Das Inseli

luzerner-rundschau.ch: Nun ist es also definitiv: Die Salle Modulable wird entweder auf dem Inseli oder gar nicht gebaut. Die Luzernerinnen und Luzerner sollten es sich gut überlegen, ob sie die Salle Modulable tatsächlich nur wegen des Standorts ablehnen wollen. Denn im Falle einer Ablehnung wären private Spenden in der Höhe von 35 Mio. und der Rest der Schenkung Engelhorn in der Höhe von 80 Mio., zusammen also 115 Mio. für immer weg. Da lohnt es sich, dem Standort mindestens eine Chance zu geben, zumal eine Sanierung des alten Theaters den Steuerzahler sogar teurer zu stehen käme.

Das Inseli als grüne Oase am See zu bezeichnen, ist nur zur Hälfte richtig. Zwar ist die eine Hälfte tatsächlich grün, die andere Hälfte besteht aber aus einem ziemlich hässlichen Carparkplatz mit ebenso hässlichem öffentlichem WC. Beim Bau der Salle Modulable würde der Carparkplatz in einen Park umgestaltet und wäre nur 300 m2 kleiner. Als Ausgleich sieht die Machbarkeitsstudie vor, dass das alte Theatergebäude abgerissen und mindestens teilweise als Freifläche zur Verfügung stehen würde.

So oder so könnte es für die Määs am Inseli bald aus sein. Eine Initiative unabhängig des Salle Modulable verlangt, dass die Carparkplätz zu Gunsten einer Vergrösserung des Parks wegfallen sollen. Dank der Salle Modulable und dem vergrösserten Theaterplatz könnte die Määs aber auf der attraktivierten Bahnhofstrasse bis hin zum KKL eine neue Heimat finden.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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