Kanton will Spange Nord gegen den Willen der Stadtluzerner Regierung druchdrücken

Bypass KarteEs ist erfreulich, dass der Kanton Stadt und Agglomeration von den ständigen Verkehrsüberlastungen befreien will und zusammen mit dem Bund ohne Scheuklappen eine Verbesserung der Erreichbarkeit der Stadt plant. Und dafür sind Kanton und Bund bereit, fast 2 Milliarden Franken in die Verkehrsinfrastruktur der Stadt zu investieren. Es wäre äusserst kurzsichtig, dies auf Grund ideologischer Überlegungen abzulehnen.

Dank Bypass und Spangen erhalten wir durchgehende Busspuren bis zum Bahnhof, viele zusätzliche Velowege und eine starke Entlastung der Innenstadt. Davon profitieren nicht nur die Bewohner der Stadt, sondern durch die bessere Erreichbarkeit auch die Unternehmen und Touristen.

Auch wenn einzelne Quartiere dadurch eine Mehrbelastung und Umgestaltung erfahren, so wird die Stadt durch Bypass und Spange Nord insgesamt erheblich entlastet. Wenn die Stadt Luzern eine vollständige Untertunnelung wünscht, dann sollte sie auch für diese Kosten aufkommen. Dann wird man bald sehen, ob diese den Stadtluzernern tatsächlich 100 Mio. Franken wert ist.

Das Verhalten des Kantons ist auch ein Zeichen dafür, dass er nicht mehr akzeptieren will, dass die Stadt ihre Verkehrsplanung ohne Rücksicht auf die umliegenden Gemeinden durchsetzt. Die Stadt beschränkt den MIV auf den Stand 2010, stellt Dosierungsampeln in den Agglogemeinden auf und verlagert so den Stau nach Emmen, Ebikon, Kriens und Horw.

Spangen und Bypass sind seit vielen Jahren zwei wichtige Grundpfeiler in der Luzerner Verkehrspolitik und deshalb in jeder Verkehrsplanung enthalten. Zusammen mit dem Durchgangsbahnhof bilden sie eine Einheit, die die Stadt und auch den Kanton Luzern fit für die Zukunft machen will. Es ist absurd, wenn man jetzt einzelne Teile davon wieder herausbrechen will. Die Zeit der rot-grünen Verdrängungspolitik ist vorbei. Eine wachsende Stadt und Agglomeration braucht auch eine wachsende Verkehrsinfrastruktur jenseits linker Ideologien.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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