Mittelalter 2012: Steinigung im Iran

Das ist das Schöne an der Menschheit: Es gibt für alles Reglemente, sogar für eine Steinigung. Sie findet immer bei Sonnenuntergang statt, die zu Steinigende (ist ja eh meist eine Frau, deshalb braucht es hier ja keine Gender-Rücksicht) darf noch ein bisschen was trinken oder essen, aber nur, wenn dadurch der Zeitplan der Hinrichtung nicht durcheinander kommt, die Steinewerfer haben ja auch noch etwas anderes vor. Dann darf sie sich rituell waschen, schliesslich will das nach der Steinigung niemand machen (sieht ja nicht schön aus), und man kann sie dann gleich im Anschluss nur noch einen halben Meter tiefer eingraben. Dann wird sie gefesselt und anschliessend komplett in Tücher eingepackt, man will ja nicht noch Blut oder so sehen, es soll ja nicht noch ein schlechtes Gewissen aufkommen.

Dann gräbt man sie bis zur Hüfte oder auch mal bis über die Brust ein, sie darf dann verhüllt zuhören, wie sie eingeschaufelt wird. Da die Typen (hier wohl immer Männer) manchmal zu doof sind, vorher die Tiefe des Lochs zu messen, werden die Verurteilten manchmal halt wieder aus dem Loch gezogen und können zuhören, wie das Loch noch ein wenig tiefer gegraben wird. So können sie das Leben wenigstens noch ein paar Minuten geniessen. Und wenn es dann endlich so weit ist, dann geht's an's fröhliche Steinewerfen.

 

Dabei ist natürlich die Grösse der Steine auch vorgeschrieben. Sie sollten halt so gross sein, dass man sie noch Steine nennen darf. Mit Kieselsteinen würde es halt einfach viel zu lange dauern. Andererseits will man das Ganze ja auch geniessen, deshalb darf der Stein nicht zu gross sein, der Tod soll nicht bei den ersten zwei Würfen eintreten. Dann kann's eigentlich schon losgehen: Gemeinsam steht man im Kreis um die Eingegrabene und schmeisst mit Steinen, bis man davon ausgeht, dass sie gestorben ist. Dann wird sie begraben und spätestens dann dürfte sie auch sicher tot sein.

Wer das nächste mal tankt, sollte sich bewusst sein, dass dies keine Horrorgeschichte von King ist, sondern Wirklichkeit im Staat unseres Öl-Lieferanten Iran und anderen Ländern mit der Scharia als oberstem Gesetz. Vielleicht sollten sich unsere kopftuchtragenden Bundesrätinnen küftige Reisen ins Land des Mittelalters sparen. Gerne zahle ich für's Benzin ein wenig mehr, wenn ich dafür nicht solche menschenverachtenden Staaten unterstützen muss.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Anstatt dass sich die anderen Parteien durch Themen-Schwerpunkte von der SVP abgrenzen, lehnen sie sich immer mehr der SP an. Und der frühere Partner FDP sieht sich vor seiner grössten Zerreissprobe. Das Volk geht dabei immer mehr vergessen.

 

Klar, dass man auch auf kantonaler Ebene versucht, mit Hilfe von Megafusionen die Spuren der Vergangen- heit zu verwischen. Deshalb finden Sie hier auch Insider-Infos über die Fusion Luzern-Littau und weitere grössenwahnsinnige Pläne.

 

Grossstadtrat Peter With

Luzern-Reussbühl

 

http://peter.with.ch

peter@with.ch

 

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