Die CKW senken die Preise - aber nur für brave Stimmbürger!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 19.8.2010 @ 13:37:08 , mit 185 Worten, 15226 Ansichten

Den CKW ist ein neuer PR-Gag gelungen. Noch vor einem halben Jahr wollten sie die Strompreise anheben, da im “schwierigen” Marktumfeld, neuen Vorschriften und angesichts der Energieknappheit  keine andere Möglichkeit bleiben würde. Nachdem die Politik gesamtschweizerisch unerwartet heftig auf die Ankündigung reagiert hat, gaben sich die CKW plötzlich als grosszügige Gönner. Sie verzichteten auf die Erhöhung und nehmen deshalb Mindereinnahmen von mehreren Millionen Franken in Kauf.

Trotz dieses “Kraftaktes” ist es heute möglich, dass die CKW den Strompreis senken. Allerdings nicht für alle: Für die stromintensiven Betriebe im Kanton Luzern gibt’s nichts, das wäre zu kompliziert, ist die Antwort der CKW. Für KMUs’ auch nicht, wenn sie für mehr als ca. Fr. 1′000.– pro Monat Strom beziehen. Bleiben da noch die Privatkunden. Die profitieren am meisten. Praktischerweise sind das auch die, die dann an der Urne über den CKW-Konzessionsvertrag entscheiden werden…

Übrigens: Die CKW sind und bleiben auch nach der Erhöhung ein teurer Partner. Die genauen Zahlen im Vergleich werden wir auf der IGEL-Website bald nachliefern. Doch immerhin zeigt die PR-Aktion eines: Bei den CKW wird auf hohem Niveau gejammert, Luft ist aber noch genug vorhanden…

Anleitung: Jailbreak mit JailbreakMe für iOS 4.0 mit iPhone und iPad

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.8.2010 @ 09:19:00 , mit 249 Worten, 9290 Ansichten

Nach einiger Wartezeit hat es nun doch geklappt, das iPhone lässt sich auch mit dem neusten Betriebssystem iOS 4.0 jailbreaken, auch bei neustem Bootrom. Seit heute Nacht ist der Jailbreak online. Es scheint zwar bei einzelnen Usern ein Problem mit Facetime und MMS nach dem Jailbreak zu geben, es lässt sich aber beheben. Ausserdem wird der Online-Jailbreak ständig geupdated. Der Jailbreak ist einfacher zu machen als je zuvor, einfach mit dem iPhone auf eine Website surfen, das wars.

Folgende Geräte und Betriebssysteme unterstützen JailbreakMe:

3.1.2 3.1.3 3.2 3.2.1 4.0 4.01
iPod 1G x x
iPod 2G x x x
iPod 3G x x x
iPad x x
iPhone 3G x x x x
iPhone 3G[S] x x x x
iPhone 4 x x

Das Gerät muss aktiviert und absolut funktionstüchtig sein und eine Internetverbindung haben. Nun aber zur Anleitung:

  1. Backup mit iTunes erstellen, für alle Fälle
  2. Auf dem Gerät Safari starten und die Seite www.jailbreakme.com öffnen und warten, bis sie vollständig geladen ist (kann dauern, da die Seite erwartungsgemäss “etwas” überlastet ist…)
  3. Jetzt muss man einfach den Slider nach rechts ziehen, wie gewohnt beim entsperren.
  4. Jetzt lädt es den Jailbreak herunter

  5. Anschliessend wird der Jailbreak automatisch ausgeführt

  6. Dann erscheint ein Popup mit der Nachricht, dass Cydia installiert wurde.

  7. Jetzt kann man Safari schliessen, und das war’s!

Wenn der Jailbreak mit einem violetten Bootscreen steckenbleiben sollte, braucht es einen möglicherweise einen Reboot (oberen und unteren Knopf drücken und halten, bis der Bildschirm erst schwarz wird, und dann das weisse Apple-Logo erscheint, dann loslassen, fertig).

Wie immer auf eigene Gefahr…

iPhone 3GS 16 GB Extrem-Test

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 30.1.2010 @ 14:38:15 , mit 2160 Worten, 8925 Ansichten

Heute mal etwas Neues in einer neuen Kategorie: Der iPhone Extrem-Test.

Schon länger war ich auf der Suche nach einem Handy, das meinen PDA ersetzen sollte. Apple war mir unsympatisch, weil ich befürchtete, dass es in Zusammenarbeit mit Windows Probleme geben könnte. Denn Folgendes brauchte ich unbedingt:

  • eBook/pdf-Reader
  • Word/Excel/PP bearbeiten und anschauen
  • Dateien speichern (Sicherheitskopien, Transport)
  • Mobiler Internetanschluss für das Notebook
  • RSS
  • mp3-Player
  • Geocaching-Software
  • Auto-Navigation
  • Vernünftiges Kontaktmanagement
  • Taschenlampe/Licht/Foto
  • Youtube Zugang
  • Cooles Design und gute und schnelle Bedienung
  • automatische Synchronisation von Kontakten, Agenden, Dateien
  • Homebrew-Software (Selbstgemachtes) installieren
  • Telefonieren

Natürlich wurde mir von Bekannten und Freunden immer wieder das iPhone gezeigt. Jedoch bin ich ein Apple-Skeptiker (nicht ganz zu unrecht, wie man bald sehen wird) und wollte volle Kompatibilität zu meinem Windows 7. Zudem wollte ich auch alle Funktionen nutzen, die ich vorher schon hatte, allerdings auf Handy und PDA (Pocket PC 2003) verteilt. Die Bedienung des Handys und die Geschwindigkeit beeindruckten mich, zudem wurde es von allen nur gelobt, alles klappt tiptop, und sonst gibt’s ja noch die Apps. So so… Also vor drei Wochen schnell in den Laden und zwei Teile gekauft (meine Frau wollte unbedingt auch eins, passt gut zur Handtasche…). Und dann wurde ich von der Realität eingeholt…

Vorab gleich eine Anmerkung: Das iPhone ist toll, ich würde es wieder kaufen und auch weiter empfehlen. Dies sage ich nur deshalb, weil ich hier nur auf die Probleme und fehlenden Funktionen des iPhone eingehen werde. Lobhudelei findet Ihr überall bei Apple und im Laden. Da ich nirgends eine Anleitung gefunden habe, die alle Infos für eine erweiterte Grundkonfiguration abdeckt, mache ich es halt selbst, zumal ich schon einige Anfragen erhalten habe. Noch eine kleine Anmerkung: Google ist Dein Freund! Bei Fragen und Problemen erst googlen, dann findet man alles. PMs nur im akuten Notfall senden, von Raubkopien oder ähnlichem will ich aber nichts hören.

Aber jetzt geht’s los:

1. Ausgepackt

Bei der stylischen Verpackung gleich eine Überraschung: Keine Anleitung, CD, nichts. Einfach ein Handy mit Ladekabel (USB/Strom) und ein Kopfhörerset. Plus noch ein Faltblättchen. Jetzt die grosse Frage: wie kriege ich meine SIM ins iPhone? Da gibt’s nämlich keine Anleitung. Oder fast keine. Denn bei genauem Hinsehen findet man auf dem linken Deckel der Kartonverpackung ein Bild, das wohl eine SIM-Karte symbolisieren soll.  Im rechten Deckel steckt dann eine Nadel, mit der man gemäss Bild die SIM-Halterung rausnehmen kann. Einfach Nadel in’s Loch stecken und kräftig drücken, SIM rein, wieder reinschieben, fertig.

 

2. Eingeschaltet?

Jetzt der spannende Moment: Einschalten und…….. nichts. Nur ein Bild, das einen USB-Stecker und ein CD-Symbol zeigt mit der Beschriftung iTunes. Also in PC eingesteckt und iTunes bei Apple heruntergeladen und installiert. Das iPhone wird dann konfiguriert, iTunes ebenfalls, und das Telefon funktioniert. Somit wird eines schon jetzt klar: ohne iTunes kein iPhone. Big Brother weiss Bescheid.

 

3. Kalender/Kontakte synchronisieren

Synchronisiert wird über iTunes, bei mir ist die Quelle Outlook 2007. Erfreulicherweise kann man unter iTunes auswählen, welche Kontaktgruppen und Kalender man gerne synchronisieren möchte. Die Gruppen bleiben dabei auf dem iPhone erhalten. Allerdings: Die Kategorien gehen verloren! Somit bleibt die mühselige Arbeit des Kategorisierens, einer superpraktischen Funktion in Outlook verloren. Plötzlich habe ich in meinen privaten Kontakten einen Riesen-Bandwurm, Verein, Partei, Familie, alles in einer ellenlangen Liste. Neue Gruppen machen macht auch keinen Sinn, da dann bei einer Änderung eines Kontakts in einer Gruppe der selbe Kontakt in der anderen Gruppe ja nicht geändert wird (wenn er in mehreren Gruppen vorhanden ist). Dafür habe ich bisher leider noch keine Lösung gefunden (auch kein App), was äusserst ärgerlich ist. Mit der App Groups kann man zwar Gruppe erstellen, das Synchronisieren mit Outlook klappt aber leider trotzdem nicht wie gewünscht.

Die Darstellung der Kontakte lässt auch zu wünschen übrig. Eben, eine lange Liste ohne Fotos, obwohl diese mitsynchronisiert werden. Abhilfe schafft  das App Faces, das es auch als kostenlose Light-Version gibt. Damit kann man die gängisten Kontakte gleich sauber mit Foto anordnen, ist aber natürlich mit Handarbeit verbunden.

Der Kalender funktioniert für meine Bedürfnisse gut, da hatte ich bisher keine Probleme.

 

4. mp3 und Klingeltöne

Natürlich musste ein neuer Klingelton ran, wer mich gut kennt, weiss auch welchen :D. Also ganze mp3-Bibliothek mittels iTunes auf’s iPhone synchronisiert, dann bei Einstellungen>Töne>Klingeltöne mp3 auswählen… also auswählen… hallo? Geht das nicht? Kann nicht sein. Oder doch? DOCH! Das iPhone ist wohl das einzige Handy auf dem Markt, bei dem man keine mp3’s als Klingelton wählen kann. Ich will aber. Also suchen. Es gibt teure Apps mit jeder Menge Klingeltönen, und es gibt Software zum Konvertieren. Es gibt glaub ich sogar ein App, mit der man mp3’s dann doch auswählen kann. Aber ist das wirklich nötig, wenn man das nur einmal alle paar Monate macht? Hier eine Anleitung, wie man das “einfach” selbst machen kann:

  1. Bei iTunes Rechtsklick auf den gewünschten mp3-Song und Informationen auswählen
  2. Dann Starten bei und Stoppen bei auswählen und eine Zeit eingeben, darf aber nicht mehr als 30 Sekunden sein.
  3. OK drücken
  4. Nochmals Rechtsklick und AAC-Version erstellen auswählen
  5. Jetzt ist die zweite neue Datei in iTunes gleich darunter zu finden. Rechtsklick darauf und In Windows-Explorer anzeigen auswählen
  6. Dort die Dateiendung von .m4a auf .m4r ändern.
  7. Die umbenannte Datei vom Windows-Explorer in iTunes ziehen. Die Datei ist nun unter Klingeltöne zu finden
  8. Synchronisieren und auf iPhone bei Einstellungen>Töne>Klingeltöne auswählen
  9. Fertig

Wer denkt, dass das kompliziert ist, der soll bitte nicht weiter lesen. Denn es wird immer härter…

 

5. Taschenlampe/Licht/Foto

Beim Licht ist schnell Ende der Fahnenstange: Es gibt keins. Um trotzdem im Dunkeln sehen zu können, gibt es eine Taschenlampen-App, die einfach ein weisses Display macht. Wenn die Helligkeit in den Einstellungen auf’s Maximum gestellt wird und die automatische Helligkeit ausgeschaltet wird, erhält man ein passables Erbebnis.

Für Fotos ist das aber leider nicht zu gebrauchen, Blitz ist nicht. Auch die Auflösung von 2 MP ist schon jämmerlich für ein aktuelles Handy im oberen Preissegment. Dafür gibt es aber eine Hammeranwendung: 3D Camera. Damit lassen sich auf einfachste Weise 3D-Fotos machen, keine Nachbearbeitung, einfach so. Leider unterstützt es nur Grau- und Rot-Cyan-Anaglyphen, keine aktuellen Magenta-Grün wie bei aktuellsten DVD’s. Zudem kann es das Ganze als Stereo- und Wackelbild speichern, aber das ist nicht so alles. Wer eine Rot-Cyan-Brille hat (z. B. von Barbie 3D, wo gleich 4 Stück dabei sind), erhält wirklich gute Ergebnisse, wie das Bild von meinen zwei Zwergen beim Geocaching beweist.

 

5. Text eingeben

Text eingeben geht mit der Tastatur wirklich super. Allerdings fehlen da ein paar Zeichen… Wer ä, ö oder ü eingeben möchte, der bleibt einfach längere Zeit auf a, o oder u und fährt dann im bald erscheinenden Feld auf den gewünschten Buchstaben. Das Grad-Zeichen ° findet sich übrigens durch längeres Drücken auf die Zahl 0.

 

6. Apps installieren

Die Apps lassen sich sehr einfach über den iStore installieren (Big Brother grüsst). Und dies ist gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit, dies zu tun. Wer ein App von einer Fremdseite herunterladen und installieren möchte, auch selbstgebasteltes, braucht eine andere Lösung: Einen Jailbreak. Keine Angst, alle Änderungen lassen sich sehr einfach rückgängig machen, indem man bei iTunes im Übersichtstab auf Wiederherstellen klickt. Einziger Nachteil des Jailbreak: Jedes mal, wenn man das Handy abschaltet und neu startet, muss man es wieder an den PC anschliessen und Blackra1n starten. Lösung: einfach nicht abschalten und immer schön aufladen.

Die ausführliche Anleitung findet Ihr hier. Um Apps einfach per Knopfdruck und iTunes zu installieren, einfach hier nach Anleitung vorgehen. Spätestens jetzt sollten Blackra1n und Cydia ein Begriff sein…

 

7. Backup mit iTunes

Nachdem ich bereits einige Apps installiert und wieder deinstalliert habe (unabhängig von Blackra1n), wollte ich mal wieder synchronisieren. Das Backup am Anfang dauerte ewig. Ca. 1 1/2 Stunden. Bei meiner Frau: 2 Minuten. Da muss was faul sein. Tatsächlich kann es bei der Installation/Deinstallation von Apps zu Fehlern im Dateisystem kommen. Hier die Lösung:

  1. Bei iTunes alle Apps deaktivieren (Achtung, Inhalte gehen damit auch verloren!!!) und synchroisieren
  2. USB-Kabel ausziehen
  3. Bei iTunes Bearbeiten>Einstellungen>Geräte das Backup des fehlerhaften iPhones anklicken und Backup löschen anklicken
  4. Auf dem iPhone schauen, welche Apps trotzdem noch vorhanden sind. Diese sind fehlerhaft und müssen von Hand gelöscht werden. Einfach länger auf die App drücken und dann auf’s Kreuz drücken, fertig.
  5. Mit iTunes verbinden und synchronisieren. Das Backup dauert jetzt möglicherweise ein paar Minuten, je nach vorhandenen Daten. Beim zweiten Mal geht’s dann aber wieder schnell.

 

8. GPS-Anwendungen

Einer der grossen Vorteile eines iPhones ist das eingebaute GPS-Modul. Und es funktioniert tatsächlich! Hier meine Tipps für coole Stunden:

  • Autonavigation: Tomtom oder Navigon, je nach Lust und Laune. Da ich Tomtom bereits auf dem PDA und im Geschäft habe, benutze ich es weiter. Funktioniert 1a.
  • Geocaching: Wer nicht weiss, was das ist, hier gibts Infos in deutsch. Und hier die offizielle Website. Die offizielle Geocaching-App (AppStore: geocaching suchen) ist für das Suchen ausreichend. Obwohl in diversen Foren berichtet wird, dass das GPS nicht genau genug ist, habe ich bisher alle Caches problemlos gefunden (8 Stk. in ca. 5 Stunden). Insbesondere die Satellitenansicht hilft enorm weiter. Hier noch ein paar kleine Tipps:
    - Wer es ganz genau haben will, der benutzt MotionX GPS
    - Das Grad-Zeichen ° gibt man ein, in dem man länger Zeit auf die Zahl 0 drückt.
    - Multis sucht man, indem man auf der Karte auf das Fähnchen klickt und einen neuen Wegpunkt eingibt.
  • Google Earth, immer ein Highlight

 

9. pdf/eBook-Reader

Da ich sehr oft eBooks als pdf’s lese (Abends vor dem Einschlafen, braucht kein frauenstörendes Nachtlicht), muss natürlich ein ordentlicher pdf-Reader her. Die Probleme sind die selben wie bei den Apps: Wie kriege ich die pdf’s auf das iPhone und womit schaue ich sie an. Zwar kann man mit Safari und Email pdf’s lesen. Das ist es aber nicht, was ein Reader ausmacht: Vernünftige Übersicht der Bücher, Lesezeichen speichern, Reflow (extrem wichtig), pdf importieren.

Eine gute Lösung (die beste die ich gefunden habe) ist dabei GoodReader. PDF’s importiert man einfach über das Wireless-Lan. Auf dem Desktop erstellt man eine Netzwerkadresse über den Bonjour-Service oder die IP. Klingt viel komplizierter als es ist, eine einfache Anleitung gibt’s auf der Website von GoodReader. Wenn es mal konfiguriert wurde, dann klappt’s wie am Schnürchen.

Das Programm unterstützt als eines der wenigen auch Reflow. Das bedeutet, dass Buchseiten nicht wie im tatsächlichen Buch dargestellt werden, sondern als Fliesstext. Dies ermöglicht, den Text beliebig zu vergrössern, da der Text dadurch automatisch am Bildschirmende umgebrochen wird.

 

10. Word/Exel/Powerpoint aus Microsoft Office ansehen und bearbeiten

Auch hier gibt es eine gute App, mit einem ähnlichen Ansatz wie GoodReader. Das beste Programm heisst DocsToGo (resp. DocumentsToGo). Dabei wird auf dem Desktop ein Programm und ein Datenordner installiert. Man kopiert die Office-Dokumente in den Ordner, startet das Desktop-Programm und klickt im App DocsToGo dann das Synchronisieren-Symbol, fertig.

Mit Word klappt das Editieren ganz gut, bei Excel werden die wichtigsten Funktionen unterstützt (Hyperlinks aber z. B. nicht) und bei Powerpoint ist es schon “etwas” mühsam, wenn man eine Änderung machen will (aber wer macht das schon auf einem Handy).

 

11. Dateien auf das iPhone kopieren

Das ist eine Funktion, die von Apple nicht vorgesehen ist, komischerweise. Das kann man sonst mit wirklich jedem mobilen Gerät, aber eben…

Um dies trotzdem zu machen, braucht es den Jailbreak (siehe oben) und Cydia. ACHTUNG: SSH mit WinSCP ist ein mächtiges Werkzeug! Man kann wirklich alle Dateien ändern, löschen und kopieren, auch systemrelevante. Damit kann man das ganze iPhone zerschiessen! Es sollte sich allerdings mit Hilfe der Wiederherstellungsfunktion wieder in Ordnung bringen lassen.

  1. Cydia auf dem iPhone starten
  2. OpenSSH Access How-To anwählen
  3. OpenSSH-Package-Installation anwählen
  4. WinSCP auf dem Desktop herunterladen und installieren
  5. Auf iPhone Einstellungen>Wi-Fi>Wi-Fi Netzwerke auswählen
  6. Auf den blauen Pfeil neben der Wi-Fi-Verbindung klicken
  7. IP-Adresse aufschreiben
  8. WinSCP starten
  9. Bei Rechnername aufgeschriebene IP-Adresse eingeben
  10. Benutzername: root
  11. Kennwort: alpine
  12. Protokoll: SCP auswählen
  13. Anmelden anklicken
  14. Falls eine Warnmeldung kommt (nur beim ersten Mal) einfach Aktualisieren anklicken.
  15. Nun sollte im rechten Fenster das Dateisystem des iPhone zu sehen sein, im rechten das des Desktops. Jetzt einfach Dateien hin und herschieben. Die Medien finden sich zum Beispiel im Verzeichnis /private/var/mobile/Media

 

12. Notebook über iPhone mit Internet verbinden

Ja, das geht. Und dafür suchte sich Apple den eingängigen Namen Tethering. Ist schon auf englisch nicht ganz einfach, eine deutsche Übersetzung scheint nicht zu existieren. Das Ganze geht entweder über das USB-Kabel oder Bluetooth. Eine gute Anleitung gibt’s bei Apple.

 

13. Telefonieren

Wie ich so mitten im iPhone-Hacken war, passierte plötzlich etwas Unerwartetes: Es fing an zu klingeln! Hey richtig, man kann ja auch noch telefonieren damit. Oder sollte es wenigstens können. Denn ganz klar ist dies nicht die Stärke des iPhones. Einerseits ist die Tonqualität jämmerlich, andererseits ist der Empfang äusserst bescheiden. Jahrelang hatte ich mein Sony-Ericsson immer mit dabei, so was wie Netzabdeckung hat mich nie interessiert. Wenn ich telefonieren wollte, nahm ich das Teil und telefonierte. Und plötzlich ist das anders. An meinem Büroarbeitsplatz verliert es immer wieder die Verbindung, besonders wenn es dann noch in der Handytasche steckt. Dies scheint ein bekanntes Problem zu sein. Google findet Millionen Einträge in Foren, es läuft sogar eine Klage deswegen gegen Apple. Inzwischen ist es in meinem Bekanntenkreis der running Gag: Der hat ein Handy mit einer Million Funktionen, aber telefonieren kann er nicht. Aber vielleicht gibt’s bald ein App dafür…

Emmer Abstimmungsunterlagen sind rechtsstaatlich bedenklich

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 28.2.2012 @ 11:41:00 , mit 203 Worten, 7254 Ansichten

Was vor einigen Tagen in Emmer Haushalte geflattert ist, spottet jeder Beschreibung. Die Abstimmungsbroschüre zur Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern scheint gleich direkt vom Emmer Fusionsturboverein emmengo gedruckt worden zu sein. Normalerweise erhält das Initiativekomitee ja zwei Seiten, auf denen es seine Argumente darlegen darf. Im meist sehr grossen Rest sollte der Gemeinderat objektiv über Pro und Kontra informieren und die Meinung des Gemeinde- und des Einwohnerrates wiedergeben. Aber eben: sollte. Die Kontra-Gründe gingen irgendwie vergessen, Argumente für ein Nein zur Fusion Emmen-Luzern gibt es keine. So schreibt denn der Gemeinderat wortwörtlich:

Es gibt KEINEN EINZIGEN NACHTEIL, das Projekt jetzt weiterzuführen!

Keinen einzigen? Ist das Ganze gratis? Aber nicht nur das. Ständig wird wiederholt, dass es ja nur um Fusionsverhandlungen gehe, nicht um die Fusion als solche. Trotzdem wird dann wieder geschrieben, was eine Fusion für tolle Folgen hätte.

Alles in allem ist es einfach nur peinlich, mit welch verzweifelten Mitteln die Fusionsturbos im Emmer Gemeinderat für eine Fusion kämpfen, zu der jede Agglogemeinde mit einem Rest Selbstwergefühl in den letzten Monaten und Jahren Nein gesagt hat. Hoffen wir, die Emmer begreifen ob der Fusionspropaganda, in welch gefähliche Gewässer sie sich bei einer Fusion begeben würden.

Hier die Behördenpropaganda zum Herunterladen.

Adligenswil lehnt Fusion mit Luzern extrem klar ab!!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 29.11.2011 @ 22:20:00 , mit 181 Worten, 7142 Ansichten

So ein Ergebnis gab’s in Adligenswil wohl noch nie: Sagenhafte 95 % der zahlreich anwesenden Bürger lehnten die Fusion mit GrossLuzern ab! Damit dürfte sich der Traum der Fusionsturbos endgültig erledigt haben. Katerstimmung dürft aber in Luzern herrschen, und ebenfalls bei vielen Gemeinderäten. Luzern hat als einzige Gemeinde der Grossfusion zugestimmt, und wird nun von allen anderen Gemeinden verschmäht. Welchen Grund könnte es haben, dass der einstmals strahlende Stern mit dem starken Zentrum unsere Nachbarn derart abschreckt, dass sie mit 95 %-Nein-Stimmen eine Fusion ablehnen?

Und zu den Gemeinderäten: Wer führt nun diese Gemeinden und die Stadt Luzern in die Zukunft? Wohl kaum die Gemeinderäte, die behauptet haben, es gäbe keine Zukunft ohne Fusion. Denn nun braucht es neue Gesichter, die an die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung glauben, und trotzdem bereit sind, mit den Nachbargemeinden auf Augenhöhe zu verhandeln. Zum Glück sind bald Wahlen, dann können wir mit den Fusionsturbos in den Gemeinderäten und Parlamenten aufräumen und endlich wieder Leute wählen, die für ihre starken Gemeinden einstehen. Denn eines brauchen wir heute mehr denn je: Eine Starke Stadtregion Luzern. Aber eben eine Region, keine Fusion!

Alte Website der SVP-Littau

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 3.7.2010 @ 14:48:32 , mit 157 Worten, 7000 Ansichten

Da in Folge der kompletten Neugestaltung der Website www.svp-littau.ch sämtliche bestehenden Einträge der letzten sieben Jahre (also vom 1.1.2003 bis zum 31.12.2009) gelöscht wurden, habe ich diese nun wieder hochgeladen. Immerhin ist dies ein komplettes Archiv der Tätigkeiten der SVP Littau, die unter anderem auch deutlich aufzeigen, wie es in Littau zu einer Fusion kommen konnte. Auch die Schwierigkeiten rund um den Kokainmissbrauch von Gemeinderat Stocker, die Budget-Verschlechterungen und die Verheimlichung der wahren berechneten Kosten der Fusion Luzern-Littau sind darin nach zu lesen.

Da die Fusionsbestrebungen rund um Luzern weitergehen werden, sind dabei wohl noch einige nützliche Infos für zukünftige Fusionsopfer zu finden. Schade, dass die SVP-Littau nun nach der Fusion auch ihre eigene Geschichte ausgelöscht hat, nachdem sie solche Absichten jahrelang den Fusionsturbos vorgeworfen hat.

Selbstverständlich werden die Inhalte nicht mehr aktualisiert, auch nicht mehr der Vorstand, usw. Diese Infos finden sich auf der offiziellen Website der SVP-Littau.

Hier nun der Link zur alten Website der SVP-Littau: http://svp-littau.polit-blog.ch

Die Wahlen der Stadt Luzern im Rückblick

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 14.5.2012 @ 00:05:00 , mit 321 Worten, 6649 Ansichten

Im Gegensatz zu den Gemeindeparlamentswahlen in der Agglo konnten wir in der Stadt Luzern unsere Sitze halten, sicher auch das Ergebnis unserer konsequenten und direkten Politik der letzten Jahre. Nicht so die CVP, die im Grossen Stadtrat 3.5 % verloren hat und deshalb einen Sitz an die Grünliberalen abgeben musste und in der Wählergunst hinter die FDP rutschte.

Gerade vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, weshalb die CVP jetzt Anspruch auf zwei Stadtratssitze erhebt. Aber der Reihe nach: Vor dem ersten Wahlgang versuchten wir vergeblich, mit der CVP und FDP eine gemeinsame Liste auf die Reihe zu kriegen. Beim Versuch ist es leider geblieben, vor allem die CVP war nur mit Mühe überhaupt zu einer Antwort zu bewegen. Der Vorteil einer bürgerlichen Mehrheit sahen sie nicht, wichtig war nur der Erhalt ihrer beiden Sitze. Die Linken im Gegensatz dazu hielten zusammen und verhalfen damit sogar dem Juso-Kandidaten zu einem hervorragenden Ergebnis - obwohl er nicht mal in den Grossen Stadtrat gewählt wurde. Ein weiterer Beweis, wie wichtig eine gemeinsame Liste ist.

Nun haben FDP und CVP uns und unseren Kandidaten also verschmäht. Der Hammer ist aber ihr Verhalten vor dem zweiten Wahlgang. Ausgerechnet die Verliererpartei CVP, die vor dem ersten Wahlgang noch auf Gesprächsverweigerung machte, forderte uns auf, unserern Kandidaten zurück zu ziehen - damit wir dann einen zweiten Kandidaten aus ihrer CVP unterstützen sollten! Da hätten wir ja gleich mit der CVP fusionieren können…

Nun hatten wir also noch die Wahl zwischen dem linken Züsli und der etwas weniger linken Jost. Trotzdem war klar, dass ohne Kandidatur der SVP eine linke Mehrheit im Stadtrat installiert worden wäre, die Luzernerinnen und Luzerner hätten nicht mal eine Wahlmöglichkeit gehabt. Dies konnten wir nicht zulassen. Mit unserem bekannten Kandidaten Rolf Hermetschweiler, langjährigem Kantonsrat und Grossstadtrat, haben die Luzerner Wählerinnen und Wähler endlich eine echte Wahlmöglichkeit: Gegen Schuldenwirtschaft, gegen Steuererhöhung, gegen Tempo 30 flächendeckend, gegen Road-Pricing, gegen die linke Politik und für eine echte bürgerliche Mehrheit im Luzerner Stadtrat!

Das Märchen von den Zentrumslasten

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 1.7.2012 @ 21:14:00 , mit 758 Worten, 6630 Ansichten

Die CVP fordert in ihrem neusten Vorstoss, dass sich alle Gemeinden weitherum um die Stadt Luzern an den Zentrumslasten beteiligen sollen. Dies soll über die Betriebszahlen des Nachtstern-Busses geschehen. Ein verheerender Vorstoss zur absolut falschen Zeit, der aber wenigstens ein grosses aktuelles Problem anspricht.

Seit ist Luzerner bin höre ich immer wieder von den Zentrumslasten. Und nur davon. Das Gegenteil scheint es nicht zu geben, ich würde da mal das Wort “Zentrumsvorteile” vorschlagen. Tatsächlich gibt es Zentrumslasten. Die Stadt Luzern investiert viel Geld in Infrastruktur, die unbestritten zu einem erheblichen Teil von Auswärtigen benutzt wird. Dabei geht vergessen, dass diese Auswärtigen dann aber auch einen grossen Teil ihres Geldes in der Stadt Luzern liegen lassen. Den Nachteilen der 24-Stunden-Gesellschaft stehen die Vorteile gegenüber. Viele Jugendliche lassen denn allergrössten Teil ihres Lehrlinslohnes im Ausgang in der Stadt Luzern liegen, und der fliesst dann wieder teilweise durch Steuern in die Tasche Luzerns - ohne dass die Wohngemeinden davon profitieren können. Auch sonst fliesst viel Geld in die Stadt. Der Bauer in Entlebuch schliesst eine Versicherung ab, die ihren Hauptsitz in der schönen Stadt Luzern hat, und dort kräftig steuert. Der Willisauer schliesst eine Hypothek bei einer Bank ab, die dann ebenfalls ihren Hauptsitz in Luzern hat. Wir Luzerner profitieren also durchaus auch von massiven Vorteilen, die die Nachteile wohl überwiegen. Weshalb sonst hätten wir denn einen der tiefsten Steuerfüsse des ganzen Kantons.

Ich erinnere mich, dass Stadtpräsident Stefan Roth, ebenfalls CVP, noch eine Woche vor den Wahlen am NLZ-Podium gesagt hat, wir müssten in der Kantonsbevölkerung für mehr Verständnis für die Stadtluzerner Probleme werben. Insbesondere müssten wir uns auf Augenhöhe begegnen, was wohl so ausgelegt werden kann, dass wir Luzerner eine Stufe herabsteigen sollen. Fragt sich bloss, wer uns vorher auf diese Stufe gehievt hat.

Nach dem Frust durch die verlorene Grossfusion mit GrossLuzern, scheint die Stadt nun sämtliche anderen bekannten Trauerstadien durchzumachen. So hört man in lezter Zeit immer wieder, dass man an der Fusionsdiskussion dranbleiben müsse, spätestens in 4 Jahren soll man es nochmals versuchen - das wäre dann das Stadium des Leugnens. Das nächste Stadium ist jetzt die Wut - wenn die schon nicht wollen, dann sollen sie wenigstens sehen, was das für Konsequenzen hat. Man versucht Kosten auf Nachbargemeinden abzuwälzen, mit denen man bis vor Kurzem auf “Augenhöhe” über eine Hochzeit verhandelt hat und ihnen sogar noch eine saftige Steuersenkung finanzieren wollte. Das hätte wohl mehr gekostet als alle Zentrumslasten zusammen. Eine verheerende Entwicklung, weil uns solche Forderungen noch mehr von den restlichen Gemeinden des Kantons entfernen und so künftige regionale Lösungen verunmöglicht werden.

Tatsächlich spricht der Vorstoss aber Probleme an, die gelöst werden müssen. Einen pragmatischen und einfachen Weg hat man zum Beispiel beim neuen Allmend-Hallenbad gewählt. Die Fakten sind hier nämlich hart: Jeder Besucher kostet pro Eintritt Fr. 26.80, bezahlt wird aber durchschnittlich nur Fr. 11.35. Somit muss die Stadt jeden Eintritt ins Hallenbad mit Fr. 15.45 subventionieren! Und damit natürlich auch jeden Krienser, Horwer, Emmer oder sonstwoher stammenden Besucher. Da sich diese Gemeinden nicht am Bau beteiligt haben und das ganze ein gigantisches Verlustgeschäft ist, ist es nur gerechtfertigt, wenn Auswärtige einen etwas höheren Eintritt bezahlen, der immer noch weit unter den Kosten liegt.

Anders sieht es bei der Party-und Ausgangs-Gesellschaft aus, die ihr Geld in Unternehmen der Stadt Luzern liegen lassen und damit für höhere Steuererträge und Arbeitsplätze sorgen. Selbstverständlich sind die Auswüchse wie Littering auf dem Bahnhofplatz oder mangelnde Sicherheit nicht zu tolerieren. Dies muss die Stadt Luzern zusammen mit der Kantonspolizei aber selbst in den Griff kriegen.

Eine tatsächliche Begegnung auf Augenhöhe zwischen der Land- und Agglo-Bevölkerung mit der Stadt Luzern könnte da eher Wunder wirken. Vielleicht würde so der Rest des Kantons verstehen, dass die Stadt Luzern und teilweise auch die Agglogemeinden andere Probleme haben als die ländlichen Gemeinden, wie aber auch umgekehrt. Es besteht doch kein Bedarf für ein Litteringgesetz in Marbach. Oder für die Abschaffung der Ladenöffnungszeiten in Reiden. Oder für eine Sperrstunde in Schongau. Für die Stadt Luzern sind das aber enorm wichtige Punkte, die die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Nachbarkantonen, die Sicherheit und die Sauberkeit massiv beeinflussen können. Vielleicht sollte man das bei der künftigen Ausgestaltung der Kantonsgesetze mehr berücksichtigen. Ganz im Sinne der traditionellen Schweizerischen Subsidiarität, dass möglichst viel Selbstverantwortung auf die kleinstmögliche Einheit verteilt werden soll. Oder einfach: Die einzelnen Gemeinden brauchen mehr Selbstbestimmungsrechte. Soll doch jede Gemeinde selbst bestimmen, wann ihre Läden offen haben und wann nicht. Soll doch jede Gemeinde selbst bestimmen, wie lange ihre Restaurants und Bars offen haben. In einem so heterogenen Kanton wie Luzern wird es immer zu Problemen führen, wenn wir alle Gemeinden über den gleichen Leisten schlagen.

Laserdrucker-Tipps + Bildtrommel/Toner-Walze HP 2550L Reset

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 8.2.2010 @ 14:57:24 , mit 441 Worten, 6509 Ansichten

HP ist mal wieder so eine Firma, die das Geld drucken erfunden hat. Die Drucker sind jeweils zu einem Spottpreis im Laden erhältlich. Was verschwiegen wird: Die Tinten- und Tonerbehälter sind nicht mal halbvoll, und alle andere Teile wie zum Beispiel die Bildtrommel/Tonerwalze-Einheit halten auch nicht lange. Nun stellt sich die Frage, woher denn der Drucker weiss, wann der Toner fertig ist. Die Antwort ist ganz einfach: ER WEISS ES NICHT! Das selbe gilt für die Walze und das Transferband. Der Trick ist: HP hat, wie andere Hersteller übrigens auch, einen Chip auf die Ersatzteile gemacht. Dort zählt ein Zähler die Anzahl Ausdrucke. Haben die eine gewisse Menge erreicht, dann hört der Drucker auf zu drucken und verlangt nach einem teuren Ersatz, ganz egal ob notwendig oder nicht.

In einem Büro reicht so die Tonerwalze gerade mal für ca. 1 Jahr, dann sagt der Drucker: FERTIG. Eine neue kostet lächerliche 230.–, fast so viel wie der gesamte neue Drucker. Doch da gibt es einen Trick, mit dem die Tonerwalze noch mindestens ein weiteres Jahr ihren Dienst einwandfrei tut, nämlich den Tonerwalzen-Reset (sollte mit allen 2550 funktionieren):

  1. Am Haupschalter ausschalten
  2. Grüne “Go” Taste drücken und halten und Drucker einschalten
  3. Grüne Taste weiterhin drücken und warten, bis nur noch eine rote LED (Power) brennt (ca. 1 Minute)
  4. Grüne Taste weiterhin drücken und gleichzeitig kurz “Rot” (Ready), dann kurz “Tonerwechsel", dann kurz “Rot” drücken
  5. Grüne Taste loslassen und warten, bis der Drucker wieder im Standby ist (er funktioniert immer noch nicht!)
  6. Drucker am Hauptschalter ausschalten
  7. Druckertreiber auf dem PC löschen
  8. Drucker einschalten und Druckertreiber neu installieren (sollte automatisch gehen bei USB )
  9. Fertig, schon wieder 230.– und etwa 2 Tonnen CO2 gespart…

Bei den Tonerkartuschen selbst gibt’s diverse Tricks. Eine ist, von der angeblich leeren Kartusche den Chip wegnehmen und einen anderen einer ebenfalls leeren anderen Farbe aufkleben. Es kommt die Warnmeldung, dass es eine Fremdkartusche ist, ok drücken, schon wieder ca. 20.– pro Farbe und 1/2 Tonne CO2 gespart. Alternativ kann man auch eine 9V-Block-Batterie an den Chip halten und ihn so resetten.

Was tun, wenn der Toner dann doch leer ist (sieht man am fehlerhaften Ausdruck, kommt ja keine Warnung mehr)? Ganz einfach, neuen kaufen oder selbst nachfüllen. Nachfüllen ist extrem günstig und geht viel einfacher als bei Tinte (zumindest weniger schmutzig…). Bei www.tonerfabrik-berlin.de kriegt man günstigen Nachfülltoner inklusive Anleitung und Werkzeug. Das kann man 2 x machen, dann braucht’s eine neue Kartusche. Für einen kompletten Farbsatz (4 Farben) kostet das 150.–, weniger als eine einzelne neue Kartusche! Ersparnis: 900.– bei zweimaligem Nachfüllen!

Insgesamt spart man so in zwei Jahren also locker über 1′000.–. Und rettet gleichzeitig den Planeten &#59;)

Thanks also to Fig and the Fixyourownprinter-Forum. Stood on one foot and sang Rule, Brittannia! But no thumbs…

SP-Kantonsratskandidat Pascal Merz verdingt sich als Brandstifter

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 3.4.2011 @ 13:21:11 , mit 237 Worten, 6416 Ansichten

Mein Kommentar zu einem jämmerlichen Beitrag von Turbo-Leserbriefschreiber und Kantonsratskandidat Pascal Merz auf einer alles anderen als unabhängigen Luzerner Wahlplattform lu-wahlen.ch (dazu später mehr…):

Geschätzter Herr Merz, ich bin schon ein wenig entsetzt, dass Sie die ultralinke Plattform indymedia.org zitieren. Sie schreiben: “Wer mich kennt weiss sehr genau, dass es nicht gelingt, mich einem extremen Lager zuzuordnen.” Persönlich kann ich sagen, dass dies ebenfalls auf Anian Liebrand zutrifft. Auch die Inhalte der Links sind jämmerlich. Anian Liebrand hilft Frau Nationalrätin Estermann bei einer Unterschriftensammlung, macht anschliessend ein Gruppenfoto, und sie werfen ihm nun vor, dass er nicht erst eine Gesinnungsprüfung durchgeführt hat? Auch der zweite Link mit Facebook ist äusserst schwach. Wie viele Kontakte ("Friends") in Facebook unterzieht man schon einer genauen Prüfung? Und das regelmässig? Sie selbst haben über 200 “Freunde” auf Facebook. Legen Sie für alle Ihre Hand ins Feuer? Soll ich die auch mal alle auf Linksextremismus überprüfen? Dazu noch sämtliche Fotos, die diese hochgeladen haben?

Das Schlimmste aber zum Schluss: Die Links stammen nicht von Ihnen. Sie wurden Ihnen von Herbert Fischer, Redaktor der Website lu-wahlen.ch zugemailt, unten zur Erinnerung das Mail. Schämen Sie sich nicht, als Brandstifter missbraucht zu werden, um tief unter der Gürtellinie auf einen Kantonsratskandidaten zu schiessen?

Zitat:

Von: Herbert Fischer [herbert.fischer@lu-wahlen.ch]
Gesendet: Mittwoch, 30. März 2011 18:37
Cc: Herbert Fischer; Herbert Fischer
Betreff: Anian Liebrand 

Betreffend Anian Liebrand habe ich diesen Link gefunden, der Sie vielleicht interessieren dürfte:
http://switzerland.indymedia.org/frmix/2009/01/66766.shtml 
Und dazu gleich noch was:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11623593 

Beste Grüsse
Herbert Fischer

Zitat Ende

Fragiles Internet - Staaten ziehen den Stecker

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 20.2.2011 @ 23:04:07 , mit 379 Worten, 5648 Ansichten

Wie gottgegeben checken wir per Smartphone unterwegs unsere Mails, googlen zu Hause alle unsere Fragen und schauen sogar immer mehr über das Internet fern. Das Internet ist so überall und jederzeit präsent, dass viele davon ausgehen, es sei unverwüstlich. Nun hat Mubarak vor kurzem das Internet in Ägypten abgestellt. Abgestellt??? Kann man das??? Und jetzt auch noch Libyen? Das muss ja extrem aufwendig sein, was die da anstellen…

Weit gefehlt. Tatsache ist, dass die Daten im Internet weit verzweigt überall auf der Welt auf Millionen Computern gespeichert sind. Dort harren sie auf ganz normalen Festplatten und warten darauf, abgerufen zu werden. Diese Daten sind durch diese Verzweigung tatsächlich nicht zu löschen. Der Zugriff darauf dafür um so einfacher.

Denn vom heimischen Computer geht es flux auf grosse Datenautobahnen der Provider. Auch diese nutzen gemeinsame Leitungen, insgesamt sind es nur ganz wenige, die die Verbindung mit dem Ausland aufrecht erhalten. Mit Hilfe weniger Tastendrücke konnte das “Border Gateway Protocol (BGP)” unterbrochen werden. Dieses Protokoll ist für den Austausch der Daten zwischen den Providern zuständig. So war es denn auch nicht möglich, über ausländische Umleitungen (Proxy-Server) die Sperre zu umgehen, da die Anfragen des heimischen PC’s an der Grenze einfach in’s Leere liefen.

Es zeigt, dass unsere Wirtschaft, die fast komplett auf das Internet angewiesen ist, in grosser Gefahr ist. Nicht nur die Gefahr durch Hacker und Despoten ist präsent, die mit Hilfe der Software den Stecker ziehen können, sondern auch handfeste Terroristen mit Bomben um den Bauch geschnallt können das Internet massiv schädigen. Während Atomkraftwerke gegen Terrorakte geschützt werden, so sind unsere (lebens-)notwendigen Internetleitungen praktisch komplett ungeschützt. Allein wer die Karte der Backbones, also der Mega-Internet-Leitungen Europas anschaut, der kommt in’s Grübeln.

Die Menge der Knotenpunkte und Leitungen ist erschreckend gering. Mit wenig Aufwand lässt sich das Internet Europas innert Kürze nachhaltig stören. Bis Hardwaredefekte wieder in Ordnung gebracht sind, dauert es für Internetverhältnisse eine Ewigkeit.

So gut und nützlich das Internet ist, die Daten darauf sind vergänglich und der Zugang dazu von sehr vielen möglichen Barrieren versperrt: Angefangen beim eigenen PC, der plötzlich streikt, über den Router, das Modem, den Provider, die Backbones, die Domain-Regiestrierungen, die Namensserver, die Hostingserver und dann das ganze wieder rückwärts muss jedes Bit und Byte zurücklegen. Eigentlich ein Wunder, dass das Internet überhaupt funktioniert…

Beitrag zu Fusionen im Bulletin "Bürger für Bürger"

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.11.2011 @ 23:11:00 , mit 162 Worten, 5325 Ansichten

Der parteiunabhängige Verein “Bürger für Bürger” setzt sich schweizweit für mehr Demokratie und Föderalismus ein. Zudem bekämpft er den Lehrplan 21, den Genderismus, die Schaffung eines Verfassungsgerichts und den Impfzwang. Er will die Bürgerrechte stärken, oder, in der heutigen Zeit wohl eher angebracht, wenigstens erhalten. In seinen Bulletins beschäftigt er sich momentan mit dem Schwerpunkt Gemeindefusionen. Auch in anderen Kantonen ist nämlich die Fusionitis ausgebrochen. Zwar gibt es nirgends vergleichbare grössenwahnsinnige Projekte wie in GrossLuzern, aber trotzdem sollen so viele Gemeinden wie möglich verschwinden - ein klarer Fall für “Bürger für Bürger". Bereits im letzten Bulletin hat der Verein einen Text zum Thema abgedruckt, und auch im aktuellen ist wieder ein Beitrag drin, der zweite Teil folgt dann in der nächsten Ausgabe.

Es bleibt zu hoffen, dass alle Schweizer Bürger endlich merken, dass der Föderalismusabbau keine Vorteile bringt, sondern im Gegenteil in die Katastrophe führt. Perfiderweise wird uns der Föderalismusabbau auch noch als Demokratiegewinn verkauft und so der tatsächlich eintretende Stimmkraftverlust zum Gegenteil verklärt.

NEIN zu GrossLuzern Teil 8 - Selbstverantwortung statt Steuervisionen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.11.2011 @ 10:02:00 , mit 99 Worten, 5264 Ansichten

Natürlich würde niemand einer Fusion zustimmen, wäre da nicht die Verlockung der Steuersenkung. Die Agglo-Gemeinden hoffen, dass die Stadt Luzern ihnen alle Schulden abnimmt, notwendige Investitionen in der Höhe von Hunderten Millionen tätigt und dann auch noch eine Schuldensenkung finanziert. Leider geht dabei vergessen, dass die Stadt Luzern selbst kein Geld mehr hat: Steuererhöhungen und sofortiger Investitions-Stopp sind bereits fest eingeplant. Dadurch, dass die Fusion bis zu 25 Millionen Franken wiederkehrend kosten würde, ginge es der Stadt Luzern nur noch schlechter. Es wird endlich Zeit, dass die Bürger begreifen, dass durch eine Grossfusion die gesamte Situation nur noch schlimmer wird.

Klares NEIN zu GrossLuzern, Fusion Luzern-Ebikon-Kriens definitiv abgelehnt!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 27.11.2011 @ 14:02:00 , mit 156 Worten, 5220 Ansichten

Ebikon und Kriens lehnen weitere Fusionsabklärungen mit Luzern mit 70 % Nein-Stimmen klar ab, GrossLuzern ist somit definitiv tot. Auf jeden Fall spätestens, wenn Adligenswil nächste Woche noch den Dolchstoss gibt und ebenfalls erwartungsgemäss klar ablehnen wird. Zwar hat Luzern mit 60 % zugestimmt, doch selbst wenn Emmen irgendwann im nächsten Jahr den Abklärungen zustimmen sollte, würde Luzern niemals gross, sondern bestenfalls mittel. Somit zukünftig eher “Nein zu MittelLuzern", resp. “Nein zur Schwachen Stadtregion Luzern".

Offenbar gewichten die Agglogemeinden ihre demokratischen Rechte und ihre Selbständigkeit höher als die Mitgliedschaft in einem Grossgebilde inklusive Stimmkraftverlust, Anonymität und drohenden massiven Defiziten.

Nur die Stadt Luzern hat noch nicht begriffen, dass das Geld nicht auf den Bäumen wächst. Eine Mehrheit glaubt ernsthaft, dass so eine Fusion noch verkraftbar wäre. Zu denken geben sollte es den Luzernern aber schon, dass sie offenbar niemand will. Die Stadt Luzern hat viel von ihrer einstigen Strahlkraft verloren. Trotz, oder vielleicht eben sogar wegen der Fusion mit Littau…

Ist die SVP nationalsozialistisch? Sind SVP-Wähler demnach Nazis?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.3.2011 @ 21:24:45 , mit 229 Worten, 4959 Ansichten

Sowas behauptet das Nachrichtenmagazin auf Tele1. Dies in einem Beitrag zum Wahlsong von Anian Liebrand, der für die SVP für den Kantonsrat Luzern kandidiert. Wer sich den Text genauer anhört, der stellt schnell fest, dass praktisch jedes Wort aus dem Parteiprogramm der SVP und entsprechenden Medienmitteilung der SVP stammt. Die Behauptung, die Texte seien nationalsozialistisch, beleidigen somit nicht nur Anian Liebrand, sondern insbesondere alle SVP-Wähler. Über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung hat für die Ausschaffungsinitiative gestimmt, aber wenn Anian Liebrand über “fremde Täter” rappt, die von den Linken beschützt werden, dann ist das gemäss Youtube-Kommentaren plötzlich rassistisch. Ja ist Ausländer-Sein denn eine Rasse? Ärgelich ist vor allem, dass jemand, der sich nicht damit begnügt, die Tonnen von Wahlwerbeflyern noch zu ergänzen, sondern eigene Wege geht, von unserem Luzerner Staatsfernsehsender noch fertig gemacht wird. Und dann heisst es immer, bei den Jungen gäbe es Politikverdrossenheit.  Und wenn dann mal einer tatsächlich frischen Wind bringt, dann beleidigt man ihn und stellt ihn in die Ecke. Dabei musste sogar der Medienprofi im Interview zugeben, dass er so gute Aufmerksamkeit bei den rechten Wählern holt. Allerdings wurde diese Aussage auf ein Minimum zusammengeschnitten, weil man ja nicht noch loben will.

Wenigstens bequemte sich Tele1 nun  zu einer Richtigstellung. Nur behauptet Tele1 nun, dass verschiedene Personen den Nazi-Vorwurf geäussert hätten. Jetzt wissen wir wenigstens, in welchem Umfeld man sich bei Tele1 informiert.




 




 




Naiver Bundesrat unterschreibt seltsamen Vertrag

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 9.9.2009 @ 19:11:36 , mit 178 Worten, 4931 Ansichten

Jetzt, wo der Vertrag zwischen der Schweiz und Libyen veröffentlicht wurde, zeigt sich erst das wahre Ausmass der schweizer Naivität. Damit alle wissen worum’s geht, hier ist die Kopie des originalen Vertrages als pdf. Am Anfang des Vertrages entschuldigt sich die Schweiz offiziell und öffentlich für die ungerechtfertigte und unnötige Verhaftung des Schlägers Gaddafi Junior. Und danach vereinbart man, dass man ein Schiedsgericht einsetzen soll, dass feststellen soll, ob überhaupt ein Fehlverhalten der Schweiz stattgefunden hat. Offenbar hat Merz den ersten Absatz zwischenzeitlich schon wieder vergessen…

Heute behaupten die Schwachstrom-Libyer ja, dass das mit den Geiseln ein Missverständnis gewesen sei, von Ende August sei keine Rede gewesen. Dabei hat immerhin der Premierminister in einem Brief an Merz geschrieben, dass die Sache in wenigen Tagen abgeschlossen sei und er glaubt, dass die Geiseln noch vor Ende August ausreisen dürfen. Wer ausser unserem Bundespräsidenten glaubt schon einem Libyer…

Übrigens: Der Vertrag wurde in Englisch und Arabisch unterschrieben. Offenbar ist eine davon unsere neue Landessprache. Oder unterschreibt Obama dafür neuerdings in Deutsch? 

Littauer Gemeinderäte zocken Littau ab - Teil 3

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 15.12.2010 @ 23:14:23 , mit 157 Worten, 4724 Ansichten

Kaum zu glauben, aber es gibt immer mehr Ungereimtheiten im Fall der Boni-Politiker. Das Interessanteste dürfte sein, dass sich die Beteiligten nach einem Jahr nicht mehr erinnern können, ob sie nun 3 oder 6 Monate  Lohn als Abschiedsgeschenk erhalten haben (wie selbst Wicki sagt). Nachlesen könnte man es im Protokoll der letzten Sitzung, aber das ging ja leider verloren… Und wurde zufälligerweise gerade eben erst doch noch im alten Littauer Gemeindehaus gefunden (wo denn, am Infoschalter?). Und Ex-Gemeinderat Beat Stocker mit seinen 77′000.– pro Jahr Pension, und das bei seinen ziemlich bescheidenen Leistungen, lässt sich nun über die anderen Gemeinderäte aus, als ob er nicht auch die hohle Hand gemacht hätte…

Nebenbei: Gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung meinte Alt-Gemeinderat Beat Stocker, dass nicht er mit der Sache an die Medien gegangen sei, wie auf info8.ch und auch hier angedeutet wurde. Tja, da müssen wir ihm wohl glauben, er hat ja auch früher gegenüber den Medien immer die Wahrheit gesagt…

 




Scheinheilige Besserwisser kämpfen für Menschenrechte

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 1.12.2009 @ 20:03:21 , mit 234 Worten, 4571 Ansichten

So viel Scheinheiligkeit in der Welt ist kaum zu ertragen. Die Türkei und der Iran kritisieren uns, weil wir angeblich die Menschenrechte nicht einhalten würden, nur weil wir ihre Türmchen verboten haben. Ausgerechnet. Die Politiker Europas zeigen sich entrüstet, während ihre Wähler in Meinungsumfragen unsere Initiative mit Riesen-Mehrheiten unterstützen. Die Linken in der Schweiz, die immer Toleranz und Fairness predigen, wollen den demokratischen Entscheid, der mit einer sehr hohen Stimmbeteiligung zu Stande kam, nicht akzeptieren. Die Medien jammern rum, was denn das für Konsequenzen haben würde, und geben den Verlierern noch eine Plattform.

Und wir Eidgenossen sind schlicht zu doof. Zu doof, um so zu stimmen, wie die Meinungsumfragen uns eingeschätzt haben (sogar Longchamps war sprachlos, was wohl eine echte Leistung ist). Zu doof, um so zu stimmen, wie es die Politiker gerne gehabt hätten. Zu doof, um den Beteuerungen der Bundesrätinnen zu glauben. Selbstzweifel bei den Verlieren? Fehlanzeige…

Im Kanton Luzern soll der Islam zur 4. Landeskirche werden (kein Witz!). Man will damit schweizweit eine Pionierrolle spielen. Angesichts des Resultats der Türmchen-Abstimmung tritt man nun auf die Bremse. Aus Einsicht? Nein, weil wir Eidgenossen zu doof sind. Hier die offizielle Begründung: Bei der Bevölkerung (also uns…) sei zu wenig tatsächliches Wissen vorhanden, es existierten diffuse Ängste, die nur durch eine gute, fundierte Diskussion in der Öffentlichkeit gebannt werden könnten.

Wird Zeit, dass diese “classe politique” endlich ausgewechselt wird durch Leute, die wirklich wissen, was die Bevölkerung denkt.

Es ist vollbracht, GrossLuzern ist von der Realität beerdigt worden!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 11.3.2012 @ 15:20:00 , mit 193 Worten, 4493 Ansichten

Unglaublich, nach vielen Jahren Abstimmungskampf ist GrossLuzern endlich beerdigt worden. Mit 53 % Nein-Stimmen haben die Emmer als letzte Agglo-Gemeinde die Fusion mit der Stadt Luzern abgelehnt. Trotz massiven Drucks und einseitiger Information seitens der Gemeindeverwaltung haben die Emmer einen kühlen Kopf bewahrt und ein selbstbewusstes Nein in die Urne gelegt.

Endlich ist für alle Gemeinden die Zeit gekommen, sich um ihre eigenen Probleme zu kümmern. Bisher versuchte man verzweifelt, die strukturellen Probleme unter Fusionsabklärungen und mit Kantonsunterstützungen zu verdecken. Damit ist jetzt endlich Schluss. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch auf die Wahlen ausstrahlen wird. Endlich müssen die Fusionstreiber abgewählt werden, in Emmen zum Beispiel Gemeindepräsident Thomas Willi. Mit unfairen Abstimmungsunterlagen, Gemeindeinfos und Medienbeeinflussung im stillen Kämmerlein versuchte er die Fusion zu erzwingen. Es ist für alle Gemeinden wichtig, Leute in Exekutive und Legislative zu wählen, die immer an ihre eigene Gemeinde geglaubt haben, die Fusionsturbos haben gar kein Interesse daran, dass es der Gemeinde besser geht, sie würden sich damit ja selbst widerlegen.

Deshalb schauen wir vorwärts in eine Zukunft eigenständiger Agglogemeinden mit einer eigenständigen Stadt Luzern, die durch eine verbesserte und intensivere Zusammenarbeite eine wirklich starke Stadtregion bilden können. Ohne Fusion.

Dank Fusion Strassenstrich in Littau?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.6.2011 @ 23:42:00 , mit 216 Worten, 4443 Ansichten

Dank dem Vorstoss von FDP-Grossstadtrat Daniel Wettstein wissen wir Littauer nun genauer, in welche Richtung die geplante Stadtentwicklung in unserem Quartier gehen könnte. Unter dem bereits etwas speziellen Titel “Strassenstrich: Was sind die konkreten Anstrengungen des Stadtrates?” stellt er die Frage, welche Hilfen/Massnahmen der Stadtrat den jetzt betroffenen Strassenzügen anbieten kann. Der Stadtrat möchte nun einen Strichplan genauer prüfen. Gemäss Stadtrat wäre in einem allfälligen Strichplan Prostitution nur in Strassen möglich, wo der Wohnanteil 0 % beträgt. Dumm nur, dass es solche in der Stadt Luzern nicht mehr gibt.

Aber der Stadtrat weiss Abhilfe: Neben der Abfallsammelstelle im Ibach wäre es noch möglich, und dann (wen wundert’s) selbstverständlich noch an der Rothenstrasse zwischen Reussbühl und Littau.

Als Varainte schlägt der Stadtrat noch ein Laufhaus :) vor. Für die, die es nicht wissen: Da warten die Prostiutierten in Zimmern bei offenen Türen, während die Freier sich dann die passende Teilzeitgeliebte aussuchen.

Und dann soll es noch Verrichtungsboxen &#59;D geben. Also so garagenähnliche Teile, wo die Prostituierten die Möglichkeit haben, “ihre Freier geschützt vor fremden Blicken zu bedienen“. Es gäbe “auch Boxen für Freier ohne Auto” (mit Velo-Ständer? &#59;)).

Klar wo die Laufhäuser und Verrichtungsboxen zu stehen kommen: ”Die paar möglichen Standorte wurden oben bereits aufgeführt.

Wer das nicht glauben kann, oder denkt, es handle sich um einen Scherz, der lese selbst.

Ricardo Lumengo - der vergesslichste Gesetzesbrecher im Nationalrat

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.2.2010 @ 13:45:03 , mit 494 Worten, 4344 Ansichten

Ricardo Lumengo ist im Moment in aller Munde wegen dem Vorwurf des Stimmenfangs. Dabei hat er bei zwei verschiedenen Wahlen “nur” je 50 Wahlzettel für die Wähler ausgefüllt. Ob er dies vor oder nach dem Unterschreiben des Wahlzettels gemacht hat, ist nicht bekannt. Klar, man muss Nachsicht üben. Immerhin ist er ja nur Jurist, und die kennen sich im Gesetz halt nicht so aus. Genauso wenig wie die 50 eingebürgerten Bieler Analphabeten, die die Wahlunterlagen nicht begreifen und lesen können, und deshalb auf Lumengos “Hilfe” angewiesen sind. Der Untersuchungsrichter wollte bereits Anfang Januar informieren, Lumengo verhinderte dies aber mit einer Beschwerde. Darauf angesprochen meinte Lumengeo, dass er nichts mehr von seiner eingereichten Beschwerde wisse:"Da muss ich mich zuerst informieren"… Aber er hat es mit dem Gesetz sowieso nie so richtig ernst genommen, und ist ja bis jetzt gut damit gefahren (zum Teil im wörtlichen Sinne &#59;), aber dazu später mehr).

Bereits bei seinem ersten Kontakt mit der Schweiz hat er sich von seiner vergesslichen Seite gezeigt. Als er Asyl beantragte, hatte er doch gleich vergessen, aus welchem Land er kam. Angola war’s, Herr Lumengo! Klar dass der Antrag abgelehnt wurde. Der Ausschaffung entkam der findige Lumengo durch Heirat und erhielt das Bleiberecht.

Auch 2007 kam er heftig mit dem Gesetz in Konflikt, damals als Stadt- und Grossrat. Nach einem Überholmanöver auf der Autobahn kollidierte Lumengo mit der Mittelleitplanke und fuhr einfach weiter. Seine Begründung, weshalb er nicht an der Unfallstelle angehalten hat: “Ich hatte Angst, angegriffen zu werden"! Schliesslich habe er ja eine dunkle Hautfarbe. Na wenigstens an das kann er sich noch erinnern.  Bei diesem Unfall segneten seine zwei linken Pneus das Zeitliche und blieben auf der Strecke. Kein Problem für Lumengo, er fährt einfach weiter nach Hause. Begründung: “Ich habe es nicht bemerkt"! Dazu ein Experte: Ohne Reifen lässte es sich nur schwierig lenken, Bremsen sind stark beeinträchtigt, es entsteht Lärm und Funkenschlag. Es fragt sich, in welchem Zustand Lumengo war, wenn er das wirklich nicht gemerkt hat. Zuhause hätte er dann die Polizei informieren wollen. Vielleicht sollte er sich wegen seiner Vergesslichkeit mal in einen Computer-Tomographen legen.

Somit sind die jüngst bekannt gewordenen Gesetzesübertretungen nur ein weiterer Mosaikstein im Leben unseres Fast-Bundesrats. Schliesslich schlug er schon nach der Wahl Obama’s vor, dass auch in der Schweiz die Zeit reif für einen schwarzen Bundesrat sei. Als einziger schwarzer (darf man das noch sagen oder heisst das jetzt maximal-pigmentierter?) Nationalrat liess er natürlich offen, wer das sein könnte. Und mit dem Vorstoss, Red Bull zu verbieten, machte er sich Schweizweit beliebt…

Wer nun glaubt, er müsste und würde zurücktreten, der dürfte sich irren. Die Medien werden ihn bald fallen lassen wie eine heisse Kartoffel. Sie haben Angst davor, dass ihnen Rassismus und Hetzjagd gegen Farbige vorgeworfen wird. Es scheint, als hätte Lumengo in der Vergangenheit mehr von seiner Hautfarbe profitierte, als er Schaden gehabt hätte. Ein gutes Zeichen für die Toleranz in unserem Land, ein schlechtes Zeichen für die Zukunft unseres Rechtsstaats.

Lumengo fuhr auf den Felgen
Gegen SP-Nationalrat Ricardo Lumengo läuft Verfahren

Die "kleine" Gemeinde Kriens zeigt, wie es gehen könnte

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 27.1.2012 @ 07:41:00 , mit 312 Worten, 4322 Ansichten

Viel wird gejammert über die Blockierung des Budgets, die die SVP der Stadt Luzern mit ihrem Referendum angeblich verursacht hat. Die Stadt Luzern würde bei Ablehnung des Voranschlags 2012 durch das Volk frühestens Mitte Jahr über ein gültiges Budget verfügen, vielleicht sogar erst im Herbst. Die böse böse SVP ist schuld.

In Kriens hat im letzten Jahr der Gemeinderat einen Voranschlag 2012 präsentiert, den der Einwohnerrat dann angenommen hat. Dann kam es im Dezember zur Volksabstimmung, und das Volk schickte den Voranschlag bachab. Gestern, am 26. Januar beriet nun der Krienser Einwohnerrat über den neuen Voranschlag 2012, diesmal ohne Steuererhöhung. Der ging durch, und es wird wohl auch nicht das Referendum ergriffen, weshalb auch. Somit war die Gemende Kriens exakt 26 Tage ohne reguläres Budget und das Personal kriegt seine 1.5 % Lohnerhöhung pünktlich ausbezahlt. Und die Stadt Luzern? Bei ihr soll dieser Zustand 300 Tage dauern. Böse SVP.

Vor der Fusion wurde mir gesagt, in der Stadt Luzern wäre alles professioneller: Der Grosse Stadtrat, der Stadtrat und die Verwaltung. Die Krienser und Littauer Einwohnerräte, Gemeinderäte und Verwaltungsmitarbeiter sind demzufolge blutige Amateure. Da frage ich mich, wie es der Profi-Stadtrat mit seiner super Verwaltung und dem Grossen Stadtrat geschafft hat, den Voranschlag 2012 derart zu verkacheln. Und nicht nur das: der Stadtrat schwimmt förmlich durch einen Nebel aus Reglementen und erklärt mehrmals öffentlich, dass der Beschlussestext zum Voranschlag, den er dem Grossen Stadtrat seit vielen Jahren vorlegt, formaljuristisch falsch war und ist und der Grosse Stadtrat deswegen jedes Jahr über etwas abgestimmt habe, über das er gar nicht  hätte abstimmen sollen. Auf jeden Fall gemäss der neusten “Interpretation” der professionellen Stadtverwaltung.

Vielleicht ist es doch schade, dass eine Fusion mit Kriens nicht zu Stande gekommen ist. Vielleicht hätte die Stadt Luzern von den Kriensern lernen können. Genauso, wie sie von Littau eigentlich auch hätte lernen sollen. Denn dort ist mir in den 6 Jahren meiner Tätigkeit im Amateur-Einwohnerrat niemals etwas Vergleichbares passiert.

Kriens steigt aus - ist GrossLuzern tot?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 30.6.2011 @ 22:06:00 , mit 204 Worten, 4271 Ansichten

Der Krienser Gemeinderat schliesst sich Adligenswil an und empfiehlt dem Einwohnern und den Stimmbürgern ein klares NEIN zu GrossLuzern. «Kriens ist eine starke Gemeinde mit einer guten Ausgangslage, um im Standortwettbewerb der Regionen zu bestehen!» sagt der Gemeinderat in seiner aktuellen Pressemitteilung.

Dies ist ein herber Schlag für die Fusionsturbos. Hat sich nun doch auch in Ebikon massiver Widerstand formiert. Denn das Komitee IG-Ebikon ist vor allem unter den bürgerlichen Parteien breit abgestützt. Und nun hat neben der SVP-Ebikon auch die FDP-Ebikon die NEIN-Parole gefasst. Und auch CVP-Exponenten bekennen sich zur eigenen Gemeinde!

Und der Einwohnerrat Emmen hat durch die erzwungene Verschiebung der Abstimmung GrossLuzern wohl endgültig den lange fälligen Gnadenstoss gegeben. Denn dass Emmen als einzige Gemeinde mit Luzern fusionieren wird, scheint mehr als unwahrscheinlich, obwohl da die Fusionsturbos mit ihrem Chef und Gemeinderat Thomas Willi sich ziemlich stark zu Wort melden.

Es scheint, dass den Leuten nun endlich die Augen aufgehen und sich anstelle der Visionen endlich wieder der Realität zuwenden. Schade nur um Littau, das zu wenig Selbstvertrauen und zu schlechte Gemeinderäte hatte, um den Illusionen und Träumereien der grössenwahnsinnigen Fusionsturbos zu widerstehen. Als 2.-Klasse-Quartier stellen wir plötzlich fest, dass in Luzern nicht Milch und Honig fliessen, sondern tiefrote Zahlen warten.

Terror-Gaddafi - Jetzt müssen wir hart bleiben

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.3.2010 @ 20:47:42 , mit 100 Worten, 4154 Ansichten

Immer mehr absurde und abstruse Vorwürfe hört man von Gaddafi. Nun sollen sogar Bundesräte im Genfersee ertränkt werden. Ob Vater oder Sohn - beide haben wohl den gleichen Schaden. Hier habe ich zur Erinnerung eine Doku hochgeladen, die das Ausmass des Horrors des Terroranschlages auf die PanAm 103 kurz vor Weihnachten 1988 aufzeigt. Die Spuren führten nach Libyen, ein Terrorist konnte auch festgenommen werden. Er wurde nun letztes Jahr entlassen und von Psycho-dafi mit einem Volksfest empfangen. Daraus folgt eines: Keine Verhandlungen mit Terroristen. Also ja keine weiteren Entschuldigungen mehr oder sonstwie zu Kreuze kriechen. Immerhin hat er uns ja den Krieg erklärt…

NEIN zu GrossLuzern Teil 7 - Stimmkraftverlust statt Demokratiegewinn

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 20.11.2011 @ 09:16:00 , mit 75 Worten, 4078 Ansichten

Mit dem viel gepriesenen Demokratiegewinn ist es nicht weit her. So könnten die Adligenswiler zwar tatsächlich überall in GrossLuzern mitreden, zu sagen hätten sie aber trotzdem nichts. In einem GrossLuzern gilt ihre Stimme nämlich nur noch ein Dreissigstel gegenüber der eigenständigen Gemeinde Adligenswil. Dass dies auch bei der Fusion Luzern-Littau bereits grosse Konsequenzen hatte, sieht man beim Bau der Bodenhofstrasse. Diese wurde 2009 zwar von den Littauern angenommen, von den Luzernern aber nun auf 2020 verschoben… frühestens…

Bye-bye Billag!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 17.2.2009 @ 07:44:14 , mit 217 Worten, 3941 Ansichten

Endlich kommt etwas Bewegung ins Spiel. Genug lange konnte die halbstaatliche Swisscom über die Billag uns Schweizer Bürger melken. Zwar fliessen die bezahlten Gebühren tatsächlich zum grössten Teil in den staatlichen Medieneinheitsbrei. Doch ein grosszügiger Brocken fällt auch für die Billag und damit für die Swisscom ab. Es macht keinen Sinn, wenn Gebühren durch eine privatrechtliche Institution eingetrieben werden und dafür auch noch von uns finanziert wird.

Das Argument, dass es falsch ist, wenn die Gebühren über die Steuern finanziert werden, weil dann alle bezahlen müssen, zieht nicht. Denn bereits heute müssen alle bezahlen, da immer neue Auslegungen gesucht werden, um Gebühren einzutreiben. So reicht bereits der Besitz eines PC’s, da man darüber ja theoretisch auch Radio hören repsektive fernsehen könnte. Ob man es dann auch wirklich tut, spielt keine Rolle.

Insgesamt muss die Finanzierung der Medienlandschaft durch den Staat soweiso neu überdacht werden. Das linke Staatsfernsehen darf ruhig ein wenig mehr dem freien Markt ausgesetzt werden. Und die Konzessionserteilung an die privaten Sender ist schlicht ein Skandal. Wie da etablierte und beliebte Sender wie zum Beispiel TeleTell abgeschossen wurden, ist inakzeptabel. Wie halt das meiste aus Bundesrat Leuenbergers Küche.

Deshalb machen Sie den ersten Schritt: www.byebyebillag.ch

Bibliothek Reussbühl - Zynismus auf Kosten der Littauer

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 14.12.2012 @ 08:46:00 , mit 319 Worten, 3907 Ansichten

Es ist schon heftig, was heute alles geschrieben und versprochen wird, nur um eine Steuererhöhung zu erzwingen. Man könnte denken, dank einer Steuererhöhung hätte die Stadt Luzern mehr Geld zur Verfügung. Dabei würden die Mehreinnahmen nur gerade reichen, um den aktuellen Luxus der Stadt zu finanzieren. Die vielen bereits heute wieder erwünschten “Leistungen” wie flächendeckende Velopumpstationen oder ein neuer Stadtpark sind da noch nicht drin, dafür brauchts dann bald eine neue Steuererhöhung.

Was aber über die Bibliothek Reussbühl geschrieben wird, ist wirklich Zynismus pur. So schreibt Grossstadtrat Albert Scharzenbach (CVP, die “Steuersenkungspartei” - mindestens noch vor den Wahlen), dass bei Ablehnung der Steuererhöhung die Bibliothek sofort geschlossen würde. Bei einer Annahme der Steuererhöhung würde die Bibliothek dann erst ein Jahr später, nämlich 2014, geschlossen. Ja super, vielen Dank CVP. Ganz abgesehen davon, dass diese Aussage falsch ist. Die SVP Stadt Luzern hat in ihrem Massnahmenpaket klar aufgezeigt, dass es auch ohne Schliessung der Bibliothek geht. Paradoxerweise allerdings nur, wenn die Steuererhöhung abgelehnt wird. Dann nämlich muss über das Massnahmenpaket neu und konkret diskutiert werden. Wenn die Steuererhöhung angenommen wird, dann wird - zumindest gemäss den Befürwortern - das 4 Millionen Sparpaket umgesetzt wie vorgesehen. Und das heisst konkret: Die Schliessung der Bibliothek 2014 wäre definitiv. Wenn die CVP nun andeutet, dass nur auf Grund der Volksmotion diese Sparmassnahme wieder gekippt werden würde, dann ist dies unehrlich: Unehrlich, weil man das ja trotz entsprechender Diskussion absichtlich im 4-Mio.-Massnahmenpaket untergebracht hat und deshalb jetzt auch daran festhalten muss. Oder unehrlich, weil dann die heutigen Beteuerungen der “bürgerlichen” Parteien CVP und FDP, das Massnahmenpaket werde ohne wenn und aber umgesetzt und sei schon beschlossen worden, wieder einmal eine kleine Lüge vor einer Abstimmung sind.

Die spannenste Frage am kommenden Sonntag ist nicht die ob die Steuererhöhung kommt oder nicht, sondern vielmehr ob sich die Luzernerinnen und Luzerner wirklich durch Staats- und Polit-Propaganda derart verängstigen und einschüchtern lassen, dass sie dieser Erhöhung zustimmen und damit die Bibliothek Reussbühl endgültig versenken.

Illegaler Schilderwald der Emmer Fusionsturbos

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 12.2.2012 @ 18:06:00 , mit 87 Worten, 3840 Ansichten

Und wieder schlagen die Fusionsturbos zu. Auf Gesetze und Verordnungen müssen sie dabei keine Rücksicht nehmen, der Emmer Gemeinderat stellt sich ja hinter sie. Alles korrekt und legal? Aber nur für Blinde ohne Kenntnis der Gesetzestexte. Zur Erinnerung: Bei zwei Plakaten gegen die Personenfreizügigkeit hat der Emmer Gemeinderat der SVP erst eine Bewilligung für fast den selben Standort erteilt. Nachdem die Plakate aufgestellt wurden, hat er sie aber wieder entzogen. Offenbar scheut sich der Emmer Gemeinderat nicht, sich überregional noch einmal zu blamieren. Aber sehen Sie selbst:

Endspurt vor der Fusionsabstimmung in Emmen: Anlass mit Referat

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 22.2.2012 @ 23:21:00 , mit 60 Worten, 3749 Ansichten

Am 11. März ist es soweit, die Gemeinde Emmen kann sich auf ihre Stärken besinnen und definitiv und endgültig Nein zur Fusion mit der Stadt Luzern sagen. Gründe gegen eine Fusion gibt es viele. Eine schöne Übersicht erhält man an diesem Anlass:


Der Anlass wird vom Verein Bürger für Bürger zusammen mit der IG Emmen und dem Verein gegen GrossLuzern organisiert.

Littau, der Luzerner Slum

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 4.8.2008 @ 20:05:11 , mit 259 Worten, 3705 Ansichten

Heute beträgt der Ausländeranteil in Littau über 36 %, in der Schule sogar über 54 %. Nach der Fusion wird Wundersames passieren: Der Ausländeranteil wird innerhalb nur eines Tages von 36 % auf weniger als 23 % schrumpfen. Wie das? Werden alle Ausländer wegziehen? Nein. Der viel niedrigere Ausländeranteil Luzerns wird den Durchschnitt massiv senken. Das Problem dabei: Niemand wird mehr zur Kenntnis nehmen, wie viele Ausländer nach Littau ziehen. Es ist eine Tatsache, dass Quartiere mit einem hohen Ausländeranteil noch mehr Ausländer anziehen und Schweizer abschrecken. So spricht denn die Fachgruppe Integration auch Klartext: ?Littau wird eine Verslumung erleben, da bekanntlich günstiger Wohnraum insbesondere in den Einfallsachsten zum Zentrum angeboten wird. Dies zieht weitere Ausländer nach.? Und ausserdem: ?Für konkrete Gebiete (Fluhmühle etc.) ist auf Grund der Grösse der fusionierten Gemeinde niemand verantwortlich?!

Würden 1?000 Ausländer neu in das Quartier Littau ziehen, so würde der Ausländeranteil der fusionierten Stadt Luzern gerade mal um 1 % steigen. Kein Grund also Massnahmen dagegen zu ergreifen. Denn die einzige Lösung die Luzern kennt um den Ausländeranteil zu steuern sind die Einbürgerungen. Keine einzige Gemeinde bürgert prozentual mehr Ausländer ein als Luzern. Die rot-grüne Regierung bringt es tatsächlich fertig, über 33 Personen pro 1?000 Ausländer pro Jahr einzubürgern, damit dürfte sie weltweit ziemlich an der Spitze sein. Durch die Fusion mit Littau weiss dann die neue Regierung auch, wo man diese Ausländer am Besten ansiedeln wird. Auf jeden Fall möglichst weit von der Kapellbrücke entfernt?

Regierungsrat Max Pfister versucht seine Haut zu retten

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 30.3.2010 @ 20:20:41 , mit 484 Worten, 3560 Ansichten

Bereits vor einiger Zeit hat Vital Burger, Rechtsberater unseres Vereins Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern (IGEL, www.igel.lu), herausgefunden, dass gemäss der Jahresrechnung der CKW 2008/2009 bei der Aufstellung der Verwaltungsratsbezüge Regierungsrat Pfister 25′000.– überwiesen wurden:

Da er an verschiedensten Orten immer betont hat, dass er als Vertretung des Kantons bei den CKW Einsitz genommen hat, machte uns das stutzig. Wurden denn die Honorare nun ihm oder dem Kanton Luzern überwiesen?

Eine kurze Recherche beim Kantonsrat brachte eine erste (leider falsche) Antwort. Am 3. November machte Gudio Müller, Kantonsrat der SVP, in der Anfrage 294 über die Entschädigung von Regierungsratsmitgliedern folgende einfache Frage:

Am 12. Mai 2009 beantwortet der Regierungsrat die Frage mit folgender klarer Aussage:
Eigentlich lässt diese Aussage ja keinen Handlungsspielraum zu. Trotzdem glaubten wir der Aussage des Regierungsrats nicht recht. Wir fragten direkt beim Finanzdepartement und beim Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement nach: “Was geht Sie das an, wem die Gelder überwiesen wurden?", soviel zur Transparenz. Anschliessend fragte Herr Burger noch die CKW. Und siehe da: Die CKW bestätigen, dass die Gelder privat ausbezahlt wurden. Immerhin ist hier die notwendige Transparenz vorhanden.
Als die Medien nachhaken, zeigt sich der Regierungsrat auskunftsfreudiger. Im Juni 2009, also nicht einmal ein Monat nach Beantwortung der obigen Anfrage, hätte der Regierungsrat beschlossen, dass Regierungsrat Pfister nur noch als Privatperson bei den CKW vertreten sei. Da gäbe es einen entsprechenden Regierungsratsbeschluss. Selbstverständlich erhält man auch den nicht, das sei nicht öffentlich. Als Grund gibt man an, dass es aktienrechtlich nicht möglich sei, in einem Verwaltungsrat die Interessen des Kantons zu vertreten. Seltsamerweise stellt sich dieses Problem bei den zwei Axpo-Vertretern im CKW-Verwaltungsrat offenbar nicht, also ob die unabhängig entscheiden würden. Ebenso haben das alle umliegenden Kantone ebenfalls so geregelt, nur Luzern fährt einen Extrazug. Der plötzliche Sinneswandel ist demnach absurd, natürlich gab man Kantonsrat Guido Müller mit voller Absicht eine falsche Antwort.
Die Bestätigung findet sich ebenfalls im Kantonsrat. Dort beantwortete der Regierungsrat die Frage nach den Möglichkeiten der Einflussnahme des Regierungsrats mit: “Durch das Verwaltungsratsmandat von Max Pfister kann der Kanton indirekt Einfluss auf die operativen Geschäfte der CKW nehmen.” Er deklariert das Mandat also klar als regierungsrätlichen Auftrag. Zudem ist er ja durch das Aktienrecht im Zweifelsfall dazu gezwungen, die Interessen der CKW wahr zu nehmen, und nicht die des Kantons! Die Frage ist: Wozu wurde er dann von den Stimmbürgern gewählt?
Die erfolglosen Kontaktaufnahmeversuche unseres Vereins haben uns schon länger stutzig gemacht. Jetzt ist klar, weshalb der Kanton Luzern den höchsten Strompreis der Schweiz hat: Weil einer unserer Regierungsräte auf der Lohnliste des Stromlieferanten CKW steht…
Die erste Konsequenz aus der Veröffentlichung dieser Informationen wurde von Regierungsrat Pfister bereits gezogen, nämlich der Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der CKW (und gleichzeitig auch der Lumag). Der zweite Schritt muss sein, die fälschlicherweise unterschlagenen 25′000.– Franken der Staatskasse zu überweisen. Für den dritten Schritt lassen wir ihm noch etwas Zeit zum Nachdenken.
Auf jeden Fall wenigstens eine positive Entwicklung in Richtung tiefere Strompreise und flächendeckendem Glasfasernetz.

Verwirrspiel und Polemik um Sparpakete und Steuererhöhungen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 8.10.2012 @ 12:21:00 , mit 433 Worten, 3431 Ansichten

Die Argumentation des Stadtrats steht, ebenso jene der Befürworter der Sparpakete: Falls ihr Luzerner die Steuererhöhung ablehnt, dann treten automatisch die Sparpakete in Kraft. Klingt logisch. Ist aber gelogen…

Deshalb hier mal in grossen und fetten Lettern, damit es auch jeder versteht:

Die Sparpakete sind NICHT teil des Voranschlags 2013, weshalb die Luzerner über die Sparpakete NICHT abstimmen werden!

Der Grund ist einfach: Die meisten Sparmassnahmen treten frühestens auf 2014 in Kraft. Und für 2014 wird der Voranschlag erst Ende nächsten Jahres gemacht werden. Die Idee dahinter: Heute können auch die linken Parteien problemlos hinter den Sparideen des Stadtrats stehen, einfach nur um die Bevölkerung einzuschüchtern. Denn die Parlamentarier wissen ja, dass sie bei einer Ablehnung der Steuererhöhung diese Sparpakete im Voranschlag 2014 in einem Jahr immer noch zusammenstreichen können. Und das werden sie auch. Sollte die Steuererhöhung 2013 abgelehnt werden, dann dürfte der Voranschlag 2013 nämlich nicht viel anders aussehen als heute, da viele Massnahmen gar nicht so kurzfristig umgesetzt werden können. Denn genau das ist ja die Argumentation des Stadtrats: Sagt ihr Luzerner NEIN zur Steuererhöhung, dann werden ab 2014 weitere Sparmassnahmen notwendig sein. Somit würde sich, wenn der Stadtrat ehrlich wäre und sich an die eigene Strategie halten würde, am Voranschlag 2013 auch ohne Steuererhöhung nur wenig ändern.

Plötzlich argumentiert der Stadtrat gegenüber den Medien aber anders: Im Falle einer Ablehnung würden die Massnahmen trotzdem schon 2013 umgesetzt werden, trotz anderslautender Gesamtstrategie 2013-17, Medienmitteilungen und Kommunikation gegenüber dem Grossen Stadtrat. Der Grund für die kurzfristige teilweise Kehrtwende: Der Brief der Sozialdirektion an die Eltern, die von Betreuungsangeboten Gebrauch machen, ein extremer Schnellschuss und ein Muster an Polemik. Würde die Steuererhöhung abgelehnt, wäre der Stadtrat gezwungen, den Eltern künftig mehr für die Betreuungsangebote zu verlangen, wird da behauptet. Und wörtlich: Ab 2013/2014 sollen in diesem Bereich jährlich Fr. 800′000.– einespart werden. Eine glatte Lüge. Denn das müsste zuerst vom Grossen Stadtrat beschlossen werden. Und dass das Mitte-Links-Parlament einer solchen Sparmassnahme zustimmt, ist wohl kaum vorstellbar. Zumal auch die SVP der Stadt Luzern nicht einsieht, weshalb man ausgerechnet dort sparen soll, wo es weh tut, wenn es noch viele andere Sparmöglichkeiten hat.

Dass dies nicht die ganze Wahrheit ist, gibt der Stadtrat im selben Brief übrigens gleich selbst zu. So schreibt er auf der zweiten Seite des ominösen Briefes genau das Gegenteil: “…muss die Umsetzung der oben aufgeführten Massnahmen per 2014 geplant werden.”

Der Brief ist reine Angstmacherei. Dass es auch anders geht, zeigt die SVP der Stadt Luzern. Mit ihrem alternativen Massnahmenprogramm braucht es nämlich gar keine extremen Sparvorschläge, weder bei der Kinderbetreuung, noch bei Musikschule, Schimmunterricht, Personal, Musikunterricht, Bibliothek Ruopigen, Zentrum St. Michael. Aber eben: Dann müsste man der Steuererhöhung ja auch nicht zustimmen…

Sicherheit statt Vandalismus

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 18.4.2010 @ 20:17:10 , mit 136 Worten, 3413 Ansichten

In der Stadt Luzern haben Linksautonome das Geissmättli seit Wochen illegal besetzt. Natürlich macht weder die Stadt noch die Polizei etwas. Rund um das Gebäude werden Sprayereien gemacht. Und wenn sie dann einen Demonstrationszug durch die Stadt planen, dann wird der natürlich auch noch bewilligt. Angeführt wird der Umzug von Grossstadtrat David Roth, dicht gefolgt von der Tochter der Luzerner Stadträtin Stämmer. Auf einem Transparent schreiben sie “Wollen wir die NLZ anzünden?", und die NLZ schreibt daraufhin, dass der Umzug friedlich verlaufen sei. Während die Polizei Bussen wegen Falschparkens oder Littering verteilt, können ganze Häuser wochenlang behaust und zerstört werden, ohne dass jemand eingreifen würde. Es wird endlich Zeit, dass die Polizei zusammen mit dem Stadtrat für Sicherheit sorgt. Hier das Video von ein paar engagierten Jungen, die sich das nicht mehr bieten lassen wollen:

Wird die Gopigenstrasse nun doch nicht gebaut?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 1.11.2009 @ 18:02:59 , mit 163 Worten, 3337 Ansichten

Eigentlich haben wir Littauer ja an der letzten Volksabstimmung die Gopigenstrasse klar angenommen. Sie macht ja auch Sinn, entlastet sie doch die bereits heute oft chronisch verstopfte Thorenberg- und Bahnhofstrasse. Laut Abstimmungsbüchlein sollte die Strasse eigentlich irgendwann 2012 realisiert werden. So müsste sie also auch im Finanzplan der fusionierten Stadt Luzern auftauch. Müsste…

Finanzdirektor Franz Müller meint dazu, dass in der Abstimmungsbroschüre ja stehe, dass die Stadt Luzern über den Ausführungszeitpunkt entscheiden würde. So ist die Strasse nun in einem Wunsch-Topf mit Investitionen von über 100 Millionen Franken, der dann auf einiges weniger als 70 Millionen gekürzt werden muss. Aus diesem Grund müsse man auf einige Projekte halt verzichten oder um einige Jahre verschieben.

Da fragt es sich, welche Projekte denn gestrichen werden durch die linke Stadt Luzern. Ob eine Strasse durch eine grüne Wiese da noch eine Chance hat, ob sinnvoll oder nicht, darf angezweifelt werden. Zumal sie ja auch noch im Randquartier Littau steht.

Ägypten, Tunesien und Algerien: Ein Siegeszug der Demokratie?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 13.2.2011 @ 23:41:58 , mit 259 Worten, 3291 Ansichten

Rührend, wie sich alle freuen. Bundeskanzlerin Merkel war den Fredestränen nah, als sie zum Rücktritt Mubaraks Stellung nehmen konnte. Auch andere Regierungschefs freuten sich scheinbar sehr, auch Obama. Und das, obwohl die USA ohne Mubarak den Krieg im Irak wohl nicht so leicht hätte gewinnen können.

Mal sehen, was passiert ist: Eine unbekannte Menge Leute protestieren auf der Strasse. Wie viele es sind, weiss man nicht, man verlässt sich auf Schätzungen der Reporter, die sich wiederum auf die Aussagen der Demonstranten stützen, die wohl am wenigsten Ahnung haben. Die Demonstranten wiederum halten Plakate hoch, wie das bei Demonstrationen so üblich ist. Nur seltsam, dass die meisten Plakate nicht in der Landessprache geschrieben waren, sondern auf englisch. Und das in einem Land, wo das Lesen bei Weitem nicht so verbreitet ist wie bei uns. Und dann tritt der (zugegeben auf seltsame Art und Weise) gewählte Präsident zurück. Die Macht übernimmt das Militär, was immer zu guten Ergebnissen führt. Die Amtsgeschäfte führt irgendwie sein Vize weiter, der bis zuletzt zu Mubarak und seiner Politik gehalten hat. Jetzt soll es schon in einem Jahr Neuwahlen geben, und das in einem Land, in dem es keine Parteien gibt. Dafür extremistische Gruppierungen, die mit grosser Freude mit dem Feuer spielen.

Die Situation ist in Tunesien und Algerien in etwa die selbe. Dass daraus Demokratie entstehen wird, ist wohl die Hoffnung der verzweifelten Optimisten. Hätte man der Sache etwas mehr Zeit gelassen, wäre der Übergang sicher besser gelungen. Jetzt besteht die Gefahr, dass neue Terrorregimes entstehen, mit denen sich nicht mehr so leicht verhandeln lässt.

Littauer Gemeinderäte zocken Littau ab - Teil 2

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.12.2010 @ 00:08:48 , mit 245 Worten, 3205 Ansichten

Nachdem die gestrige Sendung von Schweiz aktuell von sf.tv für einigen Wirbel gesorgt hat, bleiben auch die politischen Reaktionen nicht aus. Während die linken Parteien dringliche Anfragen starten wollen, plant die SVP der Stadt Luzern sogar eine Strafanzeige. Die FDP bestreitet alles und sagt, dass Wicki tatsächlich nur die drei erlaubten Monate ausbezahlt bekommen hätte. Die CVP hält sich vornehm zurück. Klar, sind es ja auch ihre Exponenten, die kräftig in den Topf gelangt haben. Wäre aber schön, wenn da trotzdem bald eine eindeutige Positionierung zu hören wäre. Gerade im Hinblick auf die kommenden Kantonsratswahlen.

Derweil kann sich Stadtrat Stefan Roth nicht mehr erinnern, was genau vor 8 Monaten passiert ist. Und Grossstadtrat und Alt-Gemeinderat Josef Wicki stolpert auch über seine eigenen Worte. Es wird interessant sein zu sehen, wie viel er wirklich kassiert hat. Urs W. Studer will nichts mehr von der Sache wissen, obwohl offenbar gerade der Luzerner Stadtrat zu dieser Lösung geraten hat. Bahnt sich da ein Streit zwischen den Busenfreunden Wicki und Studer an? Gefährdet diese Sache sogar die Wahl Wickis zum Stadtpräsidenten?

Heiss diskutiert wird im Moment auch, woher sf.tv diese Infos alle hat. Wer hatte Zugang zu Pensionskassenreglemen, Personalreglement und vertraulichen Gemeinderatsprotokollen? Diese Protokolle kriegen nämlich weder die Finanzkommission noch die Geschäftsprüfungskommission zu sehen. Bleiben also 5 Gemeinderäte, 5 Stadträte und die Gemeindeschreiber. Ich tippe mal, dass es ein Alt-Gemeinderat war, der in den sf.tv-Berichten wirklich gut aus der Sache rausgekommen ist. Und der noch eine Rechnung mit der CVP offen hat…

Die Sempacher Schlachtfeier muss weiterleben!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 9.2.2010 @ 17:58:46 , mit 150 Worten, 3064 Ansichten

Nachdem Linksextreme die Schlachtfeier massiv gestört und mit primitiven Bannern den Volkshelden Winkelried lächerlich gemacht haben, zog die Luzerner Kantonsregierung die Konsequenzen. Nein, die autonomen Krawallmacher wurden nicht bestraft. Nein, die vermummten Demonstranten wurden nicht verhaftet. Vielmehr werden alle anderen Schweizer bestraft, denn die Feier wird schlicht gestrichen. Wieder einmal streckt man die Waffen, wenn Links angreift, und ein Winkelried ist in unserer Regierung wahrlich nicht vorhanden. Was seit 624 Jahren jedes Jahr gefeiert wurde, konnten die Linksextremen innert kürzester Zeit zerstören.

Nun hat die SVP Kanton Luzern das Heft in die Hand genommen und eine Petition zur Erhaltung der Sempacher Schlachtfeier gestartet. Auf deren Website kann man zudem noch Kommentare hinterlassen und dem Regierungsrat den Marsch blasen. Es kann nicht sein, dass wir alle unsere traditionellen kulturellen Werte den Linken Aktivisten opfern, während für ihre “kulturellen” Veranstaltungen teure “Kulturhäuser” gebaut und Stadtluzerner Brücken für Demonstrationen gesperrt werden. Wehren wir uns!

Linke Justiz unterstützt nur sozialhilfeabhängige Ausländer

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.11.2010 @ 23:44:36 , mit 221 Worten, 3046 Ansichten

Der selbsternannte Rechtsextremismus-Experte und grüne Grossstadtrat Hans Stutz schlägt ununterbrochen zu. Fast jeder rechte Politiker taucht früher oder später auf seiner Website auf, täglich schreibt er neue Beiträge, angeblich alles Beispiele für Rechtsextremismus. Offenbar fehlt es ihm an sonstigen Beschäftigungen. So hat er sich unlängst den Jungpolitiker und Studenten Anian Liebrand als Opfer ausgesucht. So schrieb Liebrand zum Beispiel mal von kulturfremden Ausländern, die den nationalen Zusammenhalt gefährden würden. Klar, dass das kurz darauf auf der obskuren Website auftauchte. Verständlicherweise platzte Liebrand ob der ständigen Attacken irgendwann einmal der Kragen. Er klagte wegen Ehrverletzung und beantragte unentgeltliche Prozessführung. Als Student hat er sicher auch Anspruch darauf, wie soll man sich denn sonst vor Gericht wehren können.

Bald darauf erhält er eine Rechnung für einen Kostenvorschuss von Fr. 1′000.–, die unentgeltliche Prozessführung wird abgelehnt. Natürlich kann sich ein Student einen Prozess mit unvorhersehbaren Kosten nicht leisten und so sein Recht nicht durchsetzen. Und so wird die Klage halt abgewiesen, mangels finanziellen Möglichkeiten.

Wenn ich auf der anderen Seite gesehen habe, wie kriminelle und sozialhilfeabhängige Ausländer, die nicht eingebürgert wurden, kostenlos und ohne jede Chance auf Erfolg bis vor Bundesgericht prozessieren konnten, ärgert mich das masslos. Es gibt sogar spezialisierte Anwälte, die nur abgewiesene Ausländer vertreten. Der Vorteil: Sie erhalten das Geld direkt aus der Gemeindekasse. Ironischerweise von der Gemeinde, die den Einbürgerungsantrag abgelehnt hat…

Links zerstört Europa

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 16.5.2010 @ 14:26:46 , mit 314 Worten, 2849 Ansichten

Vor ein paar Jahren ging ein grosser Triumph-Schrei durch Europa. Fast alle europäischen Regierungen und Parlamente waren Links dominiert. Nur die Schweiz verharrte in der bürgerlichen Starre, während sich die anderen Länder endlich frei entfalten konnten. Die Bürger erhielten als Dank für ihre Abstimmungstreue massiv verminderte Arbeitszeiten, frühere und höhere Renten, Unterstützungen bei ihren privaten Ausgaben (z. B. bei Kultur, Solarzellen, Häuserkauf, usw.), grosszügige finanzielle Entschädigungen bei jedem Wehwehchen und eine Arbeitslosenunterstützung, die jeden Arbeitnehmer als Deppen ausschauen lässt, und nicht zuletzt Krieg, denn die Linken haben in den letzten Jahren militärische Einsätze unterstützt, wie kaum jemals zuvor. So entsendete das linksregierte Deutschland erstmals seit dem 2. Weltkrieg Kampftruppen in einen Krieg.

Und jetzt das bittere Erwachen. Bilanzfälschungen in Milliardenhöhe, die gnädig übersehen werden, weil es ja alle machen. Würden Unternehmen gleich handeln, würde nach Regulativen geschrieen, bei Ländern schiebt man fröhlich und munter 1′050′000′000 Franken (mehr als eine Billion also) hinterher, angeblich um den Euro zu retten. Zwei Tage später ist an den Börsen der Effekt verpufft, wohl auch deshalb, weil alle wissen, dass niemand so viel Geld jemals wird auftreiben können. Die Staaten, bereits belastet mit Milliarden-Löchern aus den laufenden Rechnungen, der Finanzkrise und den Konjukturprogrammen, würden niemals für diese Garantien gerade stehen können. Sollten diese Garantien fällig werden, müssten die Schulden weginflationiert werden - der Euro wäre wohl verloren.

Die Griechen, Spanier, Portugiesen, Iren, ja eigentlich alle europäischen Staaten müssten jetzt den Gürtel enger schnallen. Doch die Gewerkschaften rüsten sich bereits zum Kampf, auch in Griechenland ist demonstrieren offenbar einfacher als arbeiten.

Nur die langweilige Schweiz, die stur ihren Weg geht, hält sich auch bei den Problemen nicht an die umliegenden Staaten. Obwohl von der EU durch die Geschäftsverbindungen sehr abhängig, hat uns die Finanzkrise weitgehend verschont, Finanzspritzen gab es in viel kleinerem Rahmen, die Arbeitslosenzahlen sind im Vergleich massiv niedriger, auch Schulden und Defizite sind kein Vergleich zum Ausland.

Langweilige, bürgerlich regierte Schweiz.

NEIN zu GrossLuzern Teil 3 - Von wegen Synergien und Effizienz!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 8.11.2011 @ 19:28:00 , mit 85 Worten, 2839 Ansichten

Die versprochenen Synergiegewinne bei einer Grossfusion sind reines Wunschdenken der Fusionsturbos. Tatsächlich sind die Verwaltungen in Grossstädten teuer und ineffizient. Eine Studie im Kanton Graubünden hat gezeigt, dass sich bereits bei Gemeinden ab 5′500 Einwohnern die Verwaltungskosten pro Kopf nicht weiter senken lassen, bei ländlichen Gemeinden ist diese Schwelle bereits bei 1′200 Einwohnern erreicht! Die Verwaltung der Stadt Chur mit 36′000 Einwohnern ist im Gegensatz dazu viel teurer. Wollen wir wirklich eine Verwaltung wie in Zürich oder Bern, die fern der Bevölkerung mit hohen Kosten sich selbst beschäftigen?