Stocker will immer noch nicht die Wahrheit sagen

Nachdem die NLZ nach nur 4 1/2 Jahren Recherche doch noch hinter Stockers Geschichte gekommen ist, gibt sich dieser immer noch zugeknöpft. So sagte er zwar in seiner Medienmitteilung: 

"Ich hoffe, Ihnen mit meiner Offenheit und Ehrlichkeit gedient zu haben."

Trotzdem erwähnt er mit keinem Wort, was wirklich geschehen ist und geht auch nicht auf die Vorwürfe in der NLZ ein, dass er Kokain konsumiert hätte. Vielmehr berichtet er über Verfahren, Parteiaustritte und Wahlgänge, was wohl eher nebensächlich ist. Die Frage, die alle brennend interessieren würde, hat er bis heute nicht offiziell beantwortet, nämlich ob er Kokain konsumiert hat oder nicht. Aber wer nicht die ganze Wahrheit sagt hat halb gelogen, so viel zum Thema Ehrlichkeit. Wenigstens wissen wir nun, worum es sich beim Telefon von Stadtpräsident Studer mit Stocker gedreht haben könnte.

Der Vollständigkeit halber Stockers komplette Medienmitteilung:

Aus aktuellem Anlass sende ich Ihnen folgende Mitteilung: 

Im Jahre 2005 wurde mir vorübergehend wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelsgesetz der Führerausweis für mehrere Monate entzogen und eine Untersuchung eingeleitet. Beim Punkt 1 wird ebenfals Nötigung und Amtsmissbrauch erwähnt. Dazu möchte ich festhalten, dass eine Drittperson aus dem Wissen des Falles Profit schlagen wollte.

Die gesamte Untersuchung wurde im Herbst 2006 ohne Busse und mit Löschung sämtlicher Daten eingestellt. Trotz dieser Einstellung der Untersuchung, war das damalige Geschehene natürlich keine Bravourleistung.

Am Anfang und nach Einstellung der Untersuchung habe ich damals offen, das heisst, den Gemeinderat, die Schulpflege, die SVP Geschäftsleitung der Ortspartei Littau und alle politischen Fraktionen in Littau orientiert. Zudem habe ich den Einstellungsentscheid den Medienvertretern damals im Zuge meines Austritts aus der SVP abgegeben. Die NLZ berichtete damals ebenfalls im Zusamnmenhang mit meinem Parteiaustritt.

Bereits nach dem ersten Wahlgang wurde ich aus politisch interessierten Kreisen vehement davor gewarnt, nochmals zum zweiten Wahlgang anzutreten. Man hat damals deutlich zu erkennen gegeben, dass wenn ich diese Drohung nicht ernst nehme, diese Geschichte hervorgegraben wird. Die Drohung wird nun anscheinend in der morgigen Ausgabe der NLZ wahr gemacht.

Ich finde es Schade, dass nach dem klaren Entscheid des Regierungsrates, den zweiten Wahlgang zu wiederholen, wieder mit anderen Mitteln versucht wird meine Wahl zu verhindern.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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