NEIN zu GrossLuzern Teil 8 - Selbstverantwortung statt Steuervisionen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.11.2011 @ 10:02:00 , mit 99 Worten, 5658 Ansichten

Natürlich würde niemand einer Fusion zustimmen, wäre da nicht die Verlockung der Steuersenkung. Die Agglo-Gemeinden hoffen, dass die Stadt Luzern ihnen alle Schulden abnimmt, notwendige Investitionen in der Höhe von Hunderten Millionen tätigt und dann auch noch eine Schuldensenkung finanziert. Leider geht dabei vergessen, dass die Stadt Luzern selbst kein Geld mehr hat: Steuererhöhungen und sofortiger Investitions-Stopp sind bereits fest eingeplant. Dadurch, dass die Fusion bis zu 25 Millionen Franken wiederkehrend kosten würde, ginge es der Stadt Luzern nur noch schlechter. Es wird endlich Zeit, dass die Bürger begreifen, dass durch eine Grossfusion die gesamte Situation nur noch schlimmer wird.

NEIN zu GrossLuzern Teil 7 - Stimmkraftverlust statt Demokratiegewinn

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 20.11.2011 @ 09:16:00 , mit 75 Worten, 4330 Ansichten

Mit dem viel gepriesenen Demokratiegewinn ist es nicht weit her. So könnten die Adligenswiler zwar tatsächlich überall in GrossLuzern mitreden, zu sagen hätten sie aber trotzdem nichts. In einem GrossLuzern gilt ihre Stimme nämlich nur noch ein Dreissigstel gegenüber der eigenständigen Gemeinde Adligenswil. Dass dies auch bei der Fusion Luzern-Littau bereits grosse Konsequenzen hatte, sieht man beim Bau der Bodenhofstrasse. Diese wurde 2009 zwar von den Littauern angenommen, von den Luzernern aber nun auf 2020 verschoben… frühestens…

NEIN zu GrossLuzern Teil 6 - Ortsplanung als Mythos

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 13.11.2011 @ 16:23:00 , mit 109 Worten, 1464 Ansichten

Die Ortsplanung gilt als eines der Hauptargumente der Fusionsturbos. Klar, denn so lässt sich die Planung zentralistisch planen, ohne auf die lästigen Stimmbürger Rücksicht nehmen zu müssen. Was interessiert schon die anderen Quartiere, was in einem einzelnen Quartier passiert? Die Mehrheit wird über die betroffene Minderheit bestimmen. Flugplatz Emmen? GrossLuzern braucht ihn, Emmen will ihn nicht, aber wen interessiert in einem GrossLuzern schon die Meinung eines Aussenquartiers. Den Krienser Sonnenberg überbauen? Hauptsache Adligenswil bleibt grün. Oder umgekehrt. Ortsplanung über die Gemeindegrenzen hinweg ist durchaus möglich. Würden die Gemeindeverwaltungen die Energie, die sie in die Fusionsvisionen setzt, in die Ortsplanung investieren, wären die Verkehrsprobleme in Luzern und Agglo längst gelöst.

NEIN zu GrossLuzern Teil 5 - Das sagen GLP, Grüne und der Stadtrat im Grossen Stadtrat

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 10.11.2011 @ 21:23:00 , mit 59 Worten, 2494 Ansichten

Nun folgen noch die verbleibenden zwei Fusionsturbo-Parteien und der Stadtrat. Hoffnung auf Besserung macht insbesondere der Stadtrat, der wenigstens eingesehen hat, dass eine Fusion irgendwelcher Gemeinden ohne grosse finanzielle Unterstützung des Kantons nicht in Frage kommt. Und dass eine solcher Fusionsbeitrag spätestens von den Kantonsbürgern abgelehnt würde, wissen wir spätestens seit der Ablehnung des 20-Millionen-Fusionsbeitrags an die Fusion Luzern-Littau.

 

NEIN zu GrossLuzern Teil 4 - Das sagen CVP, SP und FDP im Grossen Stadtrat

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 9.11.2011 @ 16:32:00 , mit 114 Worten, 1695 Ansichten

Ausser der SVP sind eigentlich alle Parteien bezüglich GrossLuzern etwas gespalten bis extrem gespalten. Ein richtiger Graben geht zwischen Agglo und Stadt durch einzelne Parteien. Während vor allem die bürgerlichen Parteien in der Stadt (natürlich ohne SVP) Vollgas Richtung Fusion geben wollen, bremsen die Agglovertreter die Fusionsgelüste. Bei der Fusion Luzern-Littau hat man bereits gesehen, wie viel Eigenständigkeit und Selbstbestimmung durch die Fusion eingebüsst wurde. Trotz massiven Finanzproblemen mit bereits angekündigter Steuererhöhung glauben immer noch einige Stadtparteien, dass eine Fusion zu mehr Geld führen würde. Obwohl die Stadt die Steuersenkung der gesamten Agglomeration finanzieren müsste, steigen die Wünsche und Begehrlichkeiten an GrossLuzern immer weiter. Entlarven Sie die Scheinargumente der Stadtparteien in diesem Video selbst.

NEIN zu GrossLuzern Teil 2 - Worum geht es eigentlich bei der Abstimmung?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 7.11.2011 @ 16:32:00 , mit 119 Worten, 975 Ansichten

Kaum je wurde wohl eine Abstimmungsvorlage schwammiger formuliert als die aktuelle zur angeblich “Starken Stadtregion Luzern". Es geht dabei nämlich gar nicht um eine starke Stadtregion, wie der Titel glauben macht, sondern um irgendwelche Fusionen mit irgendwelchen Gemeinden und irgendwelchen Konsequenzen. Werden alle mitmachen? Keine? Nur die mit den meisten Schulden? Nur die reichsten? Wer keine Antwort auf diese Fragen hat wird Schwierigkeiten haben diese Abstimmungsfrage zu beantworten - ausser natürlich, er sagt 2 x NEIN. Denn nur dann ist klar was passieren wird: Die leidige Fusionsdiskussion wird beendet und wir können uns wieder der Lösung der strukturellen und finanziellen Probleme unserer Gemeinden widmen. Ohne alle Hoffnungen immer auf die Fusion zu richten und dann enttäuscht vor einem Scherbenhaufen zu stehen.