Gegen staatliche Bevormundung beim Fleischkonsum

180216 Logo Veganer ReferendumEs ist sehr erfreulich, dass die bürgerlichen Parteien FDP, CVP und SVP das Referendum gegen die Teilrevision des Energie-Reglements ergriffen haben. Was nämlich so zahm klingt, hat es wirklich in sich. Nachdem wir schon beim Verkehr (Tempo 30) und bei der Energie (2000-Watt-Gesellschaft) bevormundet werden, soll nun auch noch auf den Fleischkonsum Einfluss genommen werden. 

Nachdem Veganer in einer Initiative forderten, dass der Stadtrat die vegane Ernährung fördern soll, erarbeitete dieser einen Gegenvorschlag. Darin wollte er sich verpflichten einen Beitrag zur Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs zu leisten, der mit der Ernährung sowie dem Konsum von weiteren Gütern und Dienstleistungen verbunden ist. Die Initiative lehnte er aber ab. Mit dieser Reglementsänderung wäre die Öko-Allianz gerade noch durchgekommen, aber das war ihr natürlich zu wenig.

Dass die Veganer-Initiative in der Stadt Luzern kaum eine Chance hat, war auch der Öko-Allianz klar. Es gibt gerademal 3 % Veganer und 11 % Vegetarier, der Rest der Bevölkerung, immerhin 86 %, isst gerne mehr oder weniger Fleisch. Diese Niederlage an der Urne wollte man verhindern und behalf sich mit einem moralisch fragwürdigen Trick. Man verschärfte den Gegenvorschlag massiv und zog daraufhin die Initiative zurück. Denn diese braucht es nun nicht mehr, ist die Initiative nun doch mit dem zusätzlichen Artikel schon mehr als umgesetzt: "Die Stadt setzt sich im Rahmen ihrer Zuständigkeit für die Förderung der nachhaltigen Ernährung und die Information über den Einfluss der Ernährung auf das globale Klima und die Umwelt ein."

Die knappe linke Ratsmehrheit konnte dann den Gegenvorschlag durchwinken, der nun nicht mehr vor das Volk kommen sollte. Zwar beantragte die bürgerliche Seite, das Reglement trotzdem der Bevölkerung vorzulegen, da es ja nur auf Grund der Initiative zu Stande kam. Das lehnte die Öko-Allianz aber ab und wies darauf hin, dass wir ja Unterschriften sammeln könnten.

Glücklicherweise tun wir das nun auch wirklich. Wenn man solche Mauscheleien der sehr knappen linken Mehrheit  tolerieren würde, dann wäre das bestimmt nicht das letzte Mal gewesen. Ein weiteres Beispiel, wie die Öko-Allianz seit den letzten Wahlen ohne Rücksicht auf Verluste wütet, das Musegg-Parking lässt grüssen.

Tolerieren wir solche Taschenspielertricks nicht, wehren wir uns gegen staatliche Bevormundung und stimmen wir mit einem klaren Nein zum Veganer-Reglement, damit wir auch in Zukunft ein gutes Stück Fleisch geniessen können.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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