Emmen - die aufstrebende Weltstadt

Dass der fusionswillige Emmer Gemeinderat seine eigene Gemeinde als Nabel der Welt anschaut, mag ja noch angehen. Weshalb er seine Gemeinde aber dann trotzdem wegfusionieren will, ist eine andere Frage. Wie man sich allerdings in letzter Zeit um Zentrumsaufgaben bemüht, ist schon bedenklich. Dabei helfen auch andere Luzerner Visionisten kräftig mit, jenseits von Realitäten und ohne Rücksicht auf Verluste. Angefangen hat es mit dem Hauptbahnhof, der plötzlich nach Emmenbrücke hätte ausgelagert werden sollen. Emmen fand das toll. Dann sollte die Universität nach Emmen, mitten an den Verkehrsknotenpunkt. Emmen fand auch das toll. Dann wollte man die ganze Kantonsverwaltung mit 2000 Personen nach Emmen zügeln, auch das fand Emmen toll. Und jetzt macht man sich für den Salle modulable stark, der mitten ins schönste Industriequartier gepfropft werden soll. Ein jämmerlicher Standort, aber der Emmer Gemeinderat findet es toll.

Die Littauer waren dumm genug, auf Grund der massiven Verkehrsprobleme am Seetalplatz einen Planungsstopp für verkehrsintensive Unternehmen entlang der Kantonsstrasse im Littauer Boden zu erlassen, und damit jegliche Entwicklung zu vergeben. Dies nachdem Emmen ohne Rücksicht auf Verluste ein weiteres Shopping-Center, das Wohncenter, aus dem Boden gestampft hat. Gegen jedes Projekt auf Littauer Seite haben sie aber grosse Bedenken ausgesprochen, und der kleine Bruder Littau hat nachgegeben. Nun will man, ohne dass die Lösung des Seetalplatzproblems viel weiter ist als die letzten 30 Jahre (trotz Planungskosten in Millionenhöhe), noch mehr hinklotzen.  Dabei gibt es bei Immobilien bekannterweise immer drei Hauptkriterien: Die Lage, die Lage, die Lage. Emmen als Welthauptstadt des Verkehrschaos mit Seetalplatz, Gerliswilstrasse und Seetalstrasse, ginge mit den dutzenden Ampeln glatt als neue Leuchtenstadt durch. Und mit den gewünschten Investitionen von mehreren hundert Millionen Franken will man auch die erste Stadt werden, in der es flächendeckend nur Langsamverkehr gibt. Beste Voraussetzungen für die Schaffung eines künftigen Ghettos.

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Ein kritischer Blick auf die Schweizer Politik. Trotz immer stärker werdender SVP rutscht die Politik immer mehr auf die Linke Seite. Gerade in der Stadt Luzern nutzt die Öko-Allianz aus SP, Grünen und GLP ihre knappe Mehrheit aus, um ihre Fundamental-Politik durchzudrücken. 

 

Die SVP ist die einzige bürgerliche Partei der Stadt, die bei den letzten Wahlen noch zulegen konnte. In meinem Blog lesen Sie, welche Auswüchse wir in unserer schönen Stadt bekämpfen müssen. 

 

Grossstadtrat Peter With
Luzern-Reussbühl

 

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