Und noch mehr Streit um die Meinungsfreiheit

Nun wollen also auch die Zuger das Atheisten-Plakat verbieten. Dies nachdem der Luzerner Stadtrat zurückgekrebst ist und seinen frischgekürten Leiter Stadtraum und Veranstaltungen im Regen hat stehen lassen. Dieser hadert noch immer wegen der Minarett-Plakate, die dafür in Zug offenbar kein Problem darstellen. Wohl selten hat ein Chefbeamter so kurz nach Antritt so viele Fettnäpfchen getroffen wie Rico De Bona. Während er in Littau als Sozialvorsteher einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, scheint er in seinen neuen Posten erst noch hineinwachsen zu müssen. Es ist sicher nicht einfach, plötzlich nicht mehr der höchste Chef zu sein... 

Nach grösster Mühe hat man es nun doch noch fertig gebracht, dass der kroatische Sänger Thompson nicht im Froschkönig auftreten darf. Zwar ist es kein Problem, wenn Linke Aktivisten RAF-Terroristen zu Vorträgen und Referaten in die Schweiz einladen. Da darf die Meinungsfreiheit nicht angetastet werden. Aber beim ausländischen Thompson ist die Toleranzschwelle offenbar einiges niedriger. 

Es wird langsam notwendig, über den Wert der Meinungsfreiheit zu diskutieren. Während aus religiösen Gründen alles erlaubt scheint, darf die Politik durchaus zurückgepfiffen werden. Linke Gutmenschen entscheiden deshalb, was gut ist für uns und was nicht. Ein weiterer Schritt weg vom mündigen Bürger. 

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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