SP-Kantonsratskandidat Pascal Merz verdingt sich als Brandstifter

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 3.4.2011 @ 13:21:11 , mit 237 Worten, 7056 Ansichten

Mein Kommentar zu einem jämmerlichen Beitrag von Turbo-Leserbriefschreiber und Kantonsratskandidat Pascal Merz auf einer alles anderen als unabhängigen Luzerner Wahlplattform lu-wahlen.ch (dazu später mehr…):

Geschätzter Herr Merz, ich bin schon ein wenig entsetzt, dass Sie die ultralinke Plattform indymedia.org zitieren. Sie schreiben: “Wer mich kennt weiss sehr genau, dass es nicht gelingt, mich einem extremen Lager zuzuordnen.” Persönlich kann ich sagen, dass dies ebenfalls auf Anian Liebrand zutrifft. Auch die Inhalte der Links sind jämmerlich. Anian Liebrand hilft Frau Nationalrätin Estermann bei einer Unterschriftensammlung, macht anschliessend ein Gruppenfoto, und sie werfen ihm nun vor, dass er nicht erst eine Gesinnungsprüfung durchgeführt hat? Auch der zweite Link mit Facebook ist äusserst schwach. Wie viele Kontakte ("Friends") in Facebook unterzieht man schon einer genauen Prüfung? Und das regelmässig? Sie selbst haben über 200 “Freunde” auf Facebook. Legen Sie für alle Ihre Hand ins Feuer? Soll ich die auch mal alle auf Linksextremismus überprüfen? Dazu noch sämtliche Fotos, die diese hochgeladen haben?

Das Schlimmste aber zum Schluss: Die Links stammen nicht von Ihnen. Sie wurden Ihnen von Herbert Fischer, Redaktor der Website lu-wahlen.ch zugemailt, unten zur Erinnerung das Mail. Schämen Sie sich nicht, als Brandstifter missbraucht zu werden, um tief unter der Gürtellinie auf einen Kantonsratskandidaten zu schiessen?

Zitat:

Von: Herbert Fischer [herbert.fischer@lu-wahlen.ch]
Gesendet: Mittwoch, 30. März 2011 18:37
Cc: Herbert Fischer; Herbert Fischer
Betreff: Anian Liebrand 

Betreffend Anian Liebrand habe ich diesen Link gefunden, der Sie vielleicht interessieren dürfte:
http://switzerland.indymedia.org/frmix/2009/01/66766.shtml 
Und dazu gleich noch was:
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11623593 

Beste Grüsse
Herbert Fischer

Zitat Ende

Laut Gaddafi sind wir alles Nazis

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 19.10.2009 @ 22:56:55 , mit 197 Worten, 2315 Ansichten

Nun ist also soeben der Bundesratsjet wieder einmal von Libyen kommend gelandet. Natürlich ohne Geiseln, aber das war ja sowieso jedem ausser Merz klar. Nachdem das Gepäck bereits früher mitgebracht wurde, haben sie jetzt gemäss inoffiziellen Quellen die Toilettentaschen dabei.

Wer sehen möchte, ob künftige Verhandlungen mit Libyen noch Sinn machen, der soll doch auf die Website des Angestelltenprüglers Gaddafi junior surfen. Dort sieht man, was die Terrorfamilie so von uns hält. Für die scheinen wir Nazis zu sein, und Merz, nun ja, ein Schwein(chen?).

Was würde wohl passieren, wenn ich das selbe mit Obama und der Amerikanischen Flagge machen würde? Wie viele Minuten wäre meine Website noch online? Wie lange würde es dauern, bis der Botschafter in Washington antraben müsste?

Offenbar fehlt uns jegliches Selbstvertrauen und jede Selbstachtung, dass wir noch immer diesem Idioten zu Kreuze kriechen. Der Typ lässt die Geiseln eh erst frei, wenn er will, und vor allem, wenn er dann endlich nicht mehr im Fokus der Medien ist. Lassen wir ihn in seiner hässlichen staubigen Wüste vertrocknen und schicken ihm seine Botschafter gleich hinterher.

Naiver Bundesrat unterschreibt seltsamen Vertrag

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 9.9.2009 @ 19:11:36 , mit 178 Worten, 5066 Ansichten

Jetzt, wo der Vertrag zwischen der Schweiz und Libyen veröffentlicht wurde, zeigt sich erst das wahre Ausmass der schweizer Naivität. Damit alle wissen worum’s geht, hier ist die Kopie des originalen Vertrages als pdf. Am Anfang des Vertrages entschuldigt sich die Schweiz offiziell und öffentlich für die ungerechtfertigte und unnötige Verhaftung des Schlägers Gaddafi Junior. Und danach vereinbart man, dass man ein Schiedsgericht einsetzen soll, dass feststellen soll, ob überhaupt ein Fehlverhalten der Schweiz stattgefunden hat. Offenbar hat Merz den ersten Absatz zwischenzeitlich schon wieder vergessen…

Heute behaupten die Schwachstrom-Libyer ja, dass das mit den Geiseln ein Missverständnis gewesen sei, von Ende August sei keine Rede gewesen. Dabei hat immerhin der Premierminister in einem Brief an Merz geschrieben, dass die Sache in wenigen Tagen abgeschlossen sei und er glaubt, dass die Geiseln noch vor Ende August ausreisen dürfen. Wer ausser unserem Bundespräsidenten glaubt schon einem Libyer…

Übrigens: Der Vertrag wurde in Englisch und Arabisch unterschrieben. Offenbar ist eine davon unsere neue Landessprache. Oder unterschreibt Obama dafür neuerdings in Deutsch? 

Gaddafi spielt mit unseren Bundesräten

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 3.9.2009 @ 21:57:04 , mit 271 Worten, 1249 Ansichten

Wer ist der grössere Tor: Der Tor selbst oder derjenige, der ihm folgt? (Obi Wan Kenobi)

Dass Gaddafi eine Witzfigur und ein Terrorist ist, ist ja hinlänglich bekannt. Was ist aber mit den Leuten, die mit solchen Typen noch in Verhandlungen treten? Die sich auf deren Wort verlassen? Die schwammige Verträge mit ihnen unterschreiben? 

Seit einem Jahr sitzen die Schweizer Geiseln in Haft. Politisch korrekt wäre im Moment zwar "Geschäftsleute mit vorläufigem Wohnsitz in Libyen". Das einzige, was unsere Bundesräte bis jetzt auf die Reihe gebracht haben war, dass die Leute nun noch ohne Gepäck im fremden Land sind…

Wie Yvette Estermann in ihrem Blog richtigerweise schreibt, hat die Schweiz eine lange und erfolgreiche Tradition im Vermitteln. Die Schweiz war weltweit bekannt für ihre Botschafterdienste. Seit der aktiven Neutralität von Calmy-Rey scheint so ziemlich alles in die Hosen zu gehen, was mit Aussenpolitik zu tun hat, alles nur noch PR-Show anstelle von Taten. Und nun lässt sich das Duo Rey-Merz von Gaddafi auch noch die Hosen runterziehen. Gestern noch haben sie geschleimt und immer wieder betont, dass sie 100%ig hinter dem Vertrag stehen, auch wenn der Gegenpart nur darüber lacht. 

Heute haben sie die Quittung für ihre Blauäugigkeit erhalten: Libyen stellt offiziell den Antrag an der UNO-Vollversammlung, die Schweiz aufzulösen. Was würde wohl passieren, wenn ein Land dies über die USA sagen würden? Oder England? Oder jedes Land mit nur ein wenig Selbstachtung. Aber darum können sich unsere Volkszertreter in Bern nicht kümmern. Sie müssen einen Vertrag erfüllen. 

Gaddafi macht die Schweiz erpressbar

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 30.8.2009 @ 16:30:02 , mit 462 Worten, 1722 Ansichten

Nach dem Versagen des Bundesrats in Sachen Bankgeheimnis tut unser Bundespräsident Merz nun alles dazu, auch den letzten Rest Selbstvertrauen von uns Schweizern endgültig zu zerstören. Dass Gaddafi als langjähriger Terrorist nicht gerade ein vertrauenswürdiger Verhandlungspartner sein könnte, konnte Merz natürlich nicht ahnen. So hat er dann die wichtigste Regel bei terroristischen Geiselnahmen schlicht ignoriert: Keine Verhandlungen mit Terroristen.

Alle Welt scheint im Moment (zu recht) wahnsinnig besorgt um die zwei Schweizer Geiseln und hofft, dass sie bald heimkehren werden. Leider steigt mit der Rückkehr der Geiseln die Wahrscheinlichkeit, dass Gaddafi schon bald wieder Geiseln nehmen wird. Weshalb auch nicht, wenn sich die Schweiz einmal zum Affen macht, dann kann man das ruhig noch für ein paar weitere Male weiterführen. 

Dass sich ein gestandener, langjähriger Bundesrat zu so viel Fehlentscheiden hinreissen lässt, dürfte auch im interessierten Ausland mit Belustigung zur Kenntnis genommen werden. Es ist schon bedenklich, wenn ein Bundespräsident ohne Mandat Verträge abschliesst. Wenn er dann nicht mal mit Präsident Gaddafi persönlich verhandelt, zeigt er, dass er sich nicht auf Augenhöhe fühlt. Dabei gilt doch gerade bei solch schwierigen Verhandlungen immer das selbe Prinzip: Niemals darf der Chef verhandeln. Nur so ist es möglich, dass man in schwierigen Situationen den Diplomaten zurückpfeift oder ersetzt. Eben genau so wie es Gaddafi erfolgreich vorgemacht hat. Wenn auf der anderen Seite der Bundespräsident in einer schwachen Minute (oder Stunde?) dann ein eigentlich inakzeptables Eingeständnis macht, zum Beispiel sich für eine korrekte Festnahme entschuldigt, dann lässt sich das nicht mehr rückgängig machen.

Jetzt verheddert er sich mit lächerlichen Aussagen, in denen er sich im Stundentakt widerspricht. So schickt er den teuren Bundesratsjet nach Libyen, damit dieser dann ein paar Tage später das Gepäck der Geiseln wieder mit nach Hause bringt - der wohl teuerste Gepäcktransport dieses Jahres. Als belustigter Leser frage ich mich jetzt natürlich, was die Geiseln denn im Moment so anziehen, immerhin sind die Koffer ja schon ein paar Tage weg. Seither wird alle paar Stunden die Heimkehr der Geiseln vorhergesagt. Der möchtegerngrosse FDP-Ständerat Dick Marty behauptet, die Geiseln schon fast im Alleingang befreit zu haben. Linksaussen Jean Ziegler, selbsternannter Experte, gibt nur zu gern seine Statements als "Experte" in Zeitungen ab und weissagt, dass die Geiseln wohl bald heimkommen werden. 

Ob so vielen fähigen Politikern in unserem Land können wir beruhigt in die Zukunft sehen. Und wenn dann Gaddafis Sohn die Macht übernimmt, wie versprochen eine Atombombe auf die Schweiz wirft und das Staatsgebiet an die Nachbarn aufteilt, dann schicken wir ihm eine geharnischte Protestnote. Einfach damit wir ihm Mal richtig Bescheid gegeben haben. 

UBS - Filz, soweit das Auge reicht

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 19.2.2009 @ 08:40:25 , mit 320 Worten, 790 Ansichten

Nun ist es soweit, das Schweizer Bankgehimnis gibts nicht mehr. Auf Druck der USA haben die Schweizer Regierung und die UBS nachgegeben, wie sie wohl auch dem Druck der EU nachgeben werden. Die UBS zahlt freiwillig 900 Millionen Franken Busse und übergibt den USA die Daten von 300 US-Kunden.

Einerseits fragt man sich natürlich, woher die UBS diese 900 Millionen nimmt. Also eigentlich fragt man sich nicht, man weiss es: Der Staat stopft ja eh alle Löcher der UBS. Mit anderen Worten: Unsere Steuergeld-Milliarden für die UBS fliessen in Boni und Rechtsstreitabkommen. Toll.

Andererseits ist es heftig, in was für einem Filz die UBS steckt. So musste der Deal mit den USA von der Finma, der Finanzmarktaufsicht, bewilligt werden. Dies war auch kein Problem, ist doch der Präsident der Ex-UBS-Generaldirektor Eugen Haltiner. Die Oberaufsicht hat aber der Bundesrat, konkret Bundesrat Merz. Der war früher Chef der Kantonalbank Appenzell Ausserrhoden, die nur durch die Unterstützung der UBS von einer Katastrophe verschont blieb. Von dort kennt er auch Haltiner, der damals durch diese Aktion auch den Kopf von Merz gerettet hat.

To big to fail, heisst es über die UBS. Möglicherweise sollte man sich aber erst mal einen Überblick über die Gesamtsituation der UBS verschaffen. Diese muss so bald wie möglich in handlichere Stücke geteilt werden. Damit könnten einzelen Teile der UBS Konkurs gehen, ohne gleich die ganze Schweiz mit in den Untergang zu reissen (wenn der überhaupt noch aufzuhalten ist). Zudem wäre es eine weitere wirkungsvolle Massnahme gegen den Filz, da nicht immer die selben Köpfe über alles herrschen (und versagen) können. Einfach mit der Begründung der Grösse immer mehr Geld in ein serbelndes Unternehmen zu pumpen, dass dann doch nicht mehr hoch kommt, macht keinen Sinn. Die ständigen Negativmeldungen über die UBS erinnern an ein Sprichwort:

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.