Nun verabschiedet sich auch noch die letzte Bank aus Reussbühl

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 18.3.2013 @ 21:11:00 , mit 519 Worten, 2799 Ansichten

Nachdem die Stadt Luzern bekanntermassen heftig zugelangt hat und in Littau den Kundenschalter, die Bibliothek und den Michaelshof schliesst (oder mindestens die Gelder so kürzt, dass ein Weiterführen des Betriebs im gewohnten Rahmen nicht mehr möglich ist), will die Raiffeisenbank Littau-Reussbühl dem in nichts nachstehen. Heute hat sie vor einer sehr überrumpelten Teil-Mitgliederversammlung bekannt gegeben, dass sie die Filiale im ehemaligen Gemeindehaus Ruopigen am 30. April schliessen wird. Passenderweise würde gerade dann der Mietvertrag auslaufen. Dies deutet darauf hin, dass dieser Ausstieg bereits von langer Hand geplant war. Aber während man sonst gerne jeden Monat alle Kontoinhaber gerne mit jeder Menge unnützer Infos eindeckt, ging die Kommunikation dieser doch wichtigen Schliessung “vergessen". Dabei ist doch die Schliessung von 50 % aller Filialen sicher eine kleine Mitteilung wert, würde man annehmen. Die Mitglieder waren ob der plötzlichen Bekanntgabe der Schliessung völlig perplex, ein lautes Raunen ging durch die Menge. Es gab nur eine Wortmeldung und auch die ging nur mit einem Satz darauf ein. Das ganze kam so überraschend, dass einem buchstäblich das Wort im Hals stecken blieb. Auch bei Gesprächen im Anschluss war die Resignation und Machtlosigkeit buchstäblich fühlbar.

Als Hintergrund muss man wissen, dass die Raiffeisenbank Reussbühl ursprünglich unabhängig war. Somit war schon seit der Gründung eine Filiale in Reussbühl vorhanden. Mit der Fusion der Raiffeisenbanken Littau und Reussbühl wollte man gestärkt in die Zukunft (klingt irgendwie bekannt). Bald schon wurde in Littau an der Jodersmatt für viel Geld eine neue schöne Hauptfiliale gebaut. Und jetzt fehlt das Geld für die Filiale Reussbühl. Konsequenterweise müsste also auch der Name der Bank künftig nur noch Raiffeisenbank Littau heissen.

Die Filiale hätte kaum Beratungsdienstleistungen angeboten. Durch die Schliessung des Gemeindehauses sei auch viel weniger Kundschaft gekommen. Die Dienstleistungen die jetzt noch erbracht würden, könnten auch mit einem Bankomaten erbracht werden. Wer jetzt aber denkt, es würde nur die Filiale verschwinden und der Bankomat bleiben, der täuscht sich. Denn auch für den Bankomaten hat es künftig keinen Platz mehr. Die Begründung dafür ist abenteuerlich, insbesondere für eine Versammlung der Genossenschafter und damit Besitzer der Bank: Es wäre ja ein Konkurrenzangebot vorhanden, gemeint ist also die Post. Dumm nur, dass man nicht mehr als 20 kostenlose Bezüge pro Jahr auf fremden Bankomaten tätigen darf. Da fragt man sich als Reussbühler, weshalb soll man dann nicht gleich zur Post wechseln? Oder noch schlimmer: Was unterscheidet die genossenschaftlich geführte Bank eigentlich noch von anderen (Gross-)Banken?

Im Nachhinen erscheint die Mitgliederversammlung als Ansammlung ironischer Zitate. So hiess es am Anfang, die Raiffeisenbank Littau-Reussbühl würde für Ihre Mitglieder den roten Teppich ausrollen. Wenigstens für die Littauer Mitglieder. Denn die Bank sei durch ihre Kundennähe gross geworden. Andere Banken sähen sich gezwungen im grossen Stil Personal zu entlassen. Die Raiffeisenbank Littau-Reussbühl sei ganz anders. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten könne sie auf ihren treuen Kundenstamm zählen. Offenbar mehr, als dieser auf die Raiffeisenbank.

Dann ganz am Schluss wurde noch eine Folie aufgelegt, auf der ein denkwürdiger Spruch stand und an Zynismus kaum mehr zu überbieten ist:

Es dauert Jahre Vertrauen aufzubauen aber nur Sekunden, um es wieder zu zerstören.

Wenigstens damit hat der Verwaltungsratspräsident aus den Herzen der anwesenden Mitglieder gesprochen.

Bibliothek Reussbühl - Zynismus auf Kosten der Littauer

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 14.12.2012 @ 08:46:00 , mit 319 Worten, 4531 Ansichten

Es ist schon heftig, was heute alles geschrieben und versprochen wird, nur um eine Steuererhöhung zu erzwingen. Man könnte denken, dank einer Steuererhöhung hätte die Stadt Luzern mehr Geld zur Verfügung. Dabei würden die Mehreinnahmen nur gerade reichen, um den aktuellen Luxus der Stadt zu finanzieren. Die vielen bereits heute wieder erwünschten “Leistungen” wie flächendeckende Velopumpstationen oder ein neuer Stadtpark sind da noch nicht drin, dafür brauchts dann bald eine neue Steuererhöhung.

Was aber über die Bibliothek Reussbühl geschrieben wird, ist wirklich Zynismus pur. So schreibt Grossstadtrat Albert Scharzenbach (CVP, die “Steuersenkungspartei” - mindestens noch vor den Wahlen), dass bei Ablehnung der Steuererhöhung die Bibliothek sofort geschlossen würde. Bei einer Annahme der Steuererhöhung würde die Bibliothek dann erst ein Jahr später, nämlich 2014, geschlossen. Ja super, vielen Dank CVP. Ganz abgesehen davon, dass diese Aussage falsch ist. Die SVP Stadt Luzern hat in ihrem Massnahmenpaket klar aufgezeigt, dass es auch ohne Schliessung der Bibliothek geht. Paradoxerweise allerdings nur, wenn die Steuererhöhung abgelehnt wird. Dann nämlich muss über das Massnahmenpaket neu und konkret diskutiert werden. Wenn die Steuererhöhung angenommen wird, dann wird - zumindest gemäss den Befürwortern - das 4 Millionen Sparpaket umgesetzt wie vorgesehen. Und das heisst konkret: Die Schliessung der Bibliothek 2014 wäre definitiv. Wenn die CVP nun andeutet, dass nur auf Grund der Volksmotion diese Sparmassnahme wieder gekippt werden würde, dann ist dies unehrlich: Unehrlich, weil man das ja trotz entsprechender Diskussion absichtlich im 4-Mio.-Massnahmenpaket untergebracht hat und deshalb jetzt auch daran festhalten muss. Oder unehrlich, weil dann die heutigen Beteuerungen der “bürgerlichen” Parteien CVP und FDP, das Massnahmenpaket werde ohne wenn und aber umgesetzt und sei schon beschlossen worden, wieder einmal eine kleine Lüge vor einer Abstimmung sind.

Die spannenste Frage am kommenden Sonntag ist nicht die ob die Steuererhöhung kommt oder nicht, sondern vielmehr ob sich die Luzernerinnen und Luzerner wirklich durch Staats- und Polit-Propaganda derart verängstigen und einschüchtern lassen, dass sie dieser Erhöhung zustimmen und damit die Bibliothek Reussbühl endgültig versenken.

Zum Hinschied von Oscar Blaser, Littau

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 27.9.2011 @ 08:35:00 , mit 463 Worten, 2645 Ansichten

Mit grosser Betroffenheit haben wir den plötzlichen Tod von Oscar Blaser zur Kenntnis nehmen müssen. Nach 71 überaus fleissigen Jahren verstarb er unerwartet am 22. September 2011. Noch bis kurz vor seinem Tod war er für die Partei unterwegs und zeigte sich gewohnt aktiv. Oscar Blaser war ein unermüdlicher Chrampfer und ein grosses Vorbild für alle Mitglieder der SVP.

Seine Zeit bei der Feuerwehr Littau, bei der er es zuletzt bis zum Feuerwehrkommandanten brachte, prägte ihn stark. Dort lernte er in schwierigen Situationen mit den unterschiedlichsten Personen und Charakteren zurecht zu kommen und sie mit Erfolg zu führen, was ihm später oft hilfreich sein sollte.

Da eine starke rechtsbürgerliche Kraft in Littau lange fehlte, gründete er 1995 kurzerhand zusammen mit Gleichgesinnten die SVP Littau. Er präsidierte diese bis Ende 2009 und führte sie durch viele Höhen und wenige Tiefen. Gleich bei den ersten Wahlen 1996 erreichte seine SVP Littau auf Anhieb 17 % der Stimmen und er wurde zusammen mit vier Parteikollegen in den Einwohnerrat gewählt. Seine geradlinige und ehrliche Politik verhalf Oscar Blaser 2002 zu seinem politischen Höhepunkt: Er wurde zum Einwohnerratspräsidenten, also zum höchsten Littauer gewählt. Doch blieb er seinem Kurs auch weiterhin treu, schrieb Leserbriefe und blieb im Einwohnerrat kritisch. Der Erfolg liess auch hier nicht lange warten. Bei den letzten Wahlen der eigenständigen Gemeinde Littau 2004 erreichte die SVP 25 % aller Stimmen und damit 8 Einwohnerratsmandate und gewann sogar einen Gemeinderatssitz. Oscar Blaser selbst erreichte die zweithöchste Stimmenzahl aller gewählten Einwohnerräte, ein deutliches Zeichen für seine parteiübergreifende Bekanntheit.

Seine letzten Jahre als Einwohnerrat und Ortsparteipräsident widmete er hauptsächlich dem Kampf gegen die Fusion von Luzern mit Littau. Als diese schliesslich am 17. Juni 2007 angenommen wurde, war dies für Oscar Blaser ein schwarzer Tag, über den er nie hinwegkommen würde. Nach der Fusion und der Umwandlung der Ortspartei Littau in eine Kreispartei gab er Ende 2009 das Präsidium an Josef Blättler ab. Natürlich ging er der SVP Littau aber nicht verloren, denn im Hintergrund unterstützte er den Vorstand mit allen Kräften und kämpfte insbesondere gegen das geplante GrossLuzern.

Auch auf kantonaler Ebene amtete er viele Jahre bis zu seinem Tod als Sekretär. Dabei liefen alle Fäden in seinen Händen zusammen und trotzdem behielt er jederzeit den Überblick. Drei verschiedenen Kantonalpräsidenten diente er als unermüdlicher Helfer und Ratgeber im Hintergrund und half mit, der SVP des Kantons Luzern zu ihrer aktuellen Stärke zu verhelfen. Viele Delegiertenversammlungen, Feste und Standaktionen organisierte er, unzählige vielbeachtete Leserbriefe und Medienberichte schrieb er.  Bis zuletzt kämpfte er für seine SVP, die neben seiner Familie der Mittelpunkt seines Lebens war.

Die SVP Littau ist stolz darauf, mit Oscar Blaser einen solch wertvollen und engagierten Menschen in ihren Reihen gehabt zu haben. Er hinterlässt eine grosse nicht zu schliessende Lücke, aber auch viele schöne Erinnerungen. Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft für die schwere Zeit und dem Verstorbenen die wohlverdiente ewige Ruhe.

Littauer Gemeinderäte zocken Littau ab - Teil 2

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.12.2010 @ 00:08:48 , mit 245 Worten, 3277 Ansichten

Nachdem die gestrige Sendung von Schweiz aktuell von sf.tv für einigen Wirbel gesorgt hat, bleiben auch die politischen Reaktionen nicht aus. Während die linken Parteien dringliche Anfragen starten wollen, plant die SVP der Stadt Luzern sogar eine Strafanzeige. Die FDP bestreitet alles und sagt, dass Wicki tatsächlich nur die drei erlaubten Monate ausbezahlt bekommen hätte. Die CVP hält sich vornehm zurück. Klar, sind es ja auch ihre Exponenten, die kräftig in den Topf gelangt haben. Wäre aber schön, wenn da trotzdem bald eine eindeutige Positionierung zu hören wäre. Gerade im Hinblick auf die kommenden Kantonsratswahlen.

Derweil kann sich Stadtrat Stefan Roth nicht mehr erinnern, was genau vor 8 Monaten passiert ist. Und Grossstadtrat und Alt-Gemeinderat Josef Wicki stolpert auch über seine eigenen Worte. Es wird interessant sein zu sehen, wie viel er wirklich kassiert hat. Urs W. Studer will nichts mehr von der Sache wissen, obwohl offenbar gerade der Luzerner Stadtrat zu dieser Lösung geraten hat. Bahnt sich da ein Streit zwischen den Busenfreunden Wicki und Studer an? Gefährdet diese Sache sogar die Wahl Wickis zum Stadtpräsidenten?

Heiss diskutiert wird im Moment auch, woher sf.tv diese Infos alle hat. Wer hatte Zugang zu Pensionskassenreglemen, Personalreglement und vertraulichen Gemeinderatsprotokollen? Diese Protokolle kriegen nämlich weder die Finanzkommission noch die Geschäftsprüfungskommission zu sehen. Bleiben also 5 Gemeinderäte, 5 Stadträte und die Gemeindeschreiber. Ich tippe mal, dass es ein Alt-Gemeinderat war, der in den sf.tv-Berichten wirklich gut aus der Sache rausgekommen ist. Und der noch eine Rechnung mit der CVP offen hat…

Littauer Gemeinderäte zocken Littau ab

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 30.11.2010 @ 19:53:05 , mit 271 Worten, 1472 Ansichten

Die Gerüchte waren schon vor der Fusion immer da, dass sich unsere Gemeinderäte nach der Fusion für die Verschacherung unserer Gemeinde noch eine Abgangsentschädigung auszahlen wollen. Allerdings wurden direkte Anfragen in dieser Richtung immer verneint, und es wurde aufs Pensionsreglement der Gemeinde Littau verwiesen. Und gemäss dem hätte wohl nur Gemeindepräsident Wicki 3 Monate zu Gute gehabt. Da bis zuletzt nichts mehr über die Abgangsentschädigung zu hören war, dachten wir Einwohnerräte, die Sache hätte sich erledigt. Dachten…

Wie man nun heute auf sf.tv bei Schweiz aktuell sehen konnte, zahlten sich die Gemeinderäte eine saftige Abgangsentschädigung von 104′000.– Franken aus! Dies natürlich an der letzten Sitzung am letzten Tag der Gemeinde Littau, damit ja niemand das Ganze noch stoppen geschweige denn kontrollieren könnte. So kassierten Heidi Fähndrich (CVP), Rico De Bona (CVP) und Josef Wicki (FDP) ein halbes Jahresgehalt, ohne dass sie darauf Anspruch gehabt hätten! Und dies von einer Gemeinde, die angeblich kein Geld mehr gehabt hat…

Als ob die Gemeinderäte nicht schon genug durch die Fusion profitiert hätten. So sind sie dank der Fusion zu einer Amtszeitverlängerung von 1 1/2 Jahren gekommen, und das ohne einen Wahlkampf führen zu müssen. Gerade für Beat Stocker war das Gold wert, hätte er bei seiner Vorgeschichte einen Wahlkampf ja niemals gewinnen können. Zudem erhielten sie noch Zusatzentschädigungen für die Fusion, weil das angeblich eine so grosse Mehrbelastung des Gemeinderatsamts gewesen sei. Dabei haben sie einfach die anderen Geschäfte schleiffen lassen.

Nun sollte aber auch dem letzten klar sein, weshalb so viele Agglo-Gemeinderäte für die Auflösung ihrer Gemeinde und für GrossLuzern sind. Schliesslich gibt es viel Kohle zu holen. Oder wenigstens lukrative Jobs in der Stadtverwaltung. Oder beides.

Wird die Gopigenstrasse nun doch nicht gebaut?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 1.11.2009 @ 18:02:59 , mit 163 Worten, 3370 Ansichten

Eigentlich haben wir Littauer ja an der letzten Volksabstimmung die Gopigenstrasse klar angenommen. Sie macht ja auch Sinn, entlastet sie doch die bereits heute oft chronisch verstopfte Thorenberg- und Bahnhofstrasse. Laut Abstimmungsbüchlein sollte die Strasse eigentlich irgendwann 2012 realisiert werden. So müsste sie also auch im Finanzplan der fusionierten Stadt Luzern auftauch. Müsste…

Finanzdirektor Franz Müller meint dazu, dass in der Abstimmungsbroschüre ja stehe, dass die Stadt Luzern über den Ausführungszeitpunkt entscheiden würde. So ist die Strasse nun in einem Wunsch-Topf mit Investitionen von über 100 Millionen Franken, der dann auf einiges weniger als 70 Millionen gekürzt werden muss. Aus diesem Grund müsse man auf einige Projekte halt verzichten oder um einige Jahre verschieben.

Da fragt es sich, welche Projekte denn gestrichen werden durch die linke Stadt Luzern. Ob eine Strasse durch eine grüne Wiese da noch eine Chance hat, ob sinnvoll oder nicht, darf angezweifelt werden. Zumal sie ja auch noch im Randquartier Littau steht.

Frommer Gemeinderat De Bona will uns die Freude am Leben verbieten

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 21.9.2009 @ 22:46:33 , mit 330 Worten, 1905 Ansichten

Angesichts der Tatsache, dass immer weniger Schäfchen in die Kirche gehen, will der Littauer Gemeinderat und gleichzeitig Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Rico De Bona Schlimmeres verhindern. So wollen ein paar Atheisten folgendes Plakat in der gesamten Deutschschweiz aufhängen:

 


Eigentlich unverfänglich, denn das Leben zu geniessen sollte wohl nicht falsch sein. Das sieht der christliche Volksparteiler De Bona anders. Als einzige Stadt der Deutschschweiz darf in Luzern dieser Satz auf seinen Geheiss hin nicht hängen. Wörtlich sagt er den unglaublichen Satz: 

«Plakate einer Organisation, die zum Kirchenaustritt animiert, werden hier nicht geduldet»

Aber wenn dann Muslime Steuern in Luzern eintreiben wollen, dann ist das für seine Kirchenoberen ja schon in Ordnung. Zwar fordern die Muslime in ihrem Koran nicht den Austritt aus der Christen aus deren Kirche, sondern gleich deren Tod. Aber wir sind ja tolerant und fürchten uns ja auch so, als Rassisten dazustehen, wenn wir uns gegen die Moslem/Hindu/usw.-Abzocker wehren wollen. Und ausserdem steht ganz klar im Koran, wer wem Steuern zu bezahlen hat und was passiert, wenn die Ungläubigen nicht parieren:

Sure 9,29: Kämpft (mit Waffen) gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für tabu erklären, was Allah und sein Gesandter (Muhammad) für tabu erklärt haben, und die nicht nach der rechten Religion (des Islams) richten ? von denen, die die Schrift erhalten haben (d.h. Juden und Christen) ? (kämpft mit der Waffe gegen diese), bis sie die Minderheitensteuer aus (eigener) Hand abgeben als Erniedrigte! 

Schon dass sich die VBL geweigert haben, die selben Plakate in ihren Bussen aufzuhängen ist ein Skandal. Wenigstens haben sie auch gleich alle anderen religiösen Werbungen untersagt - anders als De Bona, der offensichtlich nur den "richtigen" Glauben duldet. Dass es gerade primitive Terror-Christen waren, die damit gedroht haben, die VBL-Busse anzuzünden, falls die Plakate hängen sollten, scheint akzeptiert zu werden. 

Weshalb erst jetzt?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 20.8.2009 @ 23:37:53 , mit 284 Worten, 2658 Ansichten

Tja, offenbar hat Stocker seine Kokainsucht nun bei 20min.ch zugegeben, wenn auch nur auf Druck der NLZ resp. zisch.ch am Mittwoch Abend.

Die grossen Fragen, die bleiben:

Weshalb kam es erst jetzt heraus? Immerhin ist die Geschichte nun schon einige Jahre alt. Es fragt sich auch, weshalb er sich so lange als Gemeinderat halten konnte. Wie er selbst richtig gesagt hat, hat er Gemeinderat, Schulpflege, Fraktionspräsidenten und Teile der Verwaltung über alles informiert. Auf Grund des Buschtelefons waren wohl letztlich alle, die sich auch nur wenig für Littauer Politik interessieren, noch innerhalb einer Woche über die Geschichte im Bilde. Weshalb gab es keine Reaktion? Weshalb zeigten Mitte-Links Verständnis und schwiegen die Sache tot?

Ein Regierungsrat wurde wegen einer nicht bezahlten Polizeibusse über Fr. 20.– nicht mehr gewählt. Einen Schulverwalter, der jährlich 40 Millionen Franken Steuergelder ausgibt und gleichzeitig über einige Zeit Drogen konsumiert hat, deckt man. Weshalb?

Wenn man weiss, dass man von einem höchsten Amtsträger in der Gemeinde während Jahren angelogen wurde, und sich nicht daran stört, scheint das schon ein seltsames Verhalten. Weshalb macht man so was? 

Seltsam auch, dass Stocker kurz danach bei der SVP seinen Austritt gab. Zudem beschimpfte er die Partei, die monatelang zu ihm gehalten hat, ohne zu wissen, worum es bei seinen Auseinandersetzungen mit dem Gesetz geht. Und dann wechselte er kurz vor der Einwohnerratsabstimmung zur Fusion noch seine Meinung und war plötzlich Fusionsturbo. Weshalb? 

Wenigstens wissen die Stimmbürger nun, woran sie sind. Im Gegensatz zu den Littauern können sie jetzt nämlich selbst entscheiden, ob sie Stocker trotzdem noch wählen wollen. Wenn ja, dann wissen sie wenigstens, worauf sie sich einlassen. 

 

Stocker will immer noch nicht die Wahrheit sagen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 20.8.2009 @ 06:15:45 , mit 372 Worten, 784 Ansichten

Nachdem die NLZ nach nur 4 1/2 Jahren Recherche doch noch hinter Stockers Geschichte gekommen ist, gibt sich dieser immer noch zugeknöpft. So sagte er zwar in seiner Medienmitteilung: 

"Ich hoffe, Ihnen mit meiner Offenheit und Ehrlichkeit gedient zu haben."

Trotzdem erwähnt er mit keinem Wort, was wirklich geschehen ist und geht auch nicht auf die Vorwürfe in der NLZ ein, dass er Kokain konsumiert hätte. Vielmehr berichtet er über Verfahren, Parteiaustritte und Wahlgänge, was wohl eher nebensächlich ist. Die Frage, die alle brennend interessieren würde, hat er bis heute nicht offiziell beantwortet, nämlich ob er Kokain konsumiert hat oder nicht. Aber wer nicht die ganze Wahrheit sagt hat halb gelogen, so viel zum Thema Ehrlichkeit. Wenigstens wissen wir nun, worum es sich beim Telefon von Stadtpräsident Studer mit Stocker gedreht haben könnte.

Der Vollständigkeit halber Stockers komplette Medienmitteilung:

Aus aktuellem Anlass sende ich Ihnen folgende Mitteilung: 

Im Jahre 2005 wurde mir vorübergehend wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelsgesetz der Führerausweis für mehrere Monate entzogen und eine Untersuchung eingeleitet. Beim Punkt 1 wird ebenfals Nötigung und Amtsmissbrauch erwähnt. Dazu möchte ich festhalten, dass eine Drittperson aus dem Wissen des Falles Profit schlagen wollte.

Die gesamte Untersuchung wurde im Herbst 2006 ohne Busse und mit Löschung sämtlicher Daten eingestellt. Trotz dieser Einstellung der Untersuchung, war das damalige Geschehene natürlich keine Bravourleistung.

Am Anfang und nach Einstellung der Untersuchung habe ich damals offen, das heisst, den Gemeinderat, die Schulpflege, die SVP Geschäftsleitung der Ortspartei Littau und alle politischen Fraktionen in Littau orientiert. Zudem habe ich den Einstellungsentscheid den Medienvertretern damals im Zuge meines Austritts aus der SVP abgegeben. Die NLZ berichtete damals ebenfalls im Zusamnmenhang mit meinem Parteiaustritt.

Bereits nach dem ersten Wahlgang wurde ich aus politisch interessierten Kreisen vehement davor gewarnt, nochmals zum zweiten Wahlgang anzutreten. Man hat damals deutlich zu erkennen gegeben, dass wenn ich diese Drohung nicht ernst nehme, diese Geschichte hervorgegraben wird. Die Drohung wird nun anscheinend in der morgigen Ausgabe der NLZ wahr gemacht.

Ich finde es Schade, dass nach dem klaren Entscheid des Regierungsrates, den zweiten Wahlgang zu wiederholen, wieder mit anderen Mitteln versucht wird meine Wahl zu verhindern. 

 

Stadtratskandidat Beat Stocker im Grössenwahn

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 11.8.2009 @ 23:22:33 , mit 293 Worten, 922 Ansichten

Selbstvertrauen im Wahlkampf ist sicher nicht schlecht. Andererseits sollte man auch nicht gerade totale Realitätsferne zeigen, insbesondere wenn man ein "bodenständiger Kandidat aus dem Volk" sein will. In der NLZ wird er aber mit dem Spruch "Ich werde gewählt" zitiert, was wohl doch etwas optimistisch ist. Und dass er gut mit Druck umgehen kann, naja, da hat wohl jeder andere Methoden.

Dass seine Selbsteinschätzung allerdings weit den Tatsachen hinterher hinkt, sieht man an seinem Smartvote-Profil. So erreicht der "bürgerlich" politisierende Stocker bei der Rubrik "ausgebauter Sozialstaat" immerhin 75 von 100 möglichen Punkten! Um seinen diesbezüglichen und nicht Enden wollenden Forderungen zum Durchbruch zu verhelfen, droht er schon mal damit, dass Littauer Kinder künftig in Strohhütten zur Schule gehen müssten.  

Im Gegensatz dazu erreicht er bei der wirtschaftlichen Liberalisierung gerade mal 25 Punkte, so viel zum Thema bürgerlich. Dass der spätzündende Fusionsturbo bei der aussenpolitischen Öffnung nur auf 0 Punkte kommt, wird wohl einige verwundern. Der Grund für die kurz dauernde Fusionitis lag wohl im selben ‘Druckmittel’, das Stadtpräsident Studer angeblich am Telefon angewandt hat.


Dass es ob einem solchen Zickzack-Kurs zu einem Stunk im Littauer Gemeinderat kommt, dürfte klar sein. Wie auch immer: seiner Wahl stehen eindeutig seine vorbelastete Vergangenheit und mangelnde Befähigung im Weg. Wer bei der Budgetierung mal schnell eben über eine Million Franken vergisst, dem sollte man nicht noch mehr aufbürden. Und da war ja auch noch was mit den Schulkopierern… (Insider, nur für Einwohnerräte, die sich auch für Finanzen interessieren). Hoffentlich ist er nach der Wahl dann nicht so enttäuscht, wenn er dann doch nicht gewinnt. Aber er kann ja mit Druck umgehen.

Zu früh gefreut, Stefan Roth...

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 10.7.2009 @ 22:06:47 , mit 167 Worten, 1619 Ansichten

Kaum zu glauben, was da passiert ist. Da hat der Regierungsrat des Kantons Luzern doch mal allen Mumm zusammen genommen einen rechtlich einwandfreien Entscheid zu Ungunsten der CVP getroffen. Wegen der angeblichen Druckversuche von Seiten des Stadtpräsidenten auf den ehemaligen Stadtratskandidaten Beat Stocker wurde jetzt die Wahl von Stefan Roth annuliert und es wurden neue Wahlen angesetzt. Ob das allerdings gross Sinn macht, darf bezweifelt werden. Zwar müsste jetzt Beat Stocker erst recht wieder in den Ring steigen. Doch wird sich dieser wohl hüten, da eine Kandidatur sowieso erfolglos wäre und ihm wohl noch mehr schaden würde, da dann noch mehr in seiner jüngsten Vergangenheit gegrübelt würde.

Gut wäre es zwar für die Demokratie, wenn sich allenfalls ein anderer Kandidat zu Wahl stellen würde. Ausserdem würde das kurz vor der Fusion noch ein bisschen Spannung aufkommen lassen. Dies wird aber wohl nicht passieren und Roth wird ein zweites Mal still gewählt. Warten wir’s ab…

Stadtrat Stefan Roth und der Flurstrassekreisel Part II

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 6.7.2009 @ 12:37:00 , mit 247 Worten, 914 Ansichten

An der letzten Einwohnerratssitzung hat der künftige Stadtrat Stefan Roth nun Stellung zum Flurstrassekreisel genommen. Dabei hat er versichert, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Man habe sich strikte an die Vorschriften gehalten und alle Bewerber hätten die gleichen Chancen gehabt. Das hat uns Einwohnerräte natürlich sehr stark beruhigt, denn gerade bei öffentlichen Vergaben gilt eigentlich strikte Unparteilichkeit. Gemeinderat Rico De Bona hat dann noch ausgeführt, dass man natürlich im Rahmen des Möglichen die ortsansässigen Betriebe bevorzugen würde. Offenbar hat sich der Gemeinderat intern wohl nur schlecht abgesprochen… Auf jeden Fall beruhigt es zu wissen, dass gerade bei solchen Ausschreibungen alles korrekt abläuft.

Im Anschluss hat Gemeinderat Roth dann noch über den Projektwettbewerb Neuhushofwiese informiert. Aus der ganzen Schweiz haben Firmen und Architekten teilgenommen, zum Teil sehr grosse und bekannte Namen. Um so erfreulicher, dass dann trotzdem zwei ansässige Unternehmen auf den ersten beiden Plätzen gelandet sind. Auf dem ersten Platz landete das Projekt der Firma Anliker. Doch auch das zweitplatzierte Projekt wird vom Gemeinderat ausnahmsweise weiterverfolgt, da es halt auch sehr gut ist. Gefreut hat sich darüber insbesondere Stefan Roth selber, da er ja selbst im Vorstand der zweitplatzierten Baugenossenschaft Matt ist. Ebenfalls darüber gefreut hat sich der anwesende CVP-Parteikollege und Baukommissionspräsident Ernst Zimmermann, der als Mitinhaber des Architekturbüros Tripol für den Entwurf dieses Projektes mitverantwortlich war.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger auch von meiner Seite!

Stefan Roth, die GPK und der Flurstrassekreisel

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 18.6.2009 @ 20:11:47 , mit 621 Worten, 1585 Ansichten

Eigentlich würde es ja nicht an mir liegen, dies hier zu schreiben. Wofür hat man Zeitungen. Schade nur, dass da nichts steht. Offenbar hat man viel Wichtigeres zu berichten, als ein paar News, die den neuen Stadtrat betreffen (zum Beispiel, dass die SVP Stocker unterstützt :>>).

Am letzten Dienstag wurden dem Littauer SVP-Geschäftsprüfungskommissionsmitglied Daniel Erni Dokumente zum Kreisel Flurstrasse übergeben. Darin werden vom zuständigen Projektleiter Hanspeter Portmann einige Vorwürfe zu Handen des nun frisch gewählten Stadtrates Stefan Roth gemacht. Vorwürfe, die denen an Kurt Bieder in nichts nachstehen. Und wieder ist alles sehr gut dokumentiert. Übrigens: wer denkt, das ganze sei Wahlgeplänkel und jetzt extra so platziert worden, der warte bis zum zweitletzten Abschnitt.

Es geht dabei insbesondere um die Vergabe der Bauarbeiten des Flurstrassekreisels. Sämtliche folgenden Aussagen sind aus dem unten stehenden Bericht. Es gab, wie gesetzlich vorgeschrieben, eine öffentliche Ausschreibung. Bei der Offertöffnung war das Ergebnis klar: Die Firma Leuenberger hat das niedrigste Angebot eingereicht (Offertvergleich, Prüfung der Angebote). Da aber nicht nur der Preis ausschlaggeben ist, wurde auch noch eine sogenannte Entscheidungsmatrix gemacht: jede Firma wurde in Sachen Kompetenz und Qualität eingeschätzt. Ergebnis: Leuenberger ist immer noch auf Platz 1. Gemäss Aussagen des Projektleiters passte dies dem Gemeinderat aber nicht, er hätte den Auftrag lieber dem befreundeten Unternehmer Lötscher auf dem 2. Platz gegeben. Also hat er Portmann beauftrag, die Matrix entsprechend abzuändern. Der hat sich aber geweigert. Deshalb wurde der Gemeindeingenieur Arno Zumbühl dazu verknurrt. Der hat es aber trotz Zahlenspielereien gemäss eigenen Aussagen nicht hingekriegt. Also hat Roth, inzwischen leicht angesäuert, einen externen “Experten” beauftragt. Und siehe da, plötzlich lag die Firma Lötscher in der neuen Matrix auf dem 2. Platz.

Abgesehen von weiteren Mauscheleien (z. B. absichtlich Verzögerung bei den Bauvergaben, um die verbindlichen Offerttermine zu umgehen), gab es noch grosse Differenzen bei der Abrechnung. So wurden Arbeiten für die Swisscom und die Wasserversorgung nicht an diese weiterverrechnet, und dies im Umfang von mehreren 100′000.– Franken! Und da Portmann sich geweigert hat, diese falschen Bauabrechnungen zu unterschreiben, weigert sich Roth bis heute, ihn für seine Arbeit zu bezahlen.

Portmann hat daraufhin Anzeige beim Amtsstatthalter eingereicht. Der konnte allerdings nicht einschreiten, da es offenbar in diesem Fall nicht strafbar ist, wenn man sich nicht an das Gesetz hält. Klagen hätten jedoch die betroffenen Unternehmer können, aber wer traut das schon. Man will ja vielleicht doch wieder mal einen Auftrag.

Auf Grund dieser wirklich heiklen Vorwürfe hat die SVP-Littau am Mittwoch eine dringliche Interpellation eingereicht, und gleichzeitig an alle Medien weitergeleitet. Normalerweise werden diese dann am Tag danach mindestens in einem kleinen Absatz erwähnt. Diese nicht. Über eine Wochen nicht. Weshalb wohl?

Was aber mindestens so schlimm ist: Die Vorwürfe sind nicht neu. Denn die GPK-Präsidentin (und gewählte Grossstadträtin) Luzia Mumenthaler (SP) erhielt diese Dokumente bereits vor einem Jahr! Und was machte sie gemäss eigenen Aussagen gegenüber GPK-Mitglied Daniel Erni mit den Unterlagen? Sie zeigte sie einem Bekannten. Der sagte, das sei nichts Wichtiges und sie entsorgte sie deshalb. Vielleicht liegen sie auch noch irgendwo rum. Sie weiss es nicht. Da fragt man sich: Seit wann entscheidet eine Kommissionspräsidentin was wichtig ist und was nicht? In allen anderen Kommissionen wird jedes noch so langweilige Papier vorgelesen und gezeigt. Nur in der Geschäftsprüfungskommission in Littau nicht.

Mal sehen, was die Angeschossenen an der nächsten Einwohnerratssitzung sagen werden. Auf jeden Fall ist es einfach nur enttäuschend, dass solche Informationen verheimlicht, verschludert und vertuscht werden. Und da wundert man sich, wenn nicht mal mehr jeder Dritte an die Urne geht…

Stadtrat Stefan Roth: Das kleinere Übel hat gewonnen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 18.6.2009 @ 12:43:01 , mit 162 Worten, 164 Ansichten

Offenbar ist das Rennen jetzt gelaufen, Gemeinderat Stefan Roth wird Stadtrat. Er war ja wohl tatsächlich der beste der verbleibenden Kandidaten, und das ist ja traurig genug. Passt aber zum politischen Desinteresse. Aber so ist es eben: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

So hat es Roth wohl auch geholfen, dass die Neue Luzerner Zeitung bis zum heutigen Tag ihre schützende Hand über Roth gehalten hat. Denn eigentlich hätte darin bereits die dringliche Interpellation der SVP-Littau erwähnt werden müssen, die bereits seit letztem Mittwoch im Besitz der Medien ist. Doch die Unruhe und Sorge von Roth, dass das Thema seine Wahl belasten könnte, war unbegründet. Die Fragen zu den happigen Vorwürfen Dritter bezügliche seiner Amtsführung, die auch zu einer Anzeige geführt haben, werden erst an der nächsten Einwohnerratssitzung nächste Woche diskutiert (sofern der Dringlichkeit stattgegeben wird…).

Worum es geht können Sie heute Abend hier lesen.

Stadtratskandidat Beat Stocker wird von der SVP auf keinen Fall unterstützt!

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 16.6.2009 @ 18:01:38 , mit 190 Worten, 889 Ansichten

Heute konnte man in der NLZ und in 20-Minuten prominent platziert lesen, dass die SVP Gemeinderat Beat Stocker bei einer allfälligen Stadtratskandidatur im zweiten Wahlgang unterstützen würde.

Keine Ahnung, wen da was gebissen hat, aber das wird nicht eintreffen. Der Grund liegt auf der Hand. So steht in einer Pressemitteilung der SVP-Littau vom 23. November 2006:

Nicht zuletzt deshalb ist es zu Spannungen innerhalb der Partei gekommen, da die Anschuldigen der inzwischen eingestellten Verfahren massiv gegen die Grundprinzipien der SVP verstossen und zu zahlreichen Gerüchten in Littau geführt haben.

Wer tatsächlich noch nicht weiss worum es geht, ist wohl kein Littauer oder hat sich noch nie über die Grundprinzipien der SVP Gedanken gemacht. Die ungerechtfertigten Vorwürfe von Stocker an die SVP-Littau haben damals den gesamten Vorstand schwer getroffen, nachdem man ein Jahr ohne etwas zu sagen zu ihm gehalten hat (und ich habe es am eigenen Leib erfahren, dass das nicht immer ganz einfach war).

Und wer über seine Qualitäten als Gemeinderat etwas wissen will, soll doch einfach einen Littauer Einwohnerrat fragen (egal von welcher Partei).

Deshalb: NEIN, die SVP unterstützt Stocker nicht!

Littauer Gemeinderat hintergeht Einwohnerrat und Bürger

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 8.6.2009 @ 22:33:15 , mit 363 Worten, 712 Ansichten

Jetzt, kurz vor der Fusion, zeigt der Littauer Gemeinderat, was er von “seinen” Bürgern hält. Bereits beim Alterszentrum Staffelnhof hat die Taktik ja bestenst geklappt: Man merkt, dass die Projektkosten aus dem Ruder laufen, schweigt aber und macht einfach weiter. Dann kurz vor der Einwohnerratssitzung präsentiert man die katastrophalen Zahlen und sagt: “Wenn ihr nicht jetzt noch vor der Fusion ja sagt, dann könnt ihr das Projekt vergessen.” Und kurz darauf findet schon die Volksabstimmung statt. Die gläubigen Einwohnerräte und Bürger sagen brav ja und fragen die Kritiker: “Weshalb seid ihr nicht früher mit euren Einwänden gekommen? Jetzt ist es zu spät.”

Und jetzt das selbe nochmal von vorn, sogar in einer verschärften Fassung: Der Bahnübergang beim Littauer Bahnhof soll durch die Gopigenstrasse ersetzt werden. Da gibt (oder besser gab) es zwei Projekte:

  1. Von der Unterführung beim Steg direkt den Bahngeleisen entlang zum Bahnhof. Dabei muss allerdings eine alte Industriebaute abgerissen werden, der Boden ist stark mit Altlasten verseucht. Alleine deren Entsorgung kostet mindesten 1.1 Millionen - vom Steuerzahler bezahlt!
  2. Von der Unterführung hoch in den “Kehr", die grosse Kurve der Strasse, die zum Bahnhof führt.

Und jetzt kommt’s: Der Gemeinderat hat im stillen Kämmerlein bereits im DEZEMBER 2007, also vor 1 1/2 Jahren entschieden, dass nur die 1. Variante in Frage kommt! Der Einwohnerrat wird nicht informiert, es hätte ja sein können, dass der das Projekt des Gemeinderats noch einmal torpediert, nachdem bereits die erste Wunschroute des Gemeinderats so gescheitert ist. Und nicht genug: Man beantragt gar keinen Projektierungskredit, sondern gleich den Projektierungskredit UND den Baukredit zusammen! Denn sonst wird die Volksabstimmung nicht mehr in Littau stattfinden, und man hat ja so Angst vor der Fusion. Zudem hat das auch noch den Vorteil, dass man die Kosten nur mit +/- 20 % Genaugikeit angeben muss. Spielt ja auch keine Rolle, ob das Ganze drei Millionen mehr oder weniger kostet, die Stadt Luzern zahlt’s ja. Ändern kann deshalb niemand mehr etwas, denn sonst hört man wieder das selbe Argument: “Weshalb seid ihr nicht früher mit euren Einwänden gekommen? Jetzt ist es zu spät.”

Würden wir ja gerne…

Stadtratkandidat Roth am Rande der Illegalität?

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 15.5.2009 @ 19:20:57 , mit 175 Worten, 994 Ansichten

Nach dem eher peinlichen Flyer der FDP gestern kommt jetzt ein weiterer Wahl-Höhepunkt, diesmal von der CVP. Wer in Littau Wahl- und Abstimmungsplakate aufstellen will, der braucht eine Genehmigung des Gemeinderates. So haben wir denn auch um eine Genehmigung ersucht und diese erhalten. Gemäss Gemeinderatsbeschluss darf frühestens ab Freitag, dem 15. Mai 09 ab 15.00 Uhr mit Plakatieren gestartet werden. So will es der Gemeinderat, so ist es Gesetz.

Ausser natürlich, man ist bei der CVP, ist Gemeinderat und kandidiert für den Stadtrat. Denn Stadtratskandidat Stefan Roth setzt sich über seine eigenen Gesetze hinweg und hat bereits am Donnerstag und teils wie gehört sogar schon am Mittwoch plakatiert. Angesichts seiner früheren Pingeligkeit und Sensibilität in dieser Sache ist das schon verwunderlich (siehe Video unten). Dass er auch an unerlaubten Stellen plakatiert hat, setzt dem Ganzen noch eins drauf. Naja, wir von der SVP halten uns natürlich ans Gesetz, genau wie alle anderen Parteien auch. Denn in Littau steht ja nur die CVP über dem Gesetz…

SVPnews vom 1. Mai 2009

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 1.5.2009 @ 14:02:02 , mit 37 Worten, 1254 Ansichten

In der aktuelle Ausgabe der SVPnews geht es um das Thema Fusion. Kurz vor der Abstimmung zum Beitritt der Agglogemeinden zur Steuerungsgruppe “Starke Stadtregion Luzern” sind vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gekommen:

Littau top - GrossLuzern flop

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 2.4.2009 @ 21:33:30 , mit 218 Worten, 1304 Ansichten

Die Littauer Fusionsturbos dürften recht dumm aus der Wäsche geguckt haben, als sie heute die Neuigkeiten zu den GrossLuzerner Finanzen gehört haben. Die totgesagte Gemeinde Littau präsentierte beste Zahlen, 2.4 Millionen Überschuss, 0.75 Mio. Eigenkapital. Die Stadt Luzern schliesst zwar auch gut ab, muss mit dem Gewinn aber noch die marode Pensionskasse in Schuss bringen.

Was dann aber kommt, schlägt dem Fass den Boden aus. Schon zwei Jahre nach der Fusion sollen die Steuern wieder erhöht werden. Zu diesem Zeitpunkt wird die Stadt Luzern nämlich bereits mehr Schulden pro Kopf haben als die Gemeinde Littau. Und 2014 sogar gegen 5′500.– pro Kopf, das ist in etwas das doppelte des kantonalen Durchschnitts! Jetzt ist es also amtlich: Die Planzahlen wurden so lange frisiert, bis auch der letzte Zweifler für die Fusion stimmen musste. Littau wurde schlecht gemacht, Luzern in den Himmel gelobt.

Angesichts dieser Zahlen verwundert es, dass die Kantons- und Stadtregierung noch weiter an den Grossfusionsplänen festhält. So ist wohl zu erwarten, dass die geplante Steuerungsgruppe “Starke Stadtregion Luzern” ebenso falsche Zahlen liefern wird, um die beigetretenen Gemeinden hinters Licht zu führen. Hoffentlich sind die anderen Agglogemeinden misstrauischer als die Littauer und Luzerner.

Und hier die Zahlen für alle die, die das immer noch nicht glauben können.

Staffelnhof-Umbau sprengt den Rahmen

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 9.3.2009 @ 00:31:05 , mit 382 Worten, 1092 Ansichten

Eigentlich haben wir uns ja auf die Sanierung des Alterszentrum Staffelnhofs gefreut. Die Freude war aber von kurzer Dauer. Grund dafür sind die explodierenden Kosten. Im Finanzplan waren sie erst mit 15 Millionen angegeben. Dann mit 30 Millionen. Dann wurden in einer Machbarkeits-Studie drei Szenarien neu berechnet: eine Minimalvariante für 33 Millionen, eine mittlere für 37 Millionen und eine Maximalvariante für 39 Millionen. Gemäss Gemeinderat wird nur die mittlere Variante weiterverfolgt. Auf Grund dessen spricht der Einwohnerrat dann den Projektierungskredit von 1.4 Millionen. Noch im September 08 spricht der Gemeinderat gegenüber der Sonderkommission Umbau Staffelnhof von knapp 40 Millionen. Drei Wochen später steht in der Zeitung, dass der Umbau 45 Millionen kosten wird. Inzwischen haben wir März, und der Kredit beläuft sich auf 48 Millionen. Darin inbegriffen auch 2.5 Millionen für die provisorische Unterbringung der Hälfte der Bewohner während der Bauzeit.

Die Fakten liegen nun auf dem Tisch, der Neubau neben dem bestehenden Gebäude kostet fast genau so viel wie der Umbau des alten Hauses. Da hätte man nun vom Gemeinderat erwartet, dass er alternativ auch einen kompletten Neubau prüft. Doch in der Eile, man will das Projekt ja noch vor der Fusion unter Dach und Fach bringen, blieb dazu wohl keine Zeit. Dabei hätte ein Neubau viele Vorteile. Als Standort käme zum Beispiel der Baseball-Platz/BMX-Bahn in Frage. Er ist genauso nahe am Einkaufszentrum wie der Staffelnhof, eben gelegen, und ruhig in der Nähe des Waldes. Während der Bauzeit wären keine Provisorien notwendig, was 2.5 Millionen sparen würde. Zudem gäbe es für die Bewohner keinen Baulärm. Das Gebäude könnte optimal auf die Bedürfnisse abgestimmt werden und man müsste nicht den Altbau mit Gewalt umbauen. Denn obwohl tragende Wände im Dutzend herausgetrennt werden müssen, bleiben die Zimmer immer noch 25 % kleiner als im Neubau. Man könnte den Betrieb normal weiterführen und hätte nach dem Bezug des neuen Heims dann noch das bestehende alte Gebäude zur Umnutzung und zum Verkauf.

Doch dies will der Gemeinderat offenbar nicht prüfen. Sonst wäre ja der Spatenstich im September gefährdet. Übrigens: Bauen wird das Ganze so oder so die Stadt Luzern, gleich nach der Abstimmung übergibt der Gemeinderat das Dossier an die Stadt…

Fusionsturbos fusionieren sich selbst weg

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 16.8.2008 @ 11:12:15 , mit 146 Worten, 749 Ansichten

Nun will die schweizerische FDP doch schon wieder fusionieren. Diesmal nicht mit der CVP, sondern erst mal mit den Liberalen, wohl die billigste und ideenloseste Methode, Wähler zu gewinnen. Der Name soll dann auch gleich in FLP umbenannt werden. Eigentlich will das schweizweit kaum jemand. Nur die fusionsblinden Luzerner FDPler sehen dies anders, schliesslich sind sie sich gewohnt, dass auch Gemeindenamen einfach von der Landkarte verschwinden, weshalb also nicht auch ihr Parteiname. Grund für die Euphorie: FDP-Sekretär Othmar Wüest erhofft sich, dass dadurch mehr Leute von den Grünliberalen und der CVP zu ihnen übertreten. Wenigstens ist jetzt das Ziel der Luzerner FDP bekannt: Noch linker und grüner werden, und damit den liberalen und bürgerlichen Kräften in der Partei endgültig den Boden entziehen. Da fragt sich bloss, weshalb es dann noch eine FDP (oder halt FLP) braucht. Schade.

Stadtverkehr für Besserverdienende

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 16.8.2008 @ 11:01:50 , mit 249 Worten, 654 Ansichten

Obwohl das Parlament das Road-Pricing (Englisch für “Strassenzoll") aus dem Legislaturprogramm gestrichen hat, verfolgt Bundesrat Leuenberger dieses Ziel weiter. Dies zeigt wieder einmal, dass unsere Regierung ihren Platz im angeblich gewaltengetrennten Staat noch nicht gefunden hat.

Doch auch die Idee des Strassenzolls ist unbrauchbar. Nur noch vermögende werden regelmässig in die Stadt fahren können, natürlich mit ihren SUVs und ähnlich spritverbrauchenden Karossen. Die wenig begüterten müssen künftig draussen bleiben, für ein SP-Bundesrat eine seltsame Ungerechtigkeit. Allenfalls müsste man auch die Sozialhilfe entsprechend aufstocken um dies auszugleichen.

Was aber am heftigsten ins Geld geht, sind die Kosten für Handwerker und Transporteure. Da es bereits heute unmöglich ist, in der Linken Stadt Luzern als Handwerker einen Platz in der Nähe von Baustellen zu finden, entstehen bereits heute sehr hohe Kosten. Durch den Strassenzoll verschärft sich dies noch massiv, abgewälzt wird natürlich alles auf die Kunden. Wenn dann noch die Parkkosten von 15 Franken pro Tag dazu kommen, entstehen horrende Rechnungen zu Handen der Bürger.

Als uns in der 5. Primarklasse der Lehrer gesagt hat, dass bei der alten Zollhaus-Brücke in Littau noch Strassenzoll nach Luzern verlangt wurde, haben wir ungläubig geschaut. Er meinte, dies sei früher üblich gewesen, man hätte alle paar Kilometer Strassenzoll bezahlen müssen. Wir haben damals gelacht über diese Vorstellung…

Mit dem Umbau des Seetalplatzes könnte man dann gleich den alten Brückenkopf wieder in Betrieb nehmen…

Ein Land voller Rassisten

Geschrieben von: Peter With
Ver?ffentlicht am 12.8.2008 @ 18:30:50 , mit 254 Worten, 421 Ansichten

Und wieder einmal dürfen wir uns vom Cerd, der Uno-Kommission gegen Rassendiskriminierung Vorwürfe machen lassen. Sie werden am Freitag in einem Report wieder die vielen und schweren Verfehlungen der Schweiz anprangern, wie bis anhin auch schon. Die Infos haben sie natürlich direkt von uns selbst, wir schreiben ihnen ja auch noch Berichte zur Situation, mit einem leichten Hauch von links.

Nun wohne ich ja in einer Gemeinde mit einem Ausländeranteil von über 36 %, in der Schule sogar von über 54 %! Da wir in Littau im grossen und ganzen gut miteinander Zurecht kommen, frage ich mich natürlich schon, aus welchen Paradiesen die Leute kommen, die uns nun beurteilen. Dort muss der Ausländeranteil wohl bei mindestens 50 % liegen, und alle kommen gut miteinander aus. Hier sind denn also alle Länder der Komiteemitglieder: Russland (kein Witz), USA, Guatemala, Burkina Faso, Südafrika (immer noch kein Witz!), Indien, China (ebenfalls kein Witz!!!), Ecuador und Argentinien.:crazy:

Und diese Länder wollen uns jetzt beibringen, wie Ausländer behandelt werden sollen? Nun gut, dann müssen wir uns halt entscheiden: China erschiesst die Leute, Russland bombt sie nieder, USA fällt über sie her und plündert das Öl, Südafrika, Ecuador und Guatemala packen sie in Ghettos, usw. usw.

Lächerlich machen sich höchstens die Schweizer, die so tun, als würden sie die Ratschläge der Cerd ernst nehmen. Eines haben nämlich alle genannten Länder gemeinsam: Nicht in einem hat es einen so hohen Ausländeranteil wie in der Schweiz!