Bahnhofstrasse - Die Folgen einer schlechten Kommunikation

luzener-rundschau.ch: Dass der Stadtrat die Kommunikation nicht im Griff hat, hat er während den letzten Monaten beim WC- und Bänkli-gate wiederholt bewiesen. Dies setzte sich bei der Abstimmung zur Initiative „Für eine «attraktive» Bahnhofstrasse“ nahtlos fort. Auf 15 Seiten konnten die Befürworter ihre Argumente ausgiebig darlegen. Leider verpasste es der Stadtrat, den Stimmbürgern reinen Wein einzuschenken und fasste die Gegenvoten auf gerademal 14 Zeilen zusammen.

Aber auch die „Gewinner“ dieser Propaganda wurden verschaukelt. Ihnen hätte man nämlich mitteilen müssen, dass es wirklich nur um einen Planungskredit geht. Dass dies auch das Initiativkomitee nicht begriffen hat zeigt sich dadurch, dass sie die umgehende Schliessung der Bahnhofstrasse fordern. Ebenso hat man schon vorher gewusst, dass sich die Wegfahrt vom Parkhaus Seidenhofstrasse und auch vom Hotel Flora über die Pilatusstrasse nicht bewerkstelligen lässt. Der Verkehrsfluss würde dadurch massiv leiden und die Busse würden auch beeinträchtigt, ganz abgesehen von der Verkehrssicherheit. Also wird der grösste Teil der Bahnhofstrasse wohl auch künftig nicht autofrei sein. Bleiben also noch kaum mehr als 100 Meter neben dem Stadttheater, die für eine Sperrung allenfalls in Frage kämen. Und da kommt der dritte unterschlagene Punkt ins Spiel: Die Kosten. Denn die 8 Millionen Franken, die diese Mikro-„Aufwertung“ wohl kosten wird, fehlen an ganz anderen Orten. So verschieben wir halt die Sanierung von Schulhäusern, sparen bei den Altersheimen, senken die Kosten für den Unterhalt bestehender Infrastrukturen und sparen bei städtischen Leistungen und Personal. Dass das der Wille der Luzernerinnen und Luzerner war, darf bezweifelt werden. Aber dazu hätte man sie eben vorher umfassend über die Vor- UND Nachteile informieren sollen.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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