Die CKW senken die Preise - aber nur für brave Stimmbürger!

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 19.8.2010 @ 13:37:08 , mit 185 Worten, 2074 Ansichten

Den CKW ist ein neuer PR-Gag gelungen. Noch vor einem halben Jahr wollten sie die Strompreise anheben, da im “schwierigen” Marktumfeld, neuen Vorschriften und angesichts der Energieknappheit  keine andere Möglichkeit bleiben würde. Nachdem die Politik gesamtschweizerisch unerwartet heftig auf die Ankündigung reagiert hat, gaben sich die CKW plötzlich als grosszügige Gönner. Sie verzichteten auf die Erhöhung und nehmen deshalb Mindereinnahmen von mehreren Millionen Franken in Kauf.

Trotz dieses “Kraftaktes” ist es heute möglich, dass die CKW den Strompreis senken. Allerdings nicht für alle: Für die stromintensiven Betriebe im Kanton Luzern gibt’s nichts, das wäre zu kompliziert, ist die Antwort der CKW. Für KMUs’ auch nicht, wenn sie für mehr als ca. Fr. 1′000.– pro Monat Strom beziehen. Bleiben da noch die Privatkunden. Die profitieren am meisten. Praktischerweise sind das auch die, die dann an der Urne über den CKW-Konzessionsvertrag entscheiden werden…

Übrigens: Die CKW sind und bleiben auch nach der Erhöhung ein teurer Partner. Die genauen Zahlen im Vergleich werden wir auf der IGEL-Website bald nachliefern. Doch immerhin zeigt die PR-Aktion eines: Bei den CKW wird auf hohem Niveau gejammert, Luft ist aber noch genug vorhanden…

Anleitung: Jailbreak mit JailbreakMe für iOS 4.0 mit iPhone und iPad

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 2.8.2010 @ 09:19:00 , mit 249 Worten, 2393 Ansichten

Nach einiger Wartezeit hat es nun doch geklappt, das iPhone lässt sich auch mit dem neusten Betriebssystem iOS 4.0 jailbreaken, auch bei neustem Bootrom. Seit heute Nacht ist der Jailbreak online. Es scheint zwar bei einzelnen Usern ein Problem mit Facetime und MMS nach dem Jailbreak zu geben, es lässt sich aber beheben. Ausserdem wird der Online-Jailbreak ständig geupdated. Der Jailbreak ist einfacher zu machen als je zuvor, einfach mit dem iPhone auf eine Website surfen, das wars.

Folgende Geräte und Betriebssysteme unterstützen JailbreakMe:

3.1.2 3.1.3 3.2 3.2.1 4.0 4.01
iPod 1G x x
iPod 2G x x x
iPod 3G x x x
iPad x x
iPhone 3G x x x x
iPhone 3G[S] x x x x
iPhone 4 x x

Das Gerät muss aktiviert und absolut funktionstüchtig sein und eine Internetverbindung haben. Nun aber zur Anleitung:

  1. Backup mit iTunes erstellen, für alle Fälle
  2. Auf dem Gerät Safari starten und die Seite www.jailbreakme.com öffnen und warten, bis sie vollständig geladen ist (kann dauern, da die Seite erwartungsgemäss “etwas” überlastet ist…)
  3. Jetzt muss man einfach den Slider nach rechts ziehen, wie gewohnt beim entsperren.
  4. Jetzt lädt es den Jailbreak herunter

  5. Anschliessend wird der Jailbreak automatisch ausgeführt

  6. Dann erscheint ein Popup mit der Nachricht, dass Cydia installiert wurde.

  7. Jetzt kann man Safari schliessen, und das war’s!

Wenn der Jailbreak mit einem violetten Bootscreen steckenbleiben sollte, braucht es einen möglicherweise einen Reboot (oberen und unteren Knopf drücken und halten, bis der Bildschirm erst schwarz wird, und dann das weisse Apple-Logo erscheint, dann loslassen, fertig).

Wie immer auf eigene Gefahr…

Alte Website der SVP-Littau

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 3.7.2010 @ 14:48:32 , mit 157 Worten, 3799 Ansichten

Da in Folge der kompletten Neugestaltung der Website www.svp-littau.ch sämtliche bestehenden Einträge der letzten sieben Jahre (also vom 1.1.2003 bis zum 31.12.2009) gelöscht wurden, habe ich diese nun wieder hochgeladen. Immerhin ist dies ein komplettes Archiv der Tätigkeiten der SVP Littau, die unter anderem auch deutlich aufzeigen, wie es in Littau zu einer Fusion kommen konnte. Auch die Schwierigkeiten rund um den Kokainmissbrauch von Gemeinderat Stocker, die Budget-Verschlechterungen und die Verheimlichung der wahren berechneten Kosten der Fusion Luzern-Littau sind darin nach zu lesen.

Da die Fusionsbestrebungen rund um Luzern weitergehen werden, sind dabei wohl noch einige nützliche Infos für zukünftige Fusionsopfer zu finden. Schade, dass die SVP-Littau nun nach der Fusion auch ihre eigene Geschichte ausgelöscht hat, nachdem sie solche Absichten jahrelang den Fusionsturbos vorgeworfen hat.

Selbstverständlich werden die Inhalte nicht mehr aktualisiert, auch nicht mehr der Vorstand, usw. Diese Infos finden sich auf der offiziellen Website der SVP-Littau.

Hier nun der Link zur alten Website der SVP-Littau: http://svp-littau.polit-blog.ch

SVP wird zur Wischi-Waschi-Partei

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 20.6.2010 @ 12:40:06 , mit 291 Worten, 1748 Ansichten

Vom Schlingerkurs der SVP-Nationalratsfraktion wurden unsere Wähler massiv enttäuscht. Bisher stand die SVP für geradlinigen Kurs, an gefassten Parolen und Grundsätzen wurde festgehalten. Es war immer ein Zeichen der Schwäche der Mitteparteien, dass sie über alles rumgemotzt und ihre Bedenken geäussert haben, aber dann trotzdem zugestimmt haben. Dies hat uns Wahlerfolg um Wahlerfolg beschert, denn wir blieben konsequent. Nun hat sich das Blatt gewendet: Es wird verkündet, dass der UBS-Vertrag Schrott ist, und man ihn ablehnen muss. Ausser die Linken  wollen neue Steuern einführen, dann sind wir dafür. Und wenn sie die neuen Steuern nicht kriegen, dann sind wir dagegen. Und obwohl sie sie nicht kriegen, sind wir dann trotzdem dafür. Aber nur mit fakultativem Referendum, das es nur dank der SVP gibt (steht so noch heute als oberste Medienmitteilung auf der Website der SVP-Schweiz). Doch dann zwingt die Chefetage die Nationalräte, das Referendum doch noch abzulehnen. Und alles in allem ist man auch noch Stolz darauf und rühmt sich, dass die SVP Politik gemacht habe.

So müssen sich die Mitteparteien fühlen, die immer das Zünglein an der Waage spielen: Wahnsinnig wichtig, aber halt ohne Konzept. Dass den SVP-Nationalräten ohne Diskussion eröffnet wird, sie hätten dem Vertrag zuzustimmen, ist das letzte. Schade, dass die Fraktion nicht den Mut gehabt hat, gegen die Partei-Wischiwaschi-Strategen zu stimmen. Erste Konsequenz ist, dass Yves Perrin, der gemäss eigenen Aussagen als Idiot beschimpft wurde und gegen den Vertrag und für das Referendum gestimmt hat, als Partei-Vizepräsident zurücktritt. Die Begründung: Er könne den Wählern und Stimmbürgern das Vorgehen der SVP nicht erklären. Nun hat die SVP-Schweiz noch ein Jahr Zeit, ihren Wählern begreifflich zu machen, weshalb der Schlingerkurs halt eben doch konsequent war. Oder darauf hoffen, dass die Wähler das Ganze bis im nächsten Jahr vergessen haben.

Gemeindefusionen in Entlebuch sind vom Tisch

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 13.6.2010 @ 15:40:34 , mit 114 Worten, 1062 Ansichten

Heute haben die Gemeinden Entlebuch, Flühli, Hasle und Schüpfheim über die Fusion abgestimmt. Das grössenwahnsinnige Projekt, das mehr als die Hälfte der Fläche des Amts Entlebuch zusammenfusionieren sollte, wurde von den Bürgern bachab geschickt. Bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung zwischen 70 und 80 % wurde die Fusion in den drei Gemeinden Entlebuch (59.2 % Nein), Flühli (60.7 % Nein) und Hasle (65.7% Nein) klar abgelehnt. Einzig Schüpfheim traute offenbar seiner Führung nichts mehr zu und hoffte mit einer sehr knappen Mehrheit (50.9 %), dass das Heil im Zusammenschluss gefunden werden könnte.

Alles in allem ein sehr klares Ergebnis, dass der Kantonsregierung zu denken geben sollte. Es bleibt zu hoffen, dass die Agglogemeinden ebenso viel Selbstvertrauen an den Tag legen und GrossLuzern endgültig versenken werden.

Live Webcam-Stream der Reparatur der Ölpipeline

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 1.6.2010 @ 23:25:33 , mit 106 Worten, 1662 Ansichten

Die Ölkatastrophe in den USA ist eine Tragödie. Nun bemüht sich BP um Schadensbegrenzung - nicht nur bei der leck geschlagenen Pipeline, sondern auch in Sachen Kommunikation geht man neue Wege. So offensiv und umfassend wurde man nur selten informiert. Spektakulär ist insbesondere der Live-Feed vom Grund des Meeres, bei dem man die Reparaturarbeiten live miterleben kann. Ebenso erkennt man das austretende Öl. Gerade schaue ich zu, wie sie nun das Rohr zersägen. Und das auf dem anderen Ende des Planeten in 1500 Metern tief im Meer. Bleibt zu wünschen, dass es doch noch klappt.

Am besten rechter Mausklick auf’s Video und Zoom 200 % anwählen.














In externem Player anschauen

Links zerstört Europa

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 16.5.2010 @ 14:26:46 , mit 314 Worten, 1964 Ansichten

Vor ein paar Jahren ging ein grosser Triumph-Schrei durch Europa. Fast alle europäischen Regierungen und Parlamente waren Links dominiert. Nur die Schweiz verharrte in der bürgerlichen Starre, während sich die anderen Länder endlich frei entfalten konnten. Die Bürger erhielten als Dank für ihre Abstimmungstreue massiv verminderte Arbeitszeiten, frühere und höhere Renten, Unterstützungen bei ihren privaten Ausgaben (z. B. bei Kultur, Solarzellen, Häuserkauf, usw.), grosszügige finanzielle Entschädigungen bei jedem Wehwehchen und eine Arbeitslosenunterstützung, die jeden Arbeitnehmer als Deppen ausschauen lässt, und nicht zuletzt Krieg, denn die Linken haben in den letzten Jahren militärische Einsätze unterstützt, wie kaum jemals zuvor. So entsendete das linksregierte Deutschland erstmals seit dem 2. Weltkrieg Kampftruppen in einen Krieg.

Und jetzt das bittere Erwachen. Bilanzfälschungen in Milliardenhöhe, die gnädig übersehen werden, weil es ja alle machen. Würden Unternehmen gleich handeln, würde nach Regulativen geschrieen, bei Ländern schiebt man fröhlich und munter 1′050′000′000 Franken (mehr als eine Billion also) hinterher, angeblich um den Euro zu retten. Zwei Tage später ist an den Börsen der Effekt verpufft, wohl auch deshalb, weil alle wissen, dass niemand so viel Geld jemals wird auftreiben können. Die Staaten, bereits belastet mit Milliarden-Löchern aus den laufenden Rechnungen, der Finanzkrise und den Konjukturprogrammen, würden niemals für diese Garantien gerade stehen können. Sollten diese Garantien fällig werden, müssten die Schulden weginflationiert werden - der Euro wäre wohl verloren.

Die Griechen, Spanier, Portugiesen, Iren, ja eigentlich alle europäischen Staaten müssten jetzt den Gürtel enger schnallen. Doch die Gewerkschaften rüsten sich bereits zum Kampf, auch in Griechenland ist demonstrieren offenbar einfacher als arbeiten.

Nur die langweilige Schweiz, die stur ihren Weg geht, hält sich auch bei den Problemen nicht an die umliegenden Staaten. Obwohl von der EU durch die Geschäftsverbindungen sehr abhängig, hat uns die Finanzkrise weitgehend verschont, Finanzspritzen gab es in viel kleinerem Rahmen, die Arbeitslosenzahlen sind im Vergleich massiv niedriger, auch Schulden und Defizite sind kein Vergleich zum Ausland.

Langweilige, bürgerlich regierte Schweiz.

Religiöser Wahn anstelle Wissenschaft

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 11.5.2010 @ 21:25:16 , mit 247 Worten, 664 Ansichten

Man mag an Gott glauben oder nicht, jedem Tierchen sein Plaisierchen. Was aber in den letzten Tagen für ein religiöser Schrott in den Zeitungen war, stimmt einen schon nachdenklich. Da haben ein paar Protestanten am Berg Ararat die Arche Noah gefunden, und das immerhin mit 99.9 %iger Sicherheit. Da fragt man sich glatt, weshalb irgend ein Reformator irgendwelche Thesen an irgendeine Kirchentüre genagelt hat, wenn solche Typen noch frei herumlaufen dürfen. Jetzt suchen sie wohl das Kreuz von Jesus. Oder den Zahnstocher von Petrus.

Und jetzt schlagen wieder die Kreationisten zu, diesmal nicht aus dem (bildungs-)fernen Amerika, sondern aus der Türkei (gehört die nun zu Europa oder nicht?). Überall hängen Plakate und laden zu einem Referat in Zürich ein. Nein, Darwin hatte Unrecht, Evolution gab es keine, Allah hat jedes Geschöpf eigenhändig geformt. Als Anhänger der Evolutionstheorie wird man glatt mit Terroristen und Kriegsherren gleichgestellt, denn nur der Darwinismus ist für alles Übel auf der Welt verantwortlich. Der Islam mit seinem Koran im Gegenzug bringt Frieden und Einklang in die Welt, ja klar :)). Zwar hat er das Studium zum Innenarchitekten nicht geschafft, aber die Welt erklären kann er um so besser. Woher er das Geld für seine grossangelegte Werbeaktion nimmt, bleibt wohl sein Geheimnis. Und dass christliche Kreationisten sich auch noch darüber freuen, dass Allah anstelle von Gott die Welt erschaffen hat, scheint die endgültige Kapitulationserklärung zu sein.

Möglicherweise sollte man eine Konvertierung zum Katholizismus ernsthaft in Erwägung ziehen. Wenigstens kann man da seine Sexualität noch frei ausleben…

Sicherheit statt Vandalismus

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 18.4.2010 @ 20:17:10 , mit 136 Worten, 3023 Ansichten

In der Stadt Luzern haben Linksautonome das Geissmättli seit Wochen illegal besetzt. Natürlich macht weder die Stadt noch die Polizei etwas. Rund um das Gebäude werden Sprayereien gemacht. Und wenn sie dann einen Demonstrationszug durch die Stadt planen, dann wird der natürlich auch noch bewilligt. Angeführt wird der Umzug von Grossstadtrat David Roth, dicht gefolgt von der Tochter der Luzerner Stadträtin Stämmer. Auf einem Transparent schreiben sie “Wollen wir die NLZ anzünden?", und die NLZ schreibt daraufhin, dass der Umzug friedlich verlaufen sei. Während die Polizei Bussen wegen Falschparkens oder Littering verteilt, können ganze Häuser wochenlang behaust und zerstört werden, ohne dass jemand eingreifen würde. Es wird endlich Zeit, dass die Polizei zusammen mit dem Stadtrat für Sicherheit sorgt. Hier das Video von ein paar engagierten Jungen, die sich das nicht mehr bieten lassen wollen:

Regierungsrat Max Pfister versucht seine Haut zu retten

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 30.3.2010 @ 20:20:41 , mit 484 Worten, 2708 Ansichten

Bereits vor einiger Zeit hat Vital Burger, Rechtsberater unseres Vereins Interessengemeinschaft Glasfaser und Energie Luzern (IGEL, www.igel.lu), herausgefunden, dass gemäss der Jahresrechnung der CKW 2008/2009 bei der Aufstellung der Verwaltungsratsbezüge Regierungsrat Pfister 25′000.– überwiesen wurden:

Da er an verschiedensten Orten immer betont hat, dass er als Vertretung des Kantons bei den CKW Einsitz genommen hat, machte uns das stutzig. Wurden denn die Honorare nun ihm oder dem Kanton Luzern überwiesen?

Eine kurze Recherche beim Kantonsrat brachte eine erste (leider falsche) Antwort. Am 3. November machte Gudio Müller, Kantonsrat der SVP, in der Anfrage 294 über die Entschädigung von Regierungsratsmitgliedern folgende einfache Frage:

Am 12. Mai 2009 beantwortet der Regierungsrat die Frage mit folgender klarer Aussage:
Eigentlich lässt diese Aussage ja keinen Handlungsspielraum zu. Trotzdem glaubten wir der Aussage des Regierungsrats nicht recht. Wir fragten direkt beim Finanzdepartement und beim Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement nach: “Was geht Sie das an, wem die Gelder überwiesen wurden?", soviel zur Transparenz. Anschliessend fragte Herr Burger noch die CKW. Und siehe da: Die CKW bestätigen, dass die Gelder privat ausbezahlt wurden. Immerhin ist hier die notwendige Transparenz vorhanden.
Als die Medien nachhaken, zeigt sich der Regierungsrat auskunftsfreudiger. Im Juni 2009, also nicht einmal ein Monat nach Beantwortung der obigen Anfrage, hätte der Regierungsrat beschlossen, dass Regierungsrat Pfister nur noch als Privatperson bei den CKW vertreten sei. Da gäbe es einen entsprechenden Regierungsratsbeschluss. Selbstverständlich erhält man auch den nicht, das sei nicht öffentlich. Als Grund gibt man an, dass es aktienrechtlich nicht möglich sei, in einem Verwaltungsrat die Interessen des Kantons zu vertreten. Seltsamerweise stellt sich dieses Problem bei den zwei Axpo-Vertretern im CKW-Verwaltungsrat offenbar nicht, also ob die unabhängig entscheiden würden. Ebenso haben das alle umliegenden Kantone ebenfalls so geregelt, nur Luzern fährt einen Extrazug. Der plötzliche Sinneswandel ist demnach absurd, natürlich gab man Kantonsrat Guido Müller mit voller Absicht eine falsche Antwort.
Die Bestätigung findet sich ebenfalls im Kantonsrat. Dort beantwortete der Regierungsrat die Frage nach den Möglichkeiten der Einflussnahme des Regierungsrats mit: “Durch das Verwaltungsratsmandat von Max Pfister kann der Kanton indirekt Einfluss auf die operativen Geschäfte der CKW nehmen.” Er deklariert das Mandat also klar als regierungsrätlichen Auftrag. Zudem ist er ja durch das Aktienrecht im Zweifelsfall dazu gezwungen, die Interessen der CKW wahr zu nehmen, und nicht die des Kantons! Die Frage ist: Wozu wurde er dann von den Stimmbürgern gewählt?
Die erfolglosen Kontaktaufnahmeversuche unseres Vereins haben uns schon länger stutzig gemacht. Jetzt ist klar, weshalb der Kanton Luzern den höchsten Strompreis der Schweiz hat: Weil einer unserer Regierungsräte auf der Lohnliste des Stromlieferanten CKW steht…
Die erste Konsequenz aus der Veröffentlichung dieser Informationen wurde von Regierungsrat Pfister bereits gezogen, nämlich der Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der CKW (und gleichzeitig auch der Lumag). Der zweite Schritt muss sein, die fälschlicherweise unterschlagenen 25′000.– Franken der Staatskasse zu überweisen. Für den dritten Schritt lassen wir ihm noch etwas Zeit zum Nachdenken.
Auf jeden Fall wenigstens eine positive Entwicklung in Richtung tiefere Strompreise und flächendeckendem Glasfasernetz.

Terror-Gaddafi - Jetzt müssen wir hart bleiben

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 21.3.2010 @ 20:47:42 , mit 100 Worten, 1397 Ansichten

Immer mehr absurde und abstruse Vorwürfe hört man von Gaddafi. Nun sollen sogar Bundesräte im Genfersee ertränkt werden. Ob Vater oder Sohn - beide haben wohl den gleichen Schaden. Hier habe ich zur Erinnerung eine Doku hochgeladen, die das Ausmass des Horrors des Terroranschlages auf die PanAm 103 kurz vor Weihnachten 1988 aufzeigt. Die Spuren führten nach Libyen, ein Terrorist konnte auch festgenommen werden. Er wurde nun letztes Jahr entlassen und von Psycho-dafi mit einem Volksfest empfangen. Daraus folgt eines: Keine Verhandlungen mit Terroristen. Also ja keine weiteren Entschuldigungen mehr oder sonstwie zu Kreuze kriechen. Immerhin hat er uns ja den Krieg erklärt…

Nehmen wir mal an, ich will eine 13jährige vergewaltigen.

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 19.3.2010 @ 23:10:31 , mit 232 Worten, 444 Ansichten

Damit diese sich auch nicht zu fest wehrt, setze ich sie unter Drogen. Anschliessend streite ich alles ab. Da das Opfer wegen der psychischen Belastung nicht öffentlich vor Gericht aussagen will, stimme ich einem Ausschluss der Öffentlichkeit zu. Natürlich nur, wenn dadurch die Anklage von “Vergewaltigung einer Minderjährigen unter Verwendung betäubender Mittel” in “ausserehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen” geändert wird. Dann gebe ich alles zu und werde verurteilt. Um der Strafe zu entgehen, flüchte ich ins Ausland. Und jetzt die Quiz-Frage: Wie viele linke Intellektuelle würden mich in Schutz nehmen und entsetzt eine neue Verhandlung mit anschliessendem Freispruch verlangen? Wohl keine. Ausser natürlich, mein Name wäre Roman Polanski. Da faselt man was von einem schwierigen Leben, von Verjährung und, am schlimmsten, von guten Filmen.

Dass die Tat unbestritten ist, interessiert niemanden. Dass ein gültiger Haftbefehl vorliegt ebenfalls nicht. Im Gegenteil. Der Fall soll neu aufgerollt werden, da der Richter befangen gewesen sei und sowieso nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Dass er dieses abscheuliche Verbrechen gestanden hat, interessiert die intellektuelle Hochkultur allerhöchstens dann, wenn die eigenen Kinder betroffen sind. Nein, die Schweiz muss sich nicht entschuldigen oder schämen, und der Täter soll seine Strafe antreten müssen - und dies nicht in einem lauschigen Ferienhäuschen in der Schweiz sondern in einer harten Gefängniszelle in den USA. Schliesslich wurde bei uns die Verjährung von Sexualstraftaten von den Stimmbürgern an der Urne klar abgeschafft.

Petitionsübergabe zum Erhalt der Sempacher Schlachtfeier

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 12.3.2010 @ 17:01:59 , mit 197 Worten, 1629 Ansichten

Heute habe ich zusammen mit Urs Meyer (Strategiechef SVP Kanton Luzern), Yvette Estermann (Nationalrätin), Marcel Omlin (Kantonsrat SVP), Hans Hodel (Präsident Aktive Senioren) und Roberto Bracchi (Mitglied Strategiekommission SVP Kanton Luzern) die Petition zum Erhalt der Sempacher Schlachtfeier an Frau Karin Amrein (Leiterin Sekretariat Regierungsrat) übergeben. In knapp vier Wochen haben wir über 500 Unterschriften gesammelt, darunter die gesamte SVP Bundeshausfraktion und sogar Bundesrat Ueli Maurer hat unterschrieben.

Zusätzlich hat Kantonsrat Omlin diese Woche namens der SVP-Fraktion noch ein dringliches Postulat zur Schlachtfeier eingereicht. Dieses wird in der nächsten Woche im Kantonsrat behandelt und hoffentlich von der Mehrheit der Kantonsräte überwiesen. Schliesslich kann es nicht sein, dass der Regierungsrat immer die Flinte ins Korn wirft, wenn Herausforderungen auftreten. Jahrelang machte die Schlachtfeier keine Probleme, bis im letzten Jahr vermummte Linksextreme eine Gegendemo machten, Winkelried verunglimpften und die Feier störten (siehe hier). Und anstatt dass man durchgreift, sagt man einfach den letzten historischen Anlass im Kanton Luzern ab - nach einer Tradition von 624 Jahren! Ob der Regierungsrat sich bewusst ist, dass er mit der Absage einen historischen Entscheid getroffen hat? Denn über 600 Jahre lang hat niemand in der Luzerner Regierung das Gelübde gebrochen, der Schlacht und der Helden zu gedenken.

Griechenland hat die dümmsten Linken

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 5.3.2010 @ 14:03:34 , mit 213 Worten, 1132 Ansichten

Griechenland ist am Anschlag. Die Finanzen sind seit Jahren dermassen aus dem Ruder, dass die unvermeidliche Katastrophe vorhersehbar war, wie auch bei anderen europäischen Ländern. Nun gibt’s für den vernünftigen Bürger nur eins: Gürtel enger schnallen, sparen, verzichten, arbeiten. Die Regierung hat spät, aber halt besser als nie, einen rigorosen Sparkurs eingelegt, der aber wahrscheinlich immer noch nicht reichen würde. Braucht er auch gar nicht, denn die Linken Kreise um die Gewerkschaften und Kommunisten kennen nur einen Ausweg: Streiken.

Während Griechenland bereits Vollgas auf eine Wand zufährt, versuchen die Linken also noch ein wenig zu Beschleunigen. Es leuchtet ihnen nicht ein, dass man für seinen Lebensunterhalt auch was arbeiten muss, der Staat soll’s doch richten. Erhöhung der Renten? Niemals. Auch wenn man sich in Griechenland mit 58 Jahren pensionieren lassen kann, und das mit einer Rente von bis zu 95 % des bisherigen Lohnes! Die Beamten wollen auch nicht auf ihre grosszügigen Entschädigungen verzichten, es lebt sich halt so gut auf Staatskosten. Anstatt die Ärmel hoch zu krempeln, setzt man sich lieber hin.

Während die griechische Regierung auf Sparkurs macht und durch Europa tourt, legen die vielen Streiks das Land endgültig lahm. Dies zeigt, wie wichtig doch Selbstverantwortung und Fleiss auch in der heutigen Zeit wären. Leider wird aber auch bei uns lieber abgeholt als abgeliefert.

Emmen - die aufstrebende Weltstadt

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 4.3.2010 @ 07:57:50 , mit 293 Worten, 305 Ansichten

Dass der fusionswillige Emmer Gemeinderat seine eigene Gemeinde als Nabel der Welt anschaut, mag ja noch angehen. Weshalb er seine Gemeinde aber dann trotzdem wegfusionieren will, ist eine andere Frage. Wie man sich allerdings in letzter Zeit um Zentrumsaufgaben bemüht, ist schon bedenklich. Dabei helfen auch andere Luzerner Visionisten kräftig mit, jenseits von Realitäten und ohne Rücksicht auf Verluste. Angefangen hat es mit dem Hauptbahnhof, der plötzlich nach Emmenbrücke hätte ausgelagert werden sollen. Emmen fand das toll. Dann sollte die Universität nach Emmen, mitten an den Verkehrsknotenpunkt. Emmen fand auch das toll. Dann wollte man die ganze Kantonsverwaltung mit 2000 Personen nach Emmen zügeln, auch das fand Emmen toll. Und jetzt macht man sich für den Salle modulable stark, der mitten ins schönste Industriequartier gepfropft werden soll. Ein jämmerlicher Standort, aber der Emmer Gemeinderat findet es toll.

Die Littauer waren dumm genug, auf Grund der massiven Verkehrsprobleme am Seetalplatz einen Planungsstopp für verkehrsintensive Unternehmen entlang der Kantonsstrasse im Littauer Boden zu erlassen, und damit jegliche Entwicklung zu vergeben. Dies nachdem Emmen ohne Rücksicht auf Verluste ein weiteres Shopping-Center, das Wohncenter, aus dem Boden gestampft hat. Gegen jedes Projekt auf Littauer Seite haben sie aber grosse Bedenken ausgesprochen, und der kleine Bruder Littau hat nachgegeben. Nun will man, ohne dass die Lösung des Seetalplatzproblems viel weiter ist als die letzten 30 Jahre (trotz Planungskosten in Millionenhöhe), noch mehr hinklotzen.  Dabei gibt es bei Immobilien bekannterweise immer drei Hauptkriterien: Die Lage, die Lage, die Lage. Emmen als Welthauptstadt des Verkehrschaos mit Seetalplatz, Gerliswilstrasse und Seetalstrasse, ginge mit den dutzenden Ampeln glatt als neue Leuchtenstadt durch. Und mit den gewünschten Investitionen von mehreren hundert Millionen Franken will man auch die erste Stadt werden, in der es flächendeckend nur Langsamverkehr gibt. Beste Voraussetzungen für die Schaffung eines künftigen Ghettos.

Ricardo Lumengo - der vergesslichste Gesetzesbrecher im Nationalrat

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 21.2.2010 @ 13:45:03 , mit 494 Worten, 1951 Ansichten

Ricardo Lumengo ist im Moment in aller Munde wegen dem Vorwurf des Stimmenfangs. Dabei hat er bei zwei verschiedenen Wahlen “nur” je 50 Wahlzettel für die Wähler ausgefüllt. Ob er dies vor oder nach dem Unterschreiben des Wahlzettels gemacht hat, ist nicht bekannt. Klar, man muss Nachsicht üben. Immerhin ist er ja nur Jurist, und die kennen sich im Gesetz halt nicht so aus. Genauso wenig wie die 50 eingebürgerten Bieler Analphabeten, die die Wahlunterlagen nicht begreifen und lesen können, und deshalb auf Lumengos “Hilfe” angewiesen sind. Der Untersuchungsrichter wollte bereits Anfang Januar informieren, Lumengo verhinderte dies aber mit einer Beschwerde. Darauf angesprochen meinte Lumengeo, dass er nichts mehr von seiner eingereichten Beschwerde wisse:"Da muss ich mich zuerst informieren"… Aber er hat es mit dem Gesetz sowieso nie so richtig ernst genommen, und ist ja bis jetzt gut damit gefahren (zum Teil im wörtlichen Sinne ;), aber dazu später mehr).

Bereits bei seinem ersten Kontakt mit der Schweiz hat er sich von seiner vergesslichen Seite gezeigt. Als er Asyl beantragte, hatte er doch gleich vergessen, aus welchem Land er kam. Angola war’s, Herr Lumengo! Klar dass der Antrag abgelehnt wurde. Der Ausschaffung entkam der findige Lumengo durch Heirat und erhielt das Bleiberecht.

Auch 2007 kam er heftig mit dem Gesetz in Konflikt, damals als Stadt- und Grossrat. Nach einem Überholmanöver auf der Autobahn kollidierte Lumengo mit der Mittelleitplanke und fuhr einfach weiter. Seine Begründung, weshalb er nicht an der Unfallstelle angehalten hat: “Ich hatte Angst, angegriffen zu werden"! Schliesslich habe er ja eine dunkle Hautfarbe. Na wenigstens an das kann er sich noch erinnern.  Bei diesem Unfall segneten seine zwei linken Pneus das Zeitliche und blieben auf der Strecke. Kein Problem für Lumengo, er fährt einfach weiter nach Hause. Begründung: “Ich habe es nicht bemerkt"! Dazu ein Experte: Ohne Reifen lässte es sich nur schwierig lenken, Bremsen sind stark beeinträchtigt, es entsteht Lärm und Funkenschlag. Es fragt sich, in welchem Zustand Lumengo war, wenn er das wirklich nicht gemerkt hat. Zuhause hätte er dann die Polizei informieren wollen. Vielleicht sollte er sich wegen seiner Vergesslichkeit mal in einen Computer-Tomographen legen.

Somit sind die jüngst bekannt gewordenen Gesetzesübertretungen nur ein weiterer Mosaikstein im Leben unseres Fast-Bundesrats. Schliesslich schlug er schon nach der Wahl Obama’s vor, dass auch in der Schweiz die Zeit reif für einen schwarzen Bundesrat sei. Als einziger schwarzer (darf man das noch sagen oder heisst das jetzt maximal-pigmentierter?) Nationalrat liess er natürlich offen, wer das sein könnte. Und mit dem Vorstoss, Red Bull zu verbieten, machte er sich Schweizweit beliebt…

Wer nun glaubt, er müsste und würde zurücktreten, der dürfte sich irren. Die Medien werden ihn bald fallen lassen wie eine heisse Kartoffel. Sie haben Angst davor, dass ihnen Rassismus und Hetzjagd gegen Farbige vorgeworfen wird. Es scheint, als hätte Lumengo in der Vergangenheit mehr von seiner Hautfarbe profitierte, als er Schaden gehabt hätte. Ein gutes Zeichen für die Toleranz in unserem Land, ein schlechtes Zeichen für die Zukunft unseres Rechtsstaats.

Lumengo fuhr auf den Felgen
Gegen SP-Nationalrat Ricardo Lumengo läuft Verfahren

Die Sempacher Schlachtfeier muss weiterleben!

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 9.2.2010 @ 17:58:46 , mit 150 Worten, 2021 Ansichten

Nachdem Linksextreme die Schlachtfeier massiv gestört und mit primitiven Bannern den Volkshelden Winkelried lächerlich gemacht haben, zog die Luzerner Kantonsregierung die Konsequenzen. Nein, die autonomen Krawallmacher wurden nicht bestraft. Nein, die vermummten Demonstranten wurden nicht verhaftet. Vielmehr werden alle anderen Schweizer bestraft, denn die Feier wird schlicht gestrichen. Wieder einmal streckt man die Waffen, wenn Links angreift, und ein Winkelried ist in unserer Regierung wahrlich nicht vorhanden. Was seit 624 Jahren jedes Jahr gefeiert wurde, konnten die Linksextremen innert kürzester Zeit zerstören.

Nun hat die SVP Kanton Luzern das Heft in die Hand genommen und eine Petition zur Erhaltung der Sempacher Schlachtfeier gestartet. Auf deren Website kann man zudem noch Kommentare hinterlassen und dem Regierungsrat den Marsch blasen. Es kann nicht sein, dass wir alle unsere traditionellen kulturellen Werte den Linken Aktivisten opfern, während für ihre “kulturellen” Veranstaltungen teure “Kulturhäuser” gebaut und Stadtluzerner Brücken für Demonstrationen gesperrt werden. Wehren wir uns!

Laserdrucker-Tipps + Bildtrommel/Toner-Walze HP 2550L Reset

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 8.2.2010 @ 14:57:24 , mit 441 Worten, 919 Ansichten

HP ist mal wieder so eine Firma, die das Geld drucken erfunden hat. Die Drucker sind jeweils zu einem Spottpreis im Laden erhältlich. Was verschwiegen wird: Die Tinten- und Tonerbehälter sind nicht mal halbvoll, und alle andere Teile wie zum Beispiel die Bildtrommel/Tonerwalze-Einheit halten auch nicht lange. Nun stellt sich die Frage, woher denn der Drucker weiss, wann der Toner fertig ist. Die Antwort ist ganz einfach: ER WEISS ES NICHT! Das selbe gilt für die Walze und das Transferband. Der Trick ist: HP hat, wie andere Hersteller übrigens auch, einen Chip auf die Ersatzteile gemacht. Dort zählt ein Zähler die Anzahl Ausdrucke. Haben die eine gewisse Menge erreicht, dann hört der Drucker auf zu drucken und verlangt nach einem teuren Ersatz, ganz egal ob notwendig oder nicht.

In einem Büro reicht so die Tonerwalze gerade mal für ca. 1 Jahr, dann sagt der Drucker: FERTIG. Eine neue kostet lächerliche 230.–, fast so viel wie der gesamte neue Drucker. Doch da gibt es einen Trick, mit dem die Tonerwalze noch mindestens ein weiteres Jahr ihren Dienst einwandfrei tut, nämlich den Tonerwalzen-Reset (sollte mit allen 2550 funktionieren):

  1. Am Haupschalter ausschalten
  2. Grüne “Go” Taste drücken und halten und Drucker einschalten
  3. Grüne Taste weiterhin drücken und warten, bis nur noch eine rote LED (Power) brennt (ca. 1 Minute)
  4. Grüne Taste weiterhin drücken und gleichzeitig kurz “Rot” (Ready), dann kurz “Tonerwechsel", dann kurz “Rot” drücken
  5. Grüne Taste loslassen und warten, bis der Drucker wieder im Standby ist (er funktioniert immer noch nicht!)
  6. Drucker am Hauptschalter ausschalten
  7. Druckertreiber auf dem PC löschen
  8. Drucker einschalten und Druckertreiber neu installieren (sollte automatisch gehen bei USB )
  9. Fertig, schon wieder 230.– und etwa 2 Tonnen CO2 gespart…

Bei den Tonerkartuschen selbst gibt’s diverse Tricks. Eine ist, von der angeblich leeren Kartusche den Chip wegnehmen und einen anderen einer ebenfalls leeren anderen Farbe aufkleben. Es kommt die Warnmeldung, dass es eine Fremdkartusche ist, ok drücken, schon wieder ca. 20.– pro Farbe und 1/2 Tonne CO2 gespart. Alternativ kann man auch eine 9V-Block-Batterie an den Chip halten und ihn so resetten.

Was tun, wenn der Toner dann doch leer ist (sieht man am fehlerhaften Ausdruck, kommt ja keine Warnung mehr)? Ganz einfach, neuen kaufen oder selbst nachfüllen. Nachfüllen ist extrem günstig und geht viel einfacher als bei Tinte (zumindest weniger schmutzig…). Bei www.tonerfabrik-berlin.de kriegt man günstigen Nachfülltoner inklusive Anleitung und Werkzeug. Das kann man 2 x machen, dann braucht’s eine neue Kartusche. Für einen kompletten Farbsatz (4 Farben) kostet das 150.–, weniger als eine einzelne neue Kartusche! Ersparnis: 900.– bei zweimaligem Nachfüllen!

Insgesamt spart man so in zwei Jahren also locker über 1′000.–. Und rettet gleichzeitig den Planeten ;)

Thanks also to Fig and the Fixyourownprinter-Forum. Stood on one foot and sang Rule, Brittannia! But no thumbs…

iPhone 3GS 16 GB Extrem-Test

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 30.1.2010 @ 14:38:15 , mit 2160 Worten, 3134 Ansichten

Heute mal etwas Neues in einer neuen Kategorie: Der iPhone Extrem-Test.

Schon länger war ich auf der Suche nach einem Handy, das meinen PDA ersetzen sollte. Apple war mir unsympatisch, weil ich befürchtete, dass es in Zusammenarbeit mit Windows Probleme geben könnte. Denn Folgendes brauchte ich unbedingt:

  • eBook/pdf-Reader
  • Word/Excel/PP bearbeiten und anschauen
  • Dateien speichern (Sicherheitskopien, Transport)
  • Mobiler Internetanschluss für das Notebook
  • RSS
  • mp3-Player
  • Geocaching-Software
  • Auto-Navigation
  • Vernünftiges Kontaktmanagement
  • Taschenlampe/Licht/Foto
  • Youtube Zugang
  • Cooles Design und gute und schnelle Bedienung
  • automatische Synchronisation von Kontakten, Agenden, Dateien
  • Homebrew-Software (Selbstgemachtes) installieren
  • Telefonieren

Natürlich wurde mir von Bekannten und Freunden immer wieder das iPhone gezeigt. Jedoch bin ich ein Apple-Skeptiker (nicht ganz zu unrecht, wie man bald sehen wird) und wollte volle Kompatibilität zu meinem Windows 7. Zudem wollte ich auch alle Funktionen nutzen, die ich vorher schon hatte, allerdings auf Handy und PDA (Pocket PC 2003) verteilt. Die Bedienung des Handys und die Geschwindigkeit beeindruckten mich, zudem wurde es von allen nur gelobt, alles klappt tiptop, und sonst gibt’s ja noch die Apps. So so… Also vor drei Wochen schnell in den Laden und zwei Teile gekauft (meine Frau wollte unbedingt auch eins, passt gut zur Handtasche…). Und dann wurde ich von der Realität eingeholt…

Vorab gleich eine Anmerkung: Das iPhone ist toll, ich würde es wieder kaufen und auch weiter empfehlen. Dies sage ich nur deshalb, weil ich hier nur auf die Probleme und fehlenden Funktionen des iPhone eingehen werde. Lobhudelei findet Ihr überall bei Apple und im Laden. Da ich nirgends eine Anleitung gefunden habe, die alle Infos für eine erweiterte Grundkonfiguration abdeckt, mache ich es halt selbst, zumal ich schon einige Anfragen erhalten habe. Noch eine kleine Anmerkung: Google ist Dein Freund! Bei Fragen und Problemen erst googlen, dann findet man alles. PMs nur im akuten Notfall senden, von Raubkopien oder ähnlichem will ich aber nichts hören.

Aber jetzt geht’s los:

1. Ausgepackt

Bei der stylischen Verpackung gleich eine Überraschung: Keine Anleitung, CD, nichts. Einfach ein Handy mit Ladekabel (USB/Strom) und ein Kopfhörerset. Plus noch ein Faltblättchen. Jetzt die grosse Frage: wie kriege ich meine SIM ins iPhone? Da gibt’s nämlich keine Anleitung. Oder fast keine. Denn bei genauem Hinsehen findet man auf dem linken Deckel der Kartonverpackung ein Bild, das wohl eine SIM-Karte symbolisieren soll.  Im rechten Deckel steckt dann eine Nadel, mit der man gemäss Bild die SIM-Halterung rausnehmen kann. Einfach Nadel in’s Loch stecken und kräftig drücken, SIM rein, wieder reinschieben, fertig.

 

2. Eingeschaltet?

Jetzt der spannende Moment: Einschalten und…….. nichts. Nur ein Bild, das einen USB-Stecker und ein CD-Symbol zeigt mit der Beschriftung iTunes. Also in PC eingesteckt und iTunes bei Apple heruntergeladen und installiert. Das iPhone wird dann konfiguriert, iTunes ebenfalls, und das Telefon funktioniert. Somit wird eines schon jetzt klar: ohne iTunes kein iPhone. Big Brother weiss Bescheid.

 

3. Kalender/Kontakte synchronisieren

Synchronisiert wird über iTunes, bei mir ist die Quelle Outlook 2007. Erfreulicherweise kann man unter iTunes auswählen, welche Kontaktgruppen und Kalender man gerne synchronisieren möchte. Die Gruppen bleiben dabei auf dem iPhone erhalten. Allerdings: Die Kategorien gehen verloren! Somit bleibt die mühselige Arbeit des Kategorisierens, einer superpraktischen Funktion in Outlook verloren. Plötzlich habe ich in meinen privaten Kontakten einen Riesen-Bandwurm, Verein, Partei, Familie, alles in einer ellenlangen Liste. Neue Gruppen machen macht auch keinen Sinn, da dann bei einer Änderung eines Kontakts in einer Gruppe der selbe Kontakt in der anderen Gruppe ja nicht geändert wird (wenn er in mehreren Gruppen vorhanden ist). Dafür habe ich bisher leider noch keine Lösung gefunden (auch kein App), was äusserst ärgerlich ist. Mit der App Groups kann man zwar Gruppe erstellen, das Synchronisieren mit Outlook klappt aber leider trotzdem nicht wie gewünscht.

Die Darstellung der Kontakte lässt auch zu wünschen übrig. Eben, eine lange Liste ohne Fotos, obwohl diese mitsynchronisiert werden. Abhilfe schafft  das App Faces, das es auch als kostenlose Light-Version gibt. Damit kann man die gängisten Kontakte gleich sauber mit Foto anordnen, ist aber natürlich mit Handarbeit verbunden.

Der Kalender funktioniert für meine Bedürfnisse gut, da hatte ich bisher keine Probleme.

 

4. mp3 und Klingeltöne

Natürlich musste ein neuer Klingelton ran, wer mich gut kennt, weiss auch welchen :D. Also ganze mp3-Bibliothek mittels iTunes auf’s iPhone synchronisiert, dann bei Einstellungen>Töne>Klingeltöne mp3 auswählen… also auswählen… hallo? Geht das nicht? Kann nicht sein. Oder doch? DOCH! Das iPhone ist wohl das einzige Handy auf dem Markt, bei dem man keine mp3’s als Klingelton wählen kann. Ich will aber. Also suchen. Es gibt teure Apps mit jeder Menge Klingeltönen, und es gibt Software zum Konvertieren. Es gibt glaub ich sogar ein App, mit der man mp3’s dann doch auswählen kann. Aber ist das wirklich nötig, wenn man das nur einmal alle paar Monate macht? Hier eine Anleitung, wie man das “einfach” selbst machen kann:

  1. Bei iTunes Rechtsklick auf den gewünschten mp3-Song und Informationen auswählen
  2. Dann Starten bei und Stoppen bei auswählen und eine Zeit eingeben, darf aber nicht mehr als 30 Sekunden sein.
  3. OK drücken
  4. Nochmals Rechtsklick und AAC-Version erstellen auswählen
  5. Jetzt ist die zweite neue Datei in iTunes gleich darunter zu finden. Rechtsklick darauf und In Windows-Explorer anzeigen auswählen
  6. Dort die Dateiendung von .m4a auf .m4r ändern.
  7. Die umbenannte Datei vom Windows-Explorer in iTunes ziehen. Die Datei ist nun unter Klingeltöne zu finden
  8. Synchronisieren und auf iPhone bei Einstellungen>Töne>Klingeltöne auswählen
  9. Fertig

Wer denkt, dass das kompliziert ist, der soll bitte nicht weiter lesen. Denn es wird immer härter…

 

5. Taschenlampe/Licht/Foto

Beim Licht ist schnell Ende der Fahnenstange: Es gibt keins. Um trotzdem im Dunkeln sehen zu können, gibt es eine Taschenlampen-App, die einfach ein weisses Display macht. Wenn die Helligkeit in den Einstellungen auf’s Maximum gestellt wird und die automatische Helligkeit ausgeschaltet wird, erhält man ein passables Erbebnis.

Für Fotos ist das aber leider nicht zu gebrauchen, Blitz ist nicht. Auch die Auflösung von 2 MP ist schon jämmerlich für ein aktuelles Handy im oberen Preissegment. Dafür gibt es aber eine Hammeranwendung: 3D Camera. Damit lassen sich auf einfachste Weise 3D-Fotos machen, keine Nachbearbeitung, einfach so. Leider unterstützt es nur Grau- und Rot-Cyan-Anaglyphen, keine aktuellen Magenta-Grün wie bei aktuellsten DVD’s. Zudem kann es das Ganze als Stereo- und Wackelbild speichern, aber das ist nicht so alles. Wer eine Rot-Cyan-Brille hat (z. B. von Barbie 3D, wo gleich 4 Stück dabei sind), erhält wirklich gute Ergebnisse, wie das Bild von meinen zwei Zwergen beim Geocaching beweist.

 

5. Text eingeben

Text eingeben geht mit der Tastatur wirklich super. Allerdings fehlen da ein paar Zeichen… Wer ä, ö oder ü eingeben möchte, der bleibt einfach längere Zeit auf a, o oder u und fährt dann im bald erscheinenden Feld auf den gewünschten Buchstaben. Das Grad-Zeichen ° findet sich übrigens durch längeres Drücken auf die Zahl 0.

 

6. Apps installieren

Die Apps lassen sich sehr einfach über den iStore installieren (Big Brother grüsst). Und dies ist gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit, dies zu tun. Wer ein App von einer Fremdseite herunterladen und installieren möchte, auch selbstgebasteltes, braucht eine andere Lösung: Einen Jailbreak. Keine Angst, alle Änderungen lassen sich sehr einfach rückgängig machen, indem man bei iTunes im Übersichtstab auf Wiederherstellen klickt. Einziger Nachteil des Jailbreak: Jedes mal, wenn man das Handy abschaltet und neu startet, muss man es wieder an den PC anschliessen und Blackra1n starten. Lösung: einfach nicht abschalten und immer schön aufladen.

Die ausführliche Anleitung findet Ihr hier. Um Apps einfach per Knopfdruck und iTunes zu installieren, einfach hier nach Anleitung vorgehen. Spätestens jetzt sollten Blackra1n und Cydia ein Begriff sein…

 

7. Backup mit iTunes

Nachdem ich bereits einige Apps installiert und wieder deinstalliert habe (unabhängig von Blackra1n), wollte ich mal wieder synchronisieren. Das Backup am Anfang dauerte ewig. Ca. 1 1/2 Stunden. Bei meiner Frau: 2 Minuten. Da muss was faul sein. Tatsächlich kann es bei der Installation/Deinstallation von Apps zu Fehlern im Dateisystem kommen. Hier die Lösung:

  1. Bei iTunes alle Apps deaktivieren (Achtung, Inhalte gehen damit auch verloren!!!) und synchroisieren
  2. USB-Kabel ausziehen
  3. Bei iTunes Bearbeiten>Einstellungen>Geräte das Backup des fehlerhaften iPhones anklicken und Backup löschen anklicken
  4. Auf dem iPhone schauen, welche Apps trotzdem noch vorhanden sind. Diese sind fehlerhaft und müssen von Hand gelöscht werden. Einfach länger auf die App drücken und dann auf’s Kreuz drücken, fertig.
  5. Mit iTunes verbinden und synchronisieren. Das Backup dauert jetzt möglicherweise ein paar Minuten, je nach vorhandenen Daten. Beim zweiten Mal geht’s dann aber wieder schnell.

 

8. GPS-Anwendungen

Einer der grossen Vorteile eines iPhones ist das eingebaute GPS-Modul. Und es funktioniert tatsächlich! Hier meine Tipps für coole Stunden:

  • Autonavigation: Tomtom oder Navigon, je nach Lust und Laune. Da ich Tomtom bereits auf dem PDA und im Geschäft habe, benutze ich es weiter. Funktioniert 1a.
  • Geocaching: Wer nicht weiss, was das ist, hier gibts Infos in deutsch. Und hier die offizielle Website. Die offizielle Geocaching-App (AppStore: geocaching suchen) ist für das Suchen ausreichend. Obwohl in diversen Foren berichtet wird, dass das GPS nicht genau genug ist, habe ich bisher alle Caches problemlos gefunden (8 Stk. in ca. 5 Stunden). Insbesondere die Satellitenansicht hilft enorm weiter. Hier noch ein paar kleine Tipps:
    - Wer es ganz genau haben will, der benutzt MotionX GPS
    - Das Grad-Zeichen ° gibt man ein, in dem man länger Zeit auf die Zahl 0 drückt.
    - Multis sucht man, indem man auf der Karte auf das Fähnchen klickt und einen neuen Wegpunkt eingibt.
  • Google Earth, immer ein Highlight

 

9. pdf/eBook-Reader

Da ich sehr oft eBooks als pdf’s lese (Abends vor dem Einschlafen, braucht kein frauenstörendes Nachtlicht), muss natürlich ein ordentlicher pdf-Reader her. Die Probleme sind die selben wie bei den Apps: Wie kriege ich die pdf’s auf das iPhone und womit schaue ich sie an. Zwar kann man mit Safari und Email pdf’s lesen. Das ist es aber nicht, was ein Reader ausmacht: Vernünftige Übersicht der Bücher, Lesezeichen speichern, Reflow (extrem wichtig), pdf importieren.

Eine gute Lösung (die beste die ich gefunden habe) ist dabei GoodReader. PDF’s importiert man einfach über das Wireless-Lan. Auf dem Desktop erstellt man eine Netzwerkadresse über den Bonjour-Service oder die IP. Klingt viel komplizierter als es ist, eine einfache Anleitung gibt’s auf der Website von GoodReader. Wenn es mal konfiguriert wurde, dann klappt’s wie am Schnürchen.

Das Programm unterstützt als eines der wenigen auch Reflow. Das bedeutet, dass Buchseiten nicht wie im tatsächlichen Buch dargestellt werden, sondern als Fliesstext. Dies ermöglicht, den Text beliebig zu vergrössern, da der Text dadurch automatisch am Bildschirmende umgebrochen wird.

 

10. Word/Exel/Powerpoint aus Microsoft Office ansehen und bearbeiten

Auch hier gibt es eine gute App, mit einem ähnlichen Ansatz wie GoodReader. Das beste Programm heisst DocsToGo (resp. DocumentsToGo). Dabei wird auf dem Desktop ein Programm und ein Datenordner installiert. Man kopiert die Office-Dokumente in den Ordner, startet das Desktop-Programm und klickt im App DocsToGo dann das Synchronisieren-Symbol, fertig.

Mit Word klappt das Editieren ganz gut, bei Excel werden die wichtigsten Funktionen unterstützt (Hyperlinks aber z. B. nicht) und bei Powerpoint ist es schon “etwas” mühsam, wenn man eine Änderung machen will (aber wer macht das schon auf einem Handy).

 

11. Dateien auf das iPhone kopieren

Das ist eine Funktion, die von Apple nicht vorgesehen ist, komischerweise. Das kann man sonst mit wirklich jedem mobilen Gerät, aber eben…

Um dies trotzdem zu machen, braucht es den Jailbreak (siehe oben) und Cydia. ACHTUNG: SSH mit WinSCP ist ein mächtiges Werkzeug! Man kann wirklich alle Dateien ändern, löschen und kopieren, auch systemrelevante. Damit kann man das ganze iPhone zerschiessen! Es sollte sich allerdings mit Hilfe der Wiederherstellungsfunktion wieder in Ordnung bringen lassen.

  1. Cydia auf dem iPhone starten
  2. OpenSSH Access How-To anwählen
  3. OpenSSH-Package-Installation anwählen
  4. WinSCP auf dem Desktop herunterladen und installieren
  5. Auf iPhone Einstellungen>Wi-Fi>Wi-Fi Netzwerke auswählen
  6. Auf den blauen Pfeil neben der Wi-Fi-Verbindung klicken
  7. IP-Adresse aufschreiben
  8. WinSCP starten
  9. Bei Rechnername aufgeschriebene IP-Adresse eingeben
  10. Benutzername: root
  11. Kennwort: alpine
  12. Protokoll: SCP auswählen
  13. Anmelden anklicken
  14. Falls eine Warnmeldung kommt (nur beim ersten Mal) einfach Aktualisieren anklicken.
  15. Nun sollte im rechten Fenster das Dateisystem des iPhone zu sehen sein, im rechten das des Desktops. Jetzt einfach Dateien hin und herschieben. Die Medien finden sich zum Beispiel im Verzeichnis /private/var/mobile/Media

 

12. Notebook über iPhone mit Internet verbinden

Ja, das geht. Und dafür suchte sich Apple den eingängigen Namen Tethering. Ist schon auf englisch nicht ganz einfach, eine deutsche Übersetzung scheint nicht zu existieren. Das Ganze geht entweder über das USB-Kabel oder Bluetooth. Eine gute Anleitung gibt’s bei Apple.

 

13. Telefonieren

Wie ich so mitten im iPhone-Hacken war, passierte plötzlich etwas Unerwartetes: Es fing an zu klingeln! Hey richtig, man kann ja auch noch telefonieren damit. Oder sollte es wenigstens können. Denn ganz klar ist dies nicht die Stärke des iPhones. Einerseits ist die Tonqualität jämmerlich, andererseits ist der Empfang äusserst bescheiden. Jahrelang hatte ich mein Sony-Ericsson immer mit dabei, so was wie Netzabdeckung hat mich nie interessiert. Wenn ich telefonieren wollte, nahm ich das Teil und telefonierte. Und plötzlich ist das anders. An meinem Büroarbeitsplatz verliert es immer wieder die Verbindung, besonders wenn es dann noch in der Handytasche steckt. Dies scheint ein bekanntes Problem zu sein. Google findet Millionen Einträge in Foren, es läuft sogar eine Klage deswegen gegen Apple. Inzwischen ist es in meinem Bekanntenkreis der running Gag: Der hat ein Handy mit einer Million Funktionen, aber telefonieren kann er nicht. Aber vielleicht gibt’s bald ein App dafür…

Krawall an Anti-WEF-Demo in Luzern?

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 21.1.2010 @ 09:47:23 , mit 186 Worten, 1606 Ansichten

Aber Nein, sicher nicht, sagt Frau Stämmer. Die Sicherheitsdirektorin sagt, sie habe alles im Griff und lächelt verzückt in die 20min-Kamera. Man habe die Route selbst bestimmt, sagt sie. Damit ist auch klar, welche Strassenzüge ihr am wenigsten wichtig sind, da darf eher mal was kaputt gehen als an den ursprünglich geplanten Orten. Klar, dass man für das linksextreme Anliegen schon mal schnell die Seebrücke sperrt, ist ja auch nur Samstag Nachmittags.

Natürlich hat sie auch keinen Grund, Ausschreitungen zu befürchten. Das folgende Plakat zeigt, dass sie es ja gar nicht böse meinen, es geht ja nur um lächelnde Kinder vor dem schönen Davoser Alpenpanorama:

 

 

Nun versteht man vielleicht auch die absurde Aussage von Polizeichef Beat Hensler, der die Kriminalität in die Landschaft auslagern will und dort bei Verbrechen gar keine Polizisten mehr hinschicken will. Seine Aussage, dass man bei der städtischen Polizei ja nicht Abbauen könne, zeigt, dass man da in nächster Zukunft noch einiges erwartet. Möglicherweise kriegen sie am 23. Januar bereits die Gelegenheit, wieder einmal durchgreifen zu können. Wenigstens sorgt Stadträtin Stämmer dafür, dass in diesem Bereich trotz Krise keine Unterbeschäftigung herrscht.

Scheinheilige Besserwisser kämpfen für Menschenrechte

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 1.12.2009 @ 20:03:21 , mit 234 Worten, 4044 Ansichten

So viel Scheinheiligkeit in der Welt ist kaum zu ertragen. Die Türkei und der Iran kritisieren uns, weil wir angeblich die Menschenrechte nicht einhalten würden, nur weil wir ihre Türmchen verboten haben. Ausgerechnet. Die Politiker Europas zeigen sich entrüstet, während ihre Wähler in Meinungsumfragen unsere Initiative mit Riesen-Mehrheiten unterstützen. Die Linken in der Schweiz, die immer Toleranz und Fairness predigen, wollen den demokratischen Entscheid, der mit einer sehr hohen Stimmbeteiligung zu Stande kam, nicht akzeptieren. Die Medien jammern rum, was denn das für Konsequenzen haben würde, und geben den Verlierern noch eine Plattform.

Und wir Eidgenossen sind schlicht zu doof. Zu doof, um so zu stimmen, wie die Meinungsumfragen uns eingeschätzt haben (sogar Longchamps war sprachlos, was wohl eine echte Leistung ist). Zu doof, um so zu stimmen, wie es die Politiker gerne gehabt hätten. Zu doof, um den Beteuerungen der Bundesrätinnen zu glauben. Selbstzweifel bei den Verlieren? Fehlanzeige…

Im Kanton Luzern soll der Islam zur 4. Landeskirche werden (kein Witz!). Man will damit schweizweit eine Pionierrolle spielen. Angesichts des Resultats der Türmchen-Abstimmung tritt man nun auf die Bremse. Aus Einsicht? Nein, weil wir Eidgenossen zu doof sind. Hier die offizielle Begründung: Bei der Bevölkerung (also uns…) sei zu wenig tatsächliches Wissen vorhanden, es existierten diffuse Ängste, die nur durch eine gute, fundierte Diskussion in der Öffentlichkeit gebannt werden könnten.

Wird Zeit, dass diese “classe politique” endlich ausgewechselt wird durch Leute, die wirklich wissen, was die Bevölkerung denkt.

Wird die Gopigenstrasse nun doch nicht gebaut?

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 1.11.2009 @ 18:02:59 , mit 163 Worten, 2323 Ansichten

Eigentlich haben wir Littauer ja an der letzten Volksabstimmung die Gopigenstrasse klar angenommen. Sie macht ja auch Sinn, entlastet sie doch die bereits heute oft chronisch verstopfte Thorenberg- und Bahnhofstrasse. Laut Abstimmungsbüchlein sollte die Strasse eigentlich irgendwann 2012 realisiert werden. So müsste sie also auch im Finanzplan der fusionierten Stadt Luzern auftauch. Müsste…

Finanzdirektor Franz Müller meint dazu, dass in der Abstimmungsbroschüre ja stehe, dass die Stadt Luzern über den Ausführungszeitpunkt entscheiden würde. So ist die Strasse nun in einem Wunsch-Topf mit Investitionen von über 100 Millionen Franken, der dann auf einiges weniger als 70 Millionen gekürzt werden muss. Aus diesem Grund müsse man auf einige Projekte halt verzichten oder um einige Jahre verschieben.

Da fragt es sich, welche Projekte denn gestrichen werden durch die linke Stadt Luzern. Ob eine Strasse durch eine grüne Wiese da noch eine Chance hat, ob sinnvoll oder nicht, darf angezweifelt werden. Zumal sie ja auch noch im Randquartier Littau steht.

Laut Gaddafi sind wir alles Nazis

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 19.10.2009 @ 22:56:55 , mit 197 Worten, 1362 Ansichten

Nun ist also soeben der Bundesratsjet wieder einmal von Libyen kommend gelandet. Natürlich ohne Geiseln, aber das war ja sowieso jedem ausser Merz klar. Nachdem das Gepäck bereits früher mitgebracht wurde, haben sie jetzt gemäss inoffiziellen Quellen die Toilettentaschen dabei.

Wer sehen möchte, ob künftige Verhandlungen mit Libyen noch Sinn machen, der soll doch auf die Website des Angestelltenprüglers Gaddafi junior surfen. Dort sieht man, was die Terrorfamilie so von uns hält. Für die scheinen wir Nazis zu sein, und Merz, nun ja, ein Schwein(chen?).

Was würde wohl passieren, wenn ich das selbe mit Obama und der Amerikanischen Flagge machen würde? Wie viele Minuten wäre meine Website noch online? Wie lange würde es dauern, bis der Botschafter in Washington antraben müsste?

Offenbar fehlt uns jegliches Selbstvertrauen und jede Selbstachtung, dass wir noch immer diesem Idioten zu Kreuze kriechen. Der Typ lässt die Geiseln eh erst frei, wenn er will, und vor allem, wenn er dann endlich nicht mehr im Fokus der Medien ist. Lassen wir ihn in seiner hässlichen staubigen Wüste vertrocknen und schicken ihm seine Botschafter gleich hinterher.

Und noch mehr Streit um die Meinungsfreiheit

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 2.10.2009 @ 12:59:03 , mit 215 Worten, 1371 Ansichten

Nun wollen also auch die Zuger das Atheisten-Plakat verbieten. Dies nachdem der Luzerner Stadtrat zurückgekrebst ist und seinen frischgekürten Leiter Stadtraum und Veranstaltungen im Regen hat stehen lassen. Dieser hadert noch immer wegen der Minarett-Plakate, die dafür in Zug offenbar kein Problem darstellen. Wohl selten hat ein Chefbeamter so kurz nach Antritt so viele Fettnäpfchen getroffen wie Rico De Bona. Während er in Littau als Sozialvorsteher einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat, scheint er in seinen neuen Posten erst noch hineinwachsen zu müssen. Es ist sicher nicht einfach, plötzlich nicht mehr der höchste Chef zu sein… 

Nach grösster Mühe hat man es nun doch noch fertig gebracht, dass der kroatische Sänger Thompson nicht im Froschkönig auftreten darf. Zwar ist es kein Problem, wenn Linke Aktivisten RAF-Terroristen zu Vorträgen und Referaten in die Schweiz einladen. Da darf die Meinungsfreiheit nicht angetastet werden. Aber beim ausländischen Thompson ist die Toleranzschwelle offenbar einiges niedriger. 

Es wird langsam notwendig, über den Wert der Meinungsfreiheit zu diskutieren. Während aus religiösen Gründen alles erlaubt scheint, darf die Politik durchaus zurückgepfiffen werden. Linke Gutmenschen entscheiden deshalb, was gut ist für uns und was nicht. Ein weiterer Schritt weg vom mündigen Bürger. 

Frommer Gemeinderat De Bona will uns die Freude am Leben verbieten

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 21.9.2009 @ 22:46:33 , mit 330 Worten, 982 Ansichten

Angesichts der Tatsache, dass immer weniger Schäfchen in die Kirche gehen, will der Littauer Gemeinderat und gleichzeitig Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Rico De Bona Schlimmeres verhindern. So wollen ein paar Atheisten folgendes Plakat in der gesamten Deutschschweiz aufhängen:

 


Eigentlich unverfänglich, denn das Leben zu geniessen sollte wohl nicht falsch sein. Das sieht der christliche Volksparteiler De Bona anders. Als einzige Stadt der Deutschschweiz darf in Luzern dieser Satz auf seinen Geheiss hin nicht hängen. Wörtlich sagt er den unglaublichen Satz: 

«Plakate einer Organisation, die zum Kirchenaustritt animiert, werden hier nicht geduldet»

Aber wenn dann Muslime Steuern in Luzern eintreiben wollen, dann ist das für seine Kirchenoberen ja schon in Ordnung. Zwar fordern die Muslime in ihrem Koran nicht den Austritt aus der Christen aus deren Kirche, sondern gleich deren Tod. Aber wir sind ja tolerant und fürchten uns ja auch so, als Rassisten dazustehen, wenn wir uns gegen die Moslem/Hindu/usw.-Abzocker wehren wollen. Und ausserdem steht ganz klar im Koran, wer wem Steuern zu bezahlen hat und was passiert, wenn die Ungläubigen nicht parieren:

Sure 9,29: Kämpft (mit Waffen) gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für tabu erklären, was Allah und sein Gesandter (Muhammad) für tabu erklärt haben, und die nicht nach der rechten Religion (des Islams) richten – von denen, die die Schrift erhalten haben (d.h. Juden und Christen) – (kämpft mit der Waffe gegen diese), bis sie die Minderheitensteuer aus (eigener) Hand abgeben als Erniedrigte! 

Schon dass sich die VBL geweigert haben, die selben Plakate in ihren Bussen aufzuhängen ist ein Skandal. Wenigstens haben sie auch gleich alle anderen religiösen Werbungen untersagt - anders als De Bona, der offensichtlich nur den "richtigen" Glauben duldet. Dass es gerade primitive Terror-Christen waren, die damit gedroht haben, die VBL-Busse anzuzünden, falls die Plakate hängen sollten, scheint akzeptiert zu werden. 

Naiver Bundesrat unterschreibt seltsamen Vertrag

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 9.9.2009 @ 19:11:36 , mit 178 Worten, 1213 Ansichten

Jetzt, wo der Vertrag zwischen der Schweiz und Libyen veröffentlicht wurde, zeigt sich erst das wahre Ausmass der schweizer Naivität. Damit alle wissen worum’s geht, hier ist die Kopie des originalen Vertrages als pdf. Am Anfang des Vertrages entschuldigt sich die Schweiz offiziell und öffentlich für die ungerechtfertigte und unnötige Verhaftung des Schlägers Gaddafi Junior. Und danach vereinbart man, dass man ein Schiedsgericht einsetzen soll, dass feststellen soll, ob überhaupt ein Fehlverhalten der Schweiz stattgefunden hat. Offenbar hat Merz den ersten Absatz zwischenzeitlich schon wieder vergessen…

Heute behaupten die Schwachstrom-Libyer ja, dass das mit den Geiseln ein Missverständnis gewesen sei, von Ende August sei keine Rede gewesen. Dabei hat immerhin der Premierminister in einem Brief an Merz geschrieben, dass die Sache in wenigen Tagen abgeschlossen sei und er glaubt, dass die Geiseln noch vor Ende August ausreisen dürfen. Wer ausser unserem Bundespräsidenten glaubt schon einem Libyer…

Übrigens: Der Vertrag wurde in Englisch und Arabisch unterschrieben. Offenbar ist eine davon unsere neue Landessprache. Oder unterschreibt Obama dafür neuerdings in Deutsch? 

Gaddafi spielt mit unseren Bundesräten

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 3.9.2009 @ 21:57:04 , mit 271 Worten, 748 Ansichten

Wer ist der grössere Tor: Der Tor selbst oder derjenige, der ihm folgt? (Obi Wan Kenobi)

Dass Gaddafi eine Witzfigur und ein Terrorist ist, ist ja hinlänglich bekannt. Was ist aber mit den Leuten, die mit solchen Typen noch in Verhandlungen treten? Die sich auf deren Wort verlassen? Die schwammige Verträge mit ihnen unterschreiben? 

Seit einem Jahr sitzen die Schweizer Geiseln in Haft. Politisch korrekt wäre im Moment zwar "Geschäftsleute mit vorläufigem Wohnsitz in Libyen". Das einzige, was unsere Bundesräte bis jetzt auf die Reihe gebracht haben war, dass die Leute nun noch ohne Gepäck im fremden Land sind…

Wie Yvette Estermann in ihrem Blog richtigerweise schreibt, hat die Schweiz eine lange und erfolgreiche Tradition im Vermitteln. Die Schweiz war weltweit bekannt für ihre Botschafterdienste. Seit der aktiven Neutralität von Calmy-Rey scheint so ziemlich alles in die Hosen zu gehen, was mit Aussenpolitik zu tun hat, alles nur noch PR-Show anstelle von Taten. Und nun lässt sich das Duo Rey-Merz von Gaddafi auch noch die Hosen runterziehen. Gestern noch haben sie geschleimt und immer wieder betont, dass sie 100%ig hinter dem Vertrag stehen, auch wenn der Gegenpart nur darüber lacht. 

Heute haben sie die Quittung für ihre Blauäugigkeit erhalten: Libyen stellt offiziell den Antrag an der UNO-Vollversammlung, die Schweiz aufzulösen. Was würde wohl passieren, wenn ein Land dies über die USA sagen würden? Oder England? Oder jedes Land mit nur ein wenig Selbstachtung. Aber darum können sich unsere Volkszertreter in Bern nicht kümmern. Sie müssen einen Vertrag erfüllen. 

Gemeinderat von Emmen will mit dem Kopf durch die Wand

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 1.9.2009 @ 20:27:21 , mit 302 Worten, 823 Ansichten

Selbstüberschätzung ist wohl ein weit verbreitetes Übel unter Exekutivpolitikern. Wenn man aber sieht, wie verbissen der Emmer Gemeinderat um die Konzessionsverträge mit den CKW kämpft, dann fragt man sich unweigerlich, wo denn die Interessen daran liegen.

Wohl niemand würde auf die Idee kommen einen 25 Jahre dauernden Vertrag abzuschliessen, wenn berechtigte Zweifel vorhanden sind, dass der Vertrag rechtlich in Ordnung ist. Ausser der Emmer Gemeinderat. Zwar hat die eidgenössische Wettbewerbskommission zur Erteilung der Durchleitungsrechte an die CKW klar gesagt, dass der Vertrag wohl nicht in Ordnung sei, da es keine öffentliche Ausschreibung gegeben hätte. Deshalb empfiehlt die WEKO Emmen ausdrücklich, den Vertrag noch nicht zu unterschreiben. Die ausgewiesenen Energie-Fachleute im Emmer Gemeinderat und Top-Experten für alle Belange des schweizerischen Binnenmarktgesetzes kommen da innerhalb Stunden zu einem anderen Ergebnis: Die WEKO liege mit grösster Wahrscheinlichkeit falsch, meint Gemeindepräsident Willi. Ja sicher.  

Kein Exekutivpolitiker würde sich gegen die gesamte Industrie, wohl alle Parteien und gegen jede Menge Bürger (allein 250 haben innert einer Woche die IGEL-Initiative für günstigere Strompreise unterschrieben) stellen. Ausser der Emmer Gemeinderat. Weshalb die Eile? Wird am 31.12.09 der Strom in Emmen abgestellt? Profitieren die Bürger bei Sofortabschluss von besonders vorteilhaften Konditionen? Werden die Gemeinderäte von einer übergeordneten Macht dazu gezwungen (ich meine jetzt nicht die CKW :)) )? Nein, nein, nein. Der bestehende Konzessionsvertrag läuft erst Ende 2012 ab und lässt sich auch darüber hinaus problemlos verlängern. Die Gemeinde Emmen würde für die nächsten 25 Jahre weiterhin die höchsten Strompreise der Schweiz bezahlen (strompreise.preisueberwacher.ch anklicken, Ort eingeben, CKW anklicken, losjammern).

Es bleibt die Einstiegsfrage: Welche (möglicherweise privaten) Interessen hat der Gemeinderat von Emmen, diese Verträge grundlos mit Vollgas durchzupauken?

Wer Infos hat bitte hier melden: info@igel.lu

Gaddafi macht die Schweiz erpressbar

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 30.8.2009 @ 16:30:02 , mit 462 Worten, 513 Ansichten

Nach dem Versagen des Bundesrats in Sachen Bankgeheimnis tut unser Bundespräsident Merz nun alles dazu, auch den letzten Rest Selbstvertrauen von uns Schweizern endgültig zu zerstören. Dass Gaddafi als langjähriger Terrorist nicht gerade ein vertrauenswürdiger Verhandlungspartner sein könnte, konnte Merz natürlich nicht ahnen. So hat er dann die wichtigste Regel bei terroristischen Geiselnahmen schlicht ignoriert: Keine Verhandlungen mit Terroristen.

Alle Welt scheint im Moment (zu recht) wahnsinnig besorgt um die zwei Schweizer Geiseln und hofft, dass sie bald heimkehren werden. Leider steigt mit der Rückkehr der Geiseln die Wahrscheinlichkeit, dass Gaddafi schon bald wieder Geiseln nehmen wird. Weshalb auch nicht, wenn sich die Schweiz einmal zum Affen macht, dann kann man das ruhig noch für ein paar weitere Male weiterführen. 

Dass sich ein gestandener, langjähriger Bundesrat zu so viel Fehlentscheiden hinreissen lässt, dürfte auch im interessierten Ausland mit Belustigung zur Kenntnis genommen werden. Es ist schon bedenklich, wenn ein Bundespräsident ohne Mandat Verträge abschliesst. Wenn er dann nicht mal mit Präsident Gaddafi persönlich verhandelt, zeigt er, dass er sich nicht auf Augenhöhe fühlt. Dabei gilt doch gerade bei solch schwierigen Verhandlungen immer das selbe Prinzip: Niemals darf der Chef verhandeln. Nur so ist es möglich, dass man in schwierigen Situationen den Diplomaten zurückpfeift oder ersetzt. Eben genau so wie es Gaddafi erfolgreich vorgemacht hat. Wenn auf der anderen Seite der Bundespräsident in einer schwachen Minute (oder Stunde?) dann ein eigentlich inakzeptables Eingeständnis macht, zum Beispiel sich für eine korrekte Festnahme entschuldigt, dann lässt sich das nicht mehr rückgängig machen.

Jetzt verheddert er sich mit lächerlichen Aussagen, in denen er sich im Stundentakt widerspricht. So schickt er den teuren Bundesratsjet nach Libyen, damit dieser dann ein paar Tage später das Gepäck der Geiseln wieder mit nach Hause bringt - der wohl teuerste Gepäcktransport dieses Jahres. Als belustigter Leser frage ich mich jetzt natürlich, was die Geiseln denn im Moment so anziehen, immerhin sind die Koffer ja schon ein paar Tage weg. Seither wird alle paar Stunden die Heimkehr der Geiseln vorhergesagt. Der möchtegerngrosse FDP-Ständerat Dick Marty behauptet, die Geiseln schon fast im Alleingang befreit zu haben. Linksaussen Jean Ziegler, selbsternannter Experte, gibt nur zu gern seine Statements als "Experte" in Zeitungen ab und weissagt, dass die Geiseln wohl bald heimkommen werden. 

Ob so vielen fähigen Politikern in unserem Land können wir beruhigt in die Zukunft sehen. Und wenn dann Gaddafis Sohn die Macht übernimmt, wie versprochen eine Atombombe auf die Schweiz wirft und das Staatsgebiet an die Nachbarn aufteilt, dann schicken wir ihm eine geharnischte Protestnote. Einfach damit wir ihm Mal richtig Bescheid gegeben haben. 

Weshalb erst jetzt?

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 20.8.2009 @ 23:37:53 , mit 284 Worten, 952 Ansichten

Tja, offenbar hat Stocker seine Kokainsucht nun bei 20min.ch zugegeben, wenn auch nur auf Druck der NLZ resp. zisch.ch am Mittwoch Abend.

Die grossen Fragen, die bleiben:

Weshalb kam es erst jetzt heraus? Immerhin ist die Geschichte nun schon einige Jahre alt. Es fragt sich auch, weshalb er sich so lange als Gemeinderat halten konnte. Wie er selbst richtig gesagt hat, hat er Gemeinderat, Schulpflege, Fraktionspräsidenten und Teile der Verwaltung über alles informiert. Auf Grund des Buschtelefons waren wohl letztlich alle, die sich auch nur wenig für Littauer Politik interessieren, noch innerhalb einer Woche über die Geschichte im Bilde. Weshalb gab es keine Reaktion? Weshalb zeigten Mitte-Links Verständnis und schwiegen die Sache tot?

Ein Regierungsrat wurde wegen einer nicht bezahlten Polizeibusse über Fr. 20.– nicht mehr gewählt. Einen Schulverwalter, der jährlich 40 Millionen Franken Steuergelder ausgibt und gleichzeitig über einige Zeit Drogen konsumiert hat, deckt man. Weshalb?

Wenn man weiss, dass man von einem höchsten Amtsträger in der Gemeinde während Jahren angelogen wurde, und sich nicht daran stört, scheint das schon ein seltsames Verhalten. Weshalb macht man so was? 

Seltsam auch, dass Stocker kurz danach bei der SVP seinen Austritt gab. Zudem beschimpfte er die Partei, die monatelang zu ihm gehalten hat, ohne zu wissen, worum es bei seinen Auseinandersetzungen mit dem Gesetz geht. Und dann wechselte er kurz vor der Einwohnerratsabstimmung zur Fusion noch seine Meinung und war plötzlich Fusionsturbo. Weshalb? 

Wenigstens wissen die Stimmbürger nun, woran sie sind. Im Gegensatz zu den Littauern können sie jetzt nämlich selbst entscheiden, ob sie Stocker trotzdem noch wählen wollen. Wenn ja, dann wissen sie wenigstens, worauf sie sich einlassen. 

 

Stocker will immer noch nicht die Wahrheit sagen

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 20.8.2009 @ 06:15:45 , mit 372 Worten, 294 Ansichten

Nachdem die NLZ nach nur 4 1/2 Jahren Recherche doch noch hinter Stockers Geschichte gekommen ist, gibt sich dieser immer noch zugeknöpft. So sagte er zwar in seiner Medienmitteilung: 

"Ich hoffe, Ihnen mit meiner Offenheit und Ehrlichkeit gedient zu haben."

Trotzdem erwähnt er mit keinem Wort, was wirklich geschehen ist und geht auch nicht auf die Vorwürfe in der NLZ ein, dass er Kokain konsumiert hätte. Vielmehr berichtet er über Verfahren, Parteiaustritte und Wahlgänge, was wohl eher nebensächlich ist. Die Frage, die alle brennend interessieren würde, hat er bis heute nicht offiziell beantwortet, nämlich ob er Kokain konsumiert hat oder nicht. Aber wer nicht die ganze Wahrheit sagt hat halb gelogen, so viel zum Thema Ehrlichkeit. Wenigstens wissen wir nun, worum es sich beim Telefon von Stadtpräsident Studer mit Stocker gedreht haben könnte.

Der Vollständigkeit halber Stockers komplette Medienmitteilung:

Aus aktuellem Anlass sende ich Ihnen folgende Mitteilung: 

Im Jahre 2005 wurde mir vorübergehend wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelsgesetz der Führerausweis für mehrere Monate entzogen und eine Untersuchung eingeleitet. Beim Punkt 1 wird ebenfals Nötigung und Amtsmissbrauch erwähnt. Dazu möchte ich festhalten, dass eine Drittperson aus dem Wissen des Falles Profit schlagen wollte.

Die gesamte Untersuchung wurde im Herbst 2006 ohne Busse und mit Löschung sämtlicher Daten eingestellt. Trotz dieser Einstellung der Untersuchung, war das damalige Geschehene natürlich keine Bravourleistung.

Am Anfang und nach Einstellung der Untersuchung habe ich damals offen, das heisst, den Gemeinderat, die Schulpflege, die SVP Geschäftsleitung der Ortspartei Littau und alle politischen Fraktionen in Littau orientiert. Zudem habe ich den Einstellungsentscheid den Medienvertretern damals im Zuge meines Austritts aus der SVP abgegeben. Die NLZ berichtete damals ebenfalls im Zusamnmenhang mit meinem Parteiaustritt.

Bereits nach dem ersten Wahlgang wurde ich aus politisch interessierten Kreisen vehement davor gewarnt, nochmals zum zweiten Wahlgang anzutreten. Man hat damals deutlich zu erkennen gegeben, dass wenn ich diese Drohung nicht ernst nehme, diese Geschichte hervorgegraben wird. Die Drohung wird nun anscheinend in der morgigen Ausgabe der NLZ wahr gemacht.

Ich finde es Schade, dass nach dem klaren Entscheid des Regierungsrates, den zweiten Wahlgang zu wiederholen, wieder mit anderen Mitteln versucht wird meine Wahl zu verhindern. 

 

SVP-Bashing: Anian Liebrand im Fokus der Medien

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 13.8.2009 @ 00:00:27 , mit 705 Worten, 652 Ansichten

Nach René Kuhn haben sich die Medien nun ein zweites Opfer ausgesucht. Anian Liebrand hat in einem Rundmail auf die Einbürgerungsproblematik hingewiesen. So schreibt er folgendes:

Die Probleme spitzen sich durch masslose Einbürgerungen zu. Seit das Volk ausgeschaltet ist, schalten die „Schweizermacher“ auf Serienproduktion. Allein im Jahr 2008 wurden in der Schweiz über 45‘000 Ausländer eingebürgert. Das sind knapp 0,6 Prozent der Bevölkerung. Seit 1996 gab es 400‘000 Einbürgerungen zu verzeichnen. Zwischen Mai 2008 und April 2009 nahm die Zahl der Einbürgerungen gegenüber dem Vorjahr um14 Prozent zu. Kein Land der Welt verschleudert sein Bürgerrecht derart wie die Schweiz.

Was sind die Gründe? Für die Einbürgerungswilligen haben sich die Kosten massiv verbilligt, die Hürden wurden in den letzten Jahren gesenkt. Da nicht mehr die Bürger, sondern die Politiker einbürgern, ist mit einem weiteren Anstieg der Quoten zu rechnen.

Wir können uns wehren!

Sind wir dagegen wehrlos? NEIN! Die Gemeinden veröffentlichen alle Einbürgerungsgesuche. Wir Bürger habendas Recht, Ablehnungsgesuche zu machen, wenn wir nicht einverstanden sind. Von diesem Recht müssen wir viel mehr Gebrauch machen. Das einbürgernde Gemeindeorgan (Kommission, Gemeinderat etc.) hat die Pflicht, Ihre Einwände zu prüfen und in ihr Urteil mit einzubeziehen.

Sie sind aufgefordert zu handeln, wenn sich kulturfremde, nicht integrierte Ausländer unseren Pass ungerechtfertigt erschleichen wollen.

Im Anhang fügt er einen Musterbrief für ein Ablehnungsgesuch bei. Zwar ist der erste Absatz tatsächlich zu allgemein gehalten und ungerechtfertigt. Aber jedem, der es liest, ist klar, dass der gesamte Text noch entsprechend angepasst werden muss. Ebenfalls ist ja klar, dass der Brief nicht einfach wahllos bei jedem Gesuch abgeschickt wird. Trotzdem tun die Medien so, orchestriert von jungen Linken, als ob dies die Idee wäre. Offenbar scheint dem Bürger heute jedes bisschen Verstand abgesprochen zu werden.

An der ganzen Geschichte ärgert mich besonders, dass ich selbst mal auf ähnliche Weise eine Einbürgerung verhindern konnte/musste. Folgendes ist passiert: Ich habe wie alle paar Wochen die Unterlagen für die Einbürgerungen erhalten. Dann kurz vor der Parteisitzung habe ich die Namen einmal durchgelesen. Bei einer Familie wurde ich stutzig. So erzählte mir eine Hauswartin einige Jahre zuvor, dass sie von einer Familie regelrecht terrorisiert wurde. Der Mann hätte ihr mehrmals gedroht, sie zu töten und packte sie auch einmal am Kragen und drückte sie so an die Treppenhauswand. Die Kinder spuckten sie im vorbeigehen immer an und die Frau beschimpfte sie ständig. Nach der Tätlichkeit wollte die Hauswartin Anzeige erstatten. Der zuständige Polizist zeigte viel Verständnis, riet aber von einer Anzeige ab: Wenn keine Zeugen da wären, dann wäre die Sache hoffnungslos, sie würde eher noch mehr Probleme kriegen. Die Hauswartin ist seit über 20 Jahren im Dienst im gleichen Hochhaus, in dem sie auch selbst wohnt, ist sich also allerlei gewohnt. Doch das war dann doch zu viel. Sie kündigte und wollte gar wegziehen. Dies konnte die Hausverwaltung dann doch nicht zulassen und kündigte den balkanstämmigen Mietern. Klar dass diese gute Beziehungen zu Anwälten hatten und die Kündigung vor Gericht anfochten. Dies war selbstverständlich ohne Chance, verschaffte den Mietern aber weitere Wochen und Monate für ihren Terror. Als sie dann endlich auszogen, hinterliessen sie eine verwüstete Wohnung: Küche mit Totalschaden, Rolläden mit Fäusten traktiert und verbogen, Wände kaputt, usw. usw.

Aus diesem Grund war ich dann schon erstaunt zu erfahren, dass diese Familie von der Einbürgerungskommission zur Einbürgerung empfohlen wurde. Natürlich habe ich sofort interveniert, die Familie wurde von der Kommission zur Rede gestellt und die Einbürgerung danach glücklicherweise abgelehnt. 

Die erschreckende Erkenntnis: Nur wer vorbestraft ist wird entdeckt. Wer prügelt, klaut, pöbelt und schimpft wird kommentarlos eingebürgert, da die Kommissionen auf Grund nicht vorhandener Akten falsch entscheiden. So macht es also durchaus Sinn, dass die Bürger ALLE Gesuche laufend überprüfen und sich bei "Insiderwissen" bei den Behörden melden. Deshalb werden sie übrigens ja auch von allen Gemeinden vorgängig veröffentlicht.

PS: Die Familie wohnt jetzt in einem anderen Haus in Littau. Viel Spass :no: 

Stadtratskandidat Beat Stocker im Grössenwahn

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 11.8.2009 @ 23:22:33 , mit 293 Worten, 368 Ansichten

Selbstvertrauen im Wahlkampf ist sicher nicht schlecht. Andererseits sollte man auch nicht gerade totale Realitätsferne zeigen, insbesondere wenn man ein "bodenständiger Kandidat aus dem Volk" sein will. In der NLZ wird er aber mit dem Spruch "Ich werde gewählt" zitiert, was wohl doch etwas optimistisch ist. Und dass er gut mit Druck umgehen kann, naja, da hat wohl jeder andere Methoden.

Dass seine Selbsteinschätzung allerdings weit den Tatsachen hinterher hinkt, sieht man an seinem Smartvote-Profil. So erreicht der "bürgerlich" politisierende Stocker bei der Rubrik "ausgebauter Sozialstaat" immerhin 75 von 100 möglichen Punkten! Um seinen diesbezüglichen und nicht Enden wollenden Forderungen zum Durchbruch zu verhelfen, droht er schon mal damit, dass Littauer Kinder künftig in Strohhütten zur Schule gehen müssten.  

Im Gegensatz dazu erreicht er bei der wirtschaftlichen Liberalisierung gerade mal 25 Punkte, so viel zum Thema bürgerlich. Dass der spätzündende Fusionsturbo bei der aussenpolitischen Öffnung nur auf 0 Punkte kommt, wird wohl einige verwundern. Der Grund für die kurz dauernde Fusionitis lag wohl im selben ‘Druckmittel’, das Stadtpräsident Studer angeblich am Telefon angewandt hat.


Dass es ob einem solchen Zickzack-Kurs zu einem Stunk im Littauer Gemeinderat kommt, dürfte klar sein. Wie auch immer: seiner Wahl stehen eindeutig seine vorbelastete Vergangenheit und mangelnde Befähigung im Weg. Wer bei der Budgetierung mal schnell eben über eine Million Franken vergisst, dem sollte man nicht noch mehr aufbürden. Und da war ja auch noch was mit den Schulkopierern… (Insider, nur für Einwohnerräte, die sich auch für Finanzen interessieren). Hoffentlich ist er nach der Wahl dann nicht so enttäuscht, wenn er dann doch nicht gewinnt. Aber er kann ja mit Druck umgehen.

Jetzt sind die Littauer Fusionsturbos happy!

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 24.7.2009 @ 23:18:27 , mit 175 Worten, 1291 Ansichten

Endlich haben sie das Ziel erreicht, das sie immer erreichen wollten. Denn ihr Hauptargument für die Fusion war, dass jetzt auch wir Littauer in Luzern bei jedem Schei… mitreden können. Und genau das ist eingetroffen!

In der ersten Vernehmlassung, die jetzt an alle Einwohnerräte Littaus und Grossstadträte Luzerns gleichzeitig verteilt wurde, geht es um … WC’s. Das heisst im Fachjargon dann so: "Masterplan öffentliche WC-Anlagen der Stadt Luzern". Wir dürfen uns jetzt also gemeinsam über die Pinkelgewohnheiten der Luzerner auslassen. Die Fusionsturbos werden sich dabei sicher auch einbringen, denn in Littau haben wir ja schliesslich auch öffentliche WC’s. Zwei. Auf den beiden Friedhöfen. Im Gegensatz zu 43 Stück in Luzern, aber das nur nebenbei. Nun will man die Hälfte schliessen, die anderen für 2.25 Mio. aufmotzen, und dann nur noch die Hälfte an Unterhalt bezahlen (eigentlich klar, bei halb so viel Klos).

Jetzt haben wir es geschafft, endlich dürfen wir uns auch ausdrücken und uns mit voller Kraft einbringen. Durch dick und dünn.

Gaddafi, die grösste und gefährlichste Witzfigur der Welt

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 19.7.2009 @ 22:46:24 , mit 182 Worten, 1312 Ansichten

Gaddafi ist nicht zum ersten Mal ein Thema hier. Einmal mehr hat er sich mit einem idiotischen Vorschlag lächerlich gemacht: Er will die Schweiz auflösen und an unsere Nachbarstaaten verteilen. Diese Aussage, immerhin am Rande des G8-Gipfels gemacht, ist so schwachsinnig, dass es dazu keines Kommentars bedarf :crazy: 

 

Was aber wirklich Besorgnis erregt, ist, dass unsere Regierung ihn nun seit einem Jahr ständig umwirbt und neue Gespräche anbietet. Nun will sich Merz wieder mit dem Terroristen treffen, denn Öl macht offenbar nicht nur blind sondern auch noch dumm. Wofür sollen wir uns denn entschuldigen? Wie sollen wir ihm denn entgegenkommen? Schliesslich hat sein Sohn seine Hausangestellten wie Sklaven behandelt und verprügelt. Dass die Schweizer Behörden da durchgegriffen haben, war nur normal. Leider gab’s keine Bestrafung, ist wohl bei einem Diktatorensohn nicht üblich. Als Bestrafung für die korrekte Schweizer Rechtsstaatlichkeit hat Gaddafi nun sein ganzes Geld aus der Schweiz abgezogen. Wen interessiert’s, wer will schon Geld von einem Verbrecher verwalten. Lassen wir den Grössenwahnsinnigen mit seinen Fantasie-Uniformen in seinem wüsten Staat versauern. 

Zu früh gefreut, Stefan Roth...

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 10.7.2009 @ 22:06:47 , mit 167 Worten, 706 Ansichten

Kaum zu glauben, was da passiert ist. Da hat der Regierungsrat des Kantons Luzern doch mal allen Mumm zusammen genommen einen rechtlich einwandfreien Entscheid zu Ungunsten der CVP getroffen. Wegen der angeblichen Druckversuche von Seiten des Stadtpräsidenten auf den ehemaligen Stadtratskandidaten Beat Stocker wurde jetzt die Wahl von Stefan Roth annuliert und es wurden neue Wahlen angesetzt. Ob das allerdings gross Sinn macht, darf bezweifelt werden. Zwar müsste jetzt Beat Stocker erst recht wieder in den Ring steigen. Doch wird sich dieser wohl hüten, da eine Kandidatur sowieso erfolglos wäre und ihm wohl noch mehr schaden würde, da dann noch mehr in seiner jüngsten Vergangenheit gegrübelt würde.

Gut wäre es zwar für die Demokratie, wenn sich allenfalls ein anderer Kandidat zu Wahl stellen würde. Ausserdem würde das kurz vor der Fusion noch ein bisschen Spannung aufkommen lassen. Dies wird aber wohl nicht passieren und Roth wird ein zweites Mal still gewählt. Warten wir’s ab…

Stadtrat Stefan Roth und der Flurstrassekreisel Part II

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 6.7.2009 @ 12:37:00 , mit 247 Worten, 533 Ansichten

An der letzten Einwohnerratssitzung hat der künftige Stadtrat Stefan Roth nun Stellung zum Flurstrassekreisel genommen. Dabei hat er versichert, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Man habe sich strikte an die Vorschriften gehalten und alle Bewerber hätten die gleichen Chancen gehabt. Das hat uns Einwohnerräte natürlich sehr stark beruhigt, denn gerade bei öffentlichen Vergaben gilt eigentlich strikte Unparteilichkeit. Gemeinderat Rico De Bona hat dann noch ausgeführt, dass man natürlich im Rahmen des Möglichen die ortsansässigen Betriebe bevorzugen würde. Offenbar hat sich der Gemeinderat intern wohl nur schlecht abgesprochen… Auf jeden Fall beruhigt es zu wissen, dass gerade bei solchen Ausschreibungen alles korrekt abläuft.

Im Anschluss hat Gemeinderat Roth dann noch über den Projektwettbewerb Neuhushofwiese informiert. Aus der ganzen Schweiz haben Firmen und Architekten teilgenommen, zum Teil sehr grosse und bekannte Namen. Um so erfreulicher, dass dann trotzdem zwei ansässige Unternehmen auf den ersten beiden Plätzen gelandet sind. Auf dem ersten Platz landete das Projekt der Firma Anliker. Doch auch das zweitplatzierte Projekt wird vom Gemeinderat ausnahmsweise weiterverfolgt, da es halt auch sehr gut ist. Gefreut hat sich darüber insbesondere Stefan Roth selber, da er ja selbst im Vorstand der zweitplatzierten Baugenossenschaft Matt ist. Ebenfalls darüber gefreut hat sich der anwesende CVP-Parteikollege und Baukommissionspräsident Ernst Zimmermann, der als Mitinhaber des Architekturbüros Tripol für den Entwurf dieses Projektes mitverantwortlich war.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger auch von meiner Seite!

Was haben Marco Fischer und MI6-Chef Sawers gemeinsam?

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 5.7.2009 @ 17:35:18 , mit 519 Worten, 890 Ansichten

Angesichts der nicht enden wollenden Diskussion um das Wahlvideo von FDP-Grossstadtratskandidat Marco Fischer gibt’s hier ein kleiner Crash-Kurs für Internet-Anfänger. Dies betrifft nicht nur Fischer selbst, sondern vor allem auch alle Moralisten wie Stadt-FDP-Präsidentin Trudi Bissig und die NLZ, die sich zum Hüter der Moral im Internet verpflichtet sehen.

  1. Alle Daten, die in irgend einer Form auf einen Internetserver geladen werden, sind mehr oder weniger öffentlich zugänglich. Insbesondere gilt dies für Facebook, Twitter, Blogs, persönliche Websites und ähnliches.
  2. Alle Daten, die hochgeladen wurden, bleiben unter Umständen für alle Zeiten abrufbar im Internet verfügbar, selbst wenn die Originaldaten gelöscht wurden. Insbesondere gilt dies für Text und Bilder, die zum Beispiel bereits nach kurzer Zeit im Google-Zwischenspeicher sind und dort auch einige Zeit bleiben.
  3. Jeder Text, jedes Bild, jedes Tondokument und jedes Video das im Internet sichtbar ist, lässt sich von jedem herunterladen, verändern, und an anderer Stelle wieder hochladen.

Wer sich dieser drei Tatsachen bewusst ist, wird sich im Internet nie aus eigener Kraft blamieren können. Wer nicht daran denkt, der wird unter Umständen lange und schwer dafür büssen. Wenn nun die Frau von MI6-Geheimdienstchef John Sawers Urlaubsfotos in Facebook veröffentlicht, in denen ihr Mann mit Badehose und Samichlaus-Kappe abgebildet ist, darf sie sich über eine Reaktion nicht wundern.

Ebenso Marco Fischer. Sein Video war schon am Tag der Aufschaltung ein Hit und ging als Mail-Link quer durch die Parteien (auch durch die, die jetzt empört den Kopf schütteln). Anders als behauptet nicht (nur) wegen seiner Stimme, sondern insbesondere auch wegen des Inhalts. Es bot sich geradezu an, daraus einen Rap zu machen (was auch mehrfach gemacht wurde). Und der blaue Hintergrund schreit danach, von einem mittelmässig begabten Videofilmer als Bluescreen mit einem Knopfdruck herausgeschnitten zu werden. Seit Stefan Raab’s "Maschendrahtzaun", über den Fischer wohl damals auch noch gelacht hat, und dem Star-Wars-Kid auf Youtube, dürfte wohl jedem klar sein, welches Risiko er mit so einer Veröffentlichung eingeht. Inzwischen ist Fischer schon fast eine Berühmtheit: der Tagesanzeiger berichtete über ihn, ebenso der Blick. Die NLZ hat das Thema auch schon mehrmals aufgewärmt, und auch die Leserbriefspalten blieben nicht verschont. Auch in einer ORF-Comedy wurde sein Video ausgestrahlt (ab dem letzten Drittel), auf Youtube hatte er immerhin über 100′000 Aufrufe (Respekt!). Inzwischen gibt’s auch eine Facebook-Gruppe "Marco Fischer in den Bundesrat"…

Also: Wer sich nicht exponieren will, soll die Finger vom Internet lassen. Und anstelle nachher zu jammern, hätte Trudi Bissig wohl besser vorher eingegriffen. Denn als Parteipräsidentin trägt sie auch die Mitverantwortung für den Wahlkampf und die darin veröffentlichten Bilder.

Und hier noch die erwähnten Videos:

und hier die neuste Version mit Marco Fischer als Schlumpf:


Hier die Playlist zu allen bisherigen Versionen

Star-Wars-Kid-Video, welches dieser selbst im Internet veröffentlicht hat:

und die bearbeitete Version (immerhin über 7 Millionen Views!):


Auch die anderen Versionen auf Youtube anschauen!

Stefan Roth, die GPK und der Flurstrassekreisel

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 18.6.2009 @ 20:11:47 , mit 621 Worten, 1154 Ansichten

Eigentlich würde es ja nicht an mir liegen, dies hier zu schreiben. Wofür hat man Zeitungen. Schade nur, dass da nichts steht. Offenbar hat man viel Wichtigeres zu berichten, als ein paar News, die den neuen Stadtrat betreffen (zum Beispiel, dass die SVP Stocker unterstützt :>>).

Am letzten Dienstag wurden dem Littauer SVP-Geschäftsprüfungskommissionsmitglied Daniel Erni Dokumente zum Kreisel Flurstrasse übergeben. Darin werden vom zuständigen Projektleiter Hanspeter Portmann einige Vorwürfe zu Handen des nun frisch gewählten Stadtrates Stefan Roth gemacht. Vorwürfe, die denen an Kurt Bieder in nichts nachstehen. Und wieder ist alles sehr gut dokumentiert. Übrigens: wer denkt, das ganze sei Wahlgeplänkel und jetzt extra so platziert worden, der warte bis zum zweitletzten Abschnitt.

Es geht dabei insbesondere um die Vergabe der Bauarbeiten des Flurstrassekreisels. Sämtliche folgenden Aussagen sind aus dem unten stehenden Bericht. Es gab, wie gesetzlich vorgeschrieben, eine öffentliche Ausschreibung. Bei der Offertöffnung war das Ergebnis klar: Die Firma Leuenberger hat das niedrigste Angebot eingereicht (Offertvergleich, Prüfung der Angebote). Da aber nicht nur der Preis ausschlaggeben ist, wurde auch noch eine sogenannte Entscheidungsmatrix gemacht: jede Firma wurde in Sachen Kompetenz und Qualität eingeschätzt. Ergebnis: Leuenberger ist immer noch auf Platz 1. Gemäss Aussagen des Projektleiters passte dies dem Gemeinderat aber nicht, er hätte den Auftrag lieber dem befreundeten Unternehmer Lötscher auf dem 2. Platz gegeben. Also hat er Portmann beauftrag, die Matrix entsprechend abzuändern. Der hat sich aber geweigert. Deshalb wurde der Gemeindeingenieur Arno Zumbühl dazu verknurrt. Der hat es aber trotz Zahlenspielereien gemäss eigenen Aussagen nicht hingekriegt. Also hat Roth, inzwischen leicht angesäuert, einen externen “Experten” beauftragt. Und siehe da, plötzlich lag die Firma Lötscher in der neuen Matrix auf dem 2. Platz.

Abgesehen von weiteren Mauscheleien (z. B. absichtlich Verzögerung bei den Bauvergaben, um die verbindlichen Offerttermine zu umgehen), gab es noch grosse Differenzen bei der Abrechnung. So wurden Arbeiten für die Swisscom und die Wasserversorgung nicht an diese weiterverrechnet, und dies im Umfang von mehreren 100′000.– Franken! Und da Portmann sich geweigert hat, diese falschen Bauabrechnungen zu unterschreiben, weigert sich Roth bis heute, ihn für seine Arbeit zu bezahlen.

Portmann hat daraufhin Anzeige beim Amtsstatthalter eingereicht. Der konnte allerdings nicht einschreiten, da es offenbar in diesem Fall nicht strafbar ist, wenn man sich nicht an das Gesetz hält. Klagen hätten jedoch die betroffenen Unternehmer können, aber wer traut das schon. Man will ja vielleicht doch wieder mal einen Auftrag.

Auf Grund dieser wirklich heiklen Vorwürfe hat die SVP-Littau am Mittwoch eine dringliche Interpellation eingereicht, und gleichzeitig an alle Medien weitergeleitet. Normalerweise werden diese dann am Tag danach mindestens in einem kleinen Absatz erwähnt. Diese nicht. Über eine Wochen nicht. Weshalb wohl?

Was aber mindestens so schlimm ist: Die Vorwürfe sind nicht neu. Denn die GPK-Präsidentin (und gewählte Grossstadträtin) Luzia Mumenthaler (SP) erhielt diese Dokumente bereits vor einem Jahr! Und was machte sie gemäss eigenen Aussagen gegenüber GPK-Mitglied Daniel Erni mit den Unterlagen? Sie zeigte sie einem Bekannten. Der sagte, das sei nichts Wichtiges und sie entsorgte sie deshalb. Vielleicht liegen sie auch noch irgendwo rum. Sie weiss es nicht. Da fragt man sich: Seit wann entscheidet eine Kommissionspräsidentin was wichtig ist und was nicht? In allen anderen Kommissionen wird jedes noch so langweilige Papier vorgelesen und gezeigt. Nur in der Geschäftsprüfungskommission in Littau nicht.

Mal sehen, was die Angeschossenen an der nächsten Einwohnerratssitzung sagen werden. Auf jeden Fall ist es einfach nur enttäuschend, dass solche Informationen verheimlicht, verschludert und vertuscht werden. Und da wundert man sich, wenn nicht mal mehr jeder Dritte an die Urne geht…

Stadtrat Stefan Roth: Das kleinere Übel hat gewonnen

Geschrieben von: Peter With
Veröffentlicht am 18.6.2009 @ 12:43:01 , mit 162 Worten, 146 Ansichten

Offenbar ist das Rennen jetzt gelaufen, Gemeinderat Stefan Roth wird Stadtrat. Er war ja wohl tatsächlich der beste der verbleibenden Kandidaten, und das ist ja traurig genug. Passt aber zum politischen Desinteresse. Aber so ist es eben: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

So hat es Roth wohl auch geholfen, dass die Neue Luzerner Zeitung bis zum heutigen Tag ihre schützende Hand über Roth gehalten hat. Denn eigentlich hätte darin bereits die dringliche Interpellation der SVP-Littau erwähnt werden müssen, die bereits seit letztem Mittwoch im Besitz der Medien ist. Doch die Unruhe und Sorge von Roth, dass das Thema seine Wahl belasten könnte, war unbegründet. Die Fragen zu den happigen Vorwürfen Dritter bezügliche seiner Amtsführung, die auch zu einer Anzeige geführt haben, werden erst an der nächsten Einwohnerratssitzung nächste Woche diskutiert (sofern der Dringlichkeit stattgegeben wird…).

Worum es geht können Sie heute Abend hier lesen.